Online-Seminar

EU-Solidarität in der Coronakrise – den Wiederaufbau meistern

Im Nachgang zum Gipfel der Staats- und Regierungschefs laden wir Sie herzlich zu einem Gespräch mit Prof. Dr. Sven Simon, Mitglied des Europäischen Parlaments, am Montag, dem 27. April um 10:30 Uhr ein. Die Diskussion wird von Dr. Thomas Gutschker, Politischer Korrespondent für EU, NATO und Benelux der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), moderiert und kommentiert.

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Online-Event
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Die Coronavirus-Pandemie ist ein in dieser Form noch nie dagewesener Stresstest für Europa sowie je-den einzelnen Mitgliedsstaat der Europäischen Union, der massive und bislang weitgehend unabseh-bare soziale, wirtschaftliche und politische Folgen mit sich bringen wird. An der Frage, wie die weitreichenden wirtschaftlichen Folgen EU-weit, vor allem aber mit Blick auf die ökonomisch angeschlagenen und von der Krise besonders betroffenen Staaten Südeuropas, abgefe-dert werden können, scheiden sich die Geister. Während sich neun Staaten, darunter Italien, Spanien, Frankreich und Belgien für sogenannte „Corona-Bonds“ und damit für eine gemeinsame Aufnahme und Haftung der Schulden aussprechen und diese Vorgehensweise als Beweis der europäischen Solidarität ansehen, lehnen Deutschland, die Niederlande, Österreich und Finnland dieses Vorgehen strikt ab und wollen andere Wege der Solidarität mit den südlichen Mitgliedsstaaten beschreiten.

Obwohl sich die EU-Finanzminister im Rahmen einer Videokonferenz Anfang April ohne Berücksichtigung der „Corona-Bonds“ auf ein Hilfspaket in Höhe von 500 Milliarden Euro verständigt haben, beharrt vor allem Italien nach wie vor auf dem Instrument der gemeinsamen Schuldenaufnahme und wird diese Forderung in die Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs am Donnerstag, dem 23. April 2020, weiter einbringen.

Wird die Runde der Staats- und Regierungschefs die scheinbar unvereinbaren Standpunkte des Nordens und Südens zusammenbringen? Steht am Ende der Debatte tatsächlich erstmals eine gemeinsame Aufnahme von Schulden, oder gelingt es, beide Seiten mit einem europäischen Kompromiss zufrie-denzustellen? Welche Folgen hätten beide Möglichkeiten für die zukünftige Entwicklung der EU, wohl in Rechnung stellend, dass es mehr als nur einer finanziellen Lösung für diese Zukunftsfrage Europas be-darf.

Bitte melden Sie sich durch die Eingabe Ihres Namens, Ihrer Mailadresse, Ihrer Organisation und Position unter folgendem Link an: https://attendee.gotowebinar.com/register/778622864138670350. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail an die von Ihnen angegebene Mailadresse.

 

Informationen zur Anmeldung und Teilnahme
Bitte melden Sie sich durch die Eingabe Ihres Namens, Ihrer E-Mail-Adresse, Ihrer Organisation und Position an. Sie erhalten im Anschluss eine Bestätigung der Anmeldung sowie weitere Informationen zur Teilnahme an der Online-Veranstaltung. Sie können Ihr Telefon oder das Mikrofon und die Laut-sprecher ihres Computers verwenden. Sie werden nicht per Video zugeschaltet.
Während der Online-Veranstaltung
Sie werden von dem Organisator während Konferenz stumm geschaltet. Nach den kurzen State-ments der Referenten, können Sie sich gerne an dem Gespräch beteiligen: Sie können sich mit einer schriftlichen Frage (Klicken Sie auf das Fragezeichen in der Symbolleiste) an die Referenten wenden ODER Sie heben die Hand (Klicken Sie auf das Handzeichen in der Symbolleiste), um sich zu Wort zu melden. Der Moderator wird den Lautsprecher für Sie freischalten und Sie können Ihre Frage oder Anmerkung persönlich stellen. Bitte achten Sie darauf, dass im Hintergrund keine Störgeräusche zu hören sind. Stellen Sie sich bitte kurz vor (Name und Unternehmen/Organisation) und teilen Sie uns mit, an wen Sie Ihre Frage stellen.
Sollten technische Probleme auftreten, wenden Sie sich bitte an Sophia Pena Pereira (Sophia.Pereira@kas.de).

 

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Veranstaltungsort

Online

Referenten

  • Prof. Dr. Sven Simon
    • Mitglied des Europäischen Parlaments
  • Dr. Thomas Gutschker
    • Politischer Korrespondent EU
    • NATO und Benelux (FAZ)