Online-Seminar

Von den Deutschen lernen

Wie Gesellschaften mit dem Bösen in ihrer Geschichte umgehen können

Deutschland als Vorbild? Susan Neiman vergleicht den deutschen und den amerikanischen Umgang mit dem Erbe der eigenen Geschichte. Wie können Gesellschaften mit dem Bösen der eigenen Geschichte umgehen? Lässt sich – politisch gesehen – etwas von den Deutschen lernen? Als Susan Neiman, eine junge jüdische Amerikanerin, in den achtziger Jahren ausgerechnet nach Berlin zog, war das für viele in ihrem Umfeld nicht nachvollziehbar. Doch sie blieb in Berlin und erlebte hier, wie die Deutschen sich ernsthaft mit den eigenen Verbrechen auseinandersetzten: im Westen wie im Osten, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Als dann mit Donald Trump ein Mann Präsident der USA wurde, der dem Rassismus neuen Aufschwung verschaffte, beschloss sie, dorthin zurückzukehren, wo sie aufgewachsen war: in die amerikanischen Südstaaten, wo das Erbe der Sklaverei noch immer die Gegenwart bestimmt. Susan Neiman verknüpft persönliche Porträts mit philosophischer Reflexion und fragt: Wie sollten Gesellschaften mit dem Bösen der eigenen Geschichte umgehen? Zu dieser Digitalveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Amerikahaus NRW e.V. laden wir Sie herzlich ein!

Details

Ablauf:

17.00 Uhr   Begrüßung durch Dr. J. Christian Koecke, Konrad-Adenauer-Stiftung Büro Bonn, und Dr. Benjamin Becker, Amerikahaus NRW e.V.

danach :     Gespräch zum Thema "Von den Deutschen lernen" zwischen Dr. Susan Neiman, Einstein-Forum Potsdam, und PD Dr. Elisabeth Schäfer-Wünsche, Universität Bonn

Ende ca. 18:30 Uhr

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Veranstaltungsort

Online

Referenten

  • Dr. Susan Neiman
    • Einstein-Forum Potsdam
  • PD Dr. Elisabeth Schäfer-Wünsche
    • Universität Bonn
Kontakt

Dr. Johannes Christian Koecke

Dr

Referent Politische Grundsatzfragen und Internationale Politik, Büro Bundesstadt Bonn

Christian.Koecke@kas.de +49 2241 246 4400 +49 2241 246 54400

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