Online-Seminar
Ausgebucht

"Du Jude - Ich Jude. Antisemitimus betrifft uns alle."

Zweiteiliger Online-Workshop

Im Jahr 2021 feiern wir 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland. Die Geschichte des Antijudaismus/Antisemitismus ist weitaus älter und geht in ihren Anfängen bis in die Antike zurück. Antisemitismus erscheint wie ein Chamäleon, das sich im Laufe der letzten 2000 Jahre immer wieder an neue Gegebenheiten anpassen konnte. Dies bestätigt sich auch während der Corona-Krise, wenn antisemitische Verschwörungsmythen zur vermeintlichen Erklärung der Lage und auf „Anti-Corona-Demonstrationen“ kursieren.

Details

Auf Initiative des damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog ist der 27. Januar – der Jahrestag der Befreiung des NS-Vernichtungslagers Auschwitz – seit 1996 in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. Ende 2005 hat auch die UN-Vollversammlung diesen Tag zum weltweiten Holocaust-Gedenktag bestimmt.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt dies seit vielen Jahren zum Anlass für eine Reihe von bundesweiten Projekten im Umfeld des 27. Januars. In zahlreichen Bundesländern werden Zeitzeugengespräche und Vortragsveranstaltungen, Webinare, Lesungen und Ausstellungen durchgeführt. In dem bundesweiten Internetwettbewerb "denkt@g" (www.denktag.de) unter Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert werden überdies junge Leute dazu aufgerufen, sich mit der Erinnerung an Shoa und NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit auseinanderzusetzen.

 

Die zweiteilige Seminarreihe  wird in Kooperation mit dem FC Schalke 04 e.V. durchgeführt.

 

 

Programm

18:00 Uhr Begrüßung und Einführung

Michael Müller, Referent im Politischen Bildungsforum NRW, Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

 

Sven Graner, Fanbeauftragter, FC Gelsenkirchen Schalke 04 e.V.

18:10 Uhr Aufklärung - was ist Antisemitismus?

Im Rahmen eines Vortrags geht es um die reflektierte Auseinandersetzung mit der Geschichte, den Motiven und Ausdrucksformen des religiösen Antijudaismus/Antisemitismus bis hin zu aktuellen Erscheinungen von Antisemitismus im digitalen Netz, in der Popkultur und im Kontext von Israel.

 

Maayan Klaßing, M.A., Kulturwissenschaftlerin und Bildungsreferentin aus Münster, führt seit 2009 Veranstaltungen und Coachings zu den Themen Judentum, Israel, Antisemitismus und Interreligiöser Dialog durch.

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Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung via Zoom

Referenten

  • Maayan Klaßing
    • M.A.
Kontakt

Michael Müller

Michael Müller

Referent im Projekt "Gemeinsam.Demokratie.Gestalten", Politisches Bildungsforum NRW

michael.mueller@kas.de +49 211 83680560

Bereitgestellt von

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