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Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

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Gutes Ergebnis für Christdemokratische Partei bei Vorwahlen der Concertación

Am Sonntag, den 1. April 2012, fanden in Chile Vorwahlen des oppositionellen Mitte-Links-Bündnisses der Concertación, zu dem auch die Christdemokratische Partei (PDC) gehört, für die Ende des Jahres anstehenden Kommunalwahlen statt. Für die Christdemokraten war es ein insgesamt positives Ergebnis. So konnte die Partei 52 von 142 Kommunen für sich entscheiden und mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinen.

Chilenische Regierung stellt neues Energiekonzept vor

Deutlicher Ausbau von Wasserkraftwerken und erneuerbarer Energie geplant

Am Dienstag, 28. Februar 2012, hat Chiles Präsident Sebastián Piñera die neue Energiestrategie der Regierung vorgestellt, mit der in Zukunft die Stromversorgung des Landes angesichts des andauernden Wirtschaftswachstums gewährleistet werden soll. Die Schwerpunkte des Aktionsplans liegen insbesondere auf dem Ausbau der Hydro- sowie anderer erneuerbarer Energien. Verbessert werden soll aber auch das unterentwickelte Leitungsnetz, welches weiterhin die Achillesferse des chilenischen Stromsektors darstellt. Eine Einführung von Atomenergie wird hingegen bis auf weiteres nicht in Erwägung gezogen.

Politische Reformen in Chile

Christlich-Demokratische Partei und Renovación Nacional präsentieren gemeinsames Konzept

Schon seit längerer Zeit steht in Chile eine Reihe von politischen Reformen, insbesondere eine Überarbeitung des umstrittenen binominalen Wahlrechts auf der politischen Agenda. Eine Veränderung des aktuellen politischen Systems war jedoch jahrelang nicht durchsetzbar, da sich die beiden dominierenden Parteienbündnisse gegenseitig blockierten. Umso größer daher die Überraschung, als am 18. Januar 2012 die beiden Parteien Partido Demócrata Cristiano (PDC) und Renovación Nacional (RN) ein gemeinsames politisches Reformkonzept präsentierten.

Demokratie-Index Lateinamerika 2011: Version Chile [SPANISCH]

Zum mittlerweile 10. Mal veröffentlicht die Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mir dem argentinischen Beratungsinstitut Polilat.com den Demokratie-Index Lateinamerika (IDD-Lat), welcher jährlich die demokratische Entwicklung in den lateinamerikanischen Ländern anhand einer Reihe von Indikatoren misst. Die Länderversion Chile kann hier aufgerufen werden.

Andauernde Massenproteste fordern grundlegende Bildungsreform in Chile

Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei

Die bereits seit mehreren Wochen in Chile stattfindenden Schüler- und Studentenproteste haben auch im Monat August nicht nachgelassen und zuletzt sogar noch einmal an Intensität gewonnen. Bei der aktuellen Protestbewegung handelt es sich um die größten Demonstrationen seit dem Ende der Militärdiktatur im Jahre 1990. Mehrere Male in der jüngsten Vergangenheit gingen bis zu 100.000 Schüler, Studenten und Dozenten auf die Strasse, um ihren Unmut gegenüber dem chilenischen Bildungs- und Erziehungssystem zum Ausdruck zu bringen.

Kabinettsumbildung in Chile

Präsident Piñera stärkt politisches Profil angesichts fallender Umfragewerte und andauernder Demonstrationen

Am Montag, den 18. Juli 2011, hat Chiles Präsident Sebastián Piñera vom regierenden Mitte-Rechts-Bündnis „Coalición por el Cambio“ eine tiefgreifende Umstrukturierung seines Kabinetts vollzogen. Mit insgesamt acht Neubesetzungen handelt es sich um die größte Anpassung seit der Regierung des Christdemokraten Eduardo Frei Ruiz-Tagle im Jahre 1998, der infolge der Auswirkungen der Asienkrise ebenfalls acht Minister austauschte.

Präsident Piñera hält Rede zur Lage der Nation inmitten von Protesten im ganzen Land

Regierungserklärung überschattet durch Demonstrationen gegen das kontroverse Staudamm-Projekt Hydroaysén

Am vergangenen Samstag, den 21. Mai 2011, hat Staatspräsident Sebastián Piñera vom regierenden Mitte-Rechts-Bündnis vor den beiden Kammern des chilenischen Parlaments die von der Verfassung jährlich verlangte Rede zur Lage der Nation gehalten. Überschattet wurde die Regierungserklärung in der Hafenstadt Valparaíso, wo der Kongress seinen Sitz hat, von zahlreichen Protesten und vereinzelten Straßenschlachten, die sich vor allem gegen den Bau des umstrittenen Staudamm-Projekts „HidroAysén“ im Süden des Landes richteten.

Bilanz: Chile ein Jahr nach dem Wahlsieg Piñeras

Im vergangenen Jahr haben zwei Ereignisse die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Chiles dominiert: (1) Die Präsidentschaftswahlen vom 17. Januar und die ersten Monate der Amtszeit des neuen Präsidenten Sebastián Piñera, sowie (2) eine Reihe von Naturkatastrophen und Unglücken, insbesondere das verheerende Erdbeben vom 27. Februar und der letztendlich glücklich ausgegangene Unfall in der Mine San José im Norden des Landes. Beide Themen sorgten auch international für Schlagzeilen und verschafften dem Andenstaat eine ungewohnt prominente Position im globalen Rampenlicht.

Bergung der verschütteten chilenischen Bergarbeiter läuft weiterhin auf Hochtouren

Große Freude in Chile! Für die am 5. August bei einem Erdrutsch in der Mine San José im Norden des Landes verschütteten 33 Bergleute bestand eigentlich kaum noch Hoffnung. Nach 17 Tagen langen Wartens konnte jedoch am 22. August über eine Sonde Kontakt zu ihnen aufgenommen werden: Alle 33 Minenarbeiter sind am Leben. Präsident Sebastian Piñera verkündete die frohe Botschaft und sprach vom freudenreichsten Tag in der Geschichte Chiles. Mittlerweile läuft die Bergung der Verschütteten auf Hochtouren, die aber laut Experten noch mindestens drei bis vier Monate dauern wird.

Ignacio Walker neuer Vorsitzender der Christdemokratischen Partei Chiles

Künftig stärkere Ausrichtung der Partei auf die politische Mitte

Am 3. September 2010 hat Ignacio Walker, Mitglied des chilenischen Senats, in einer feierlichen Zeremonie in Santiago offiziell die Präsidentschaft der Christdemokratischen Partei Chiles (PDC) von Juan Carlos Latorre übernommen. Walker hatte sich Tage zuvor bei den für den 29. August angesetzten Vorstandswahlen wie erwartet gegen Mariano Fernández, bis vergangenen März Außenminister seines Landes, durchgesetzt.

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Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.