Veranstaltungsberichte

Kultur trifft Politik

von Ulrich von Wilamowitz-Moellendorff

Politische Diskussionsrunde und Stand-Up-Comedy mit Serhat Dogan

Die Integration der hier lebenden Migranten gehört zu den wichtigsten gesellschaftspolitischen Aufgaben, der auch die Konrad-Adenauer-Stiftung verpflichtet ist. Im Gespräch mit dem Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma und führenden Vertretern türkischer Gruppen ging es darum, wie das Zusammenleben von Deutschen und Menschen mit Migrationshintergrund erfolgreich gestaltet werden kann.

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Die übrigen Podiumsteilnehmer waren Bülent Arslan, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Forums, Ali Ertan Toprak, Generalsekretär Alevitische Gemeinde Deutschland, und Cengiz Hayati Önel, Verlagsinhaber des Hayati Önel Verlags

Moderiert wurde die Veranstaltung von Joachim Frank, stellv. Chefradakteur des Kölner Stadtanzeigers. Die Kölner Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Frau Ursula Heinen, sprach ein Grußwort.

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Bülent Arslan, Vorsitzender des Deutsch-Türkischen Forums und der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma

Nach der Begrüßung und Einführung durch Frau Dr. Melanie Piepenschneider, Hauptabteilungsleiterin Politische Bildung der Konrad-Adenauer-Stiftung, begann die ernsthafte und anspruchsvolle, aber auch kontroverse Diskussion mit der Frage, ob die die vom dem türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdogan vorgeschlagenen türkischen Schulen in Deutschland ein Beitrag zur Integration sein könnten oder eher das Gegenteil bewirken würden. Im zweiten Teil wurde über die Kölner Moschee und die Folgen für die Integration gesprochen, was im dritten Teil fast zwangsläufig zu der Frage nach den Grenzen der Religionsfreiheit führte.

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Stand-Up Comedian Serhat Dogan

Die Diskussionsrunden wurden durch den Stand-Up Comedian Serhat Dogan aufgelockert, der die Fragen und Probleme der Politik und des Alltags auf seine eigene kurzweilige und unterhaltsame Weise behandelte. Die kabarettistische Zuspitzung der alltäglichen Probleme des Zusammenlebens befruchtete die Diskussionsrunden und begeisterte das Publikum.

Die Mischung von politischer Diskussion und Stand-Up Comedy erwies sich als erfolgreiches Format, das bei Teilnehmern und Publikum überaus gut ankam.