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Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

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Parteitag der chilenischen Christdemokraten (PDC) in Valparaíso

Führende Parteimitglieder bekennen sich zur Opposition angesichts der ständigen Annäherungen des neuen Präsidenten

Am 29. Mai fand im Ehrensaal des chilenischen Nationalkongresses in der Hafenstadt Valparaíso der ursprünglich für Anfang März vorgesehene Parteitag der Christdemokratischen Partei (PDC) statt, der jedoch aufgrund des schweren Erdbebens in Chile am 27. Februar verschoben werden musste. Es war das erste Zusammenkommen der Partei nach der Niederlage ihres Präsidentschaftskandidaten Eduardo Frei Ruiz-Tagle gegen den Unternehmer Sebastián Piñera bei den Wahlen im Januar. Wichtigstes Thema der Sitzung war die künftige programmatische Ausrichtung der Partei.

Chile: Rede des neuen Präsidenten Piñera zur Lage der Nation

Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben soll dem Land zusätzliches Wachstum verschaffen

Am Freitag, den 21. Mai 2010, hat Chiles Präsident Sebastián Piñera vor dem Nationalkongress in der Hafenstadt Valparaíso, wo das chilenische Parlament seinen Sitz hat, die von der Verfassung verlangte jährliche Rede zur Lage der Nation gehalten. In seiner ersten großen Ansprache nach Amtsantritt vor rund 70 Tagen, bekräftigte Piñera seine Vision, dass Chile in den nächsten zehn Jahren den Sprung von einem Entwicklungs- zu einem entwickelten Land sowie die Überwindung der absoluten Armut im Lande vollzogen haben wird – dem verheerenden Erdbeben vom 27. Februar zum Trotz.

Sebastián Piñera als neuer Präsident Chiles eingeschworen

Am Donnertag, den 11. März 2010, hat Sebastián Piñera vom Mitte-Rechts-Bündnis Coalición por el Cambio offiziell das Amt des chilenischen Präsidenten übernommen. Die Amtsübergabe in der Hafenstadt Valparaíso, wo das chilenische Parlament seinen Sitz hat, wurde aufgrund des verheerenden Erdbebens vom 27. Februar sehr schlicht gehalten, ursprünglich war ein groß angelegter Festakt in der Hauptstadt Santiago geplant.

Der Beginn einer neuen Ära in Chile

Publikation in KAS-Auslandsinformationen 3/2010

Nach dem vorläufigen Endergebnis der Präsidentschaftswahlen in Chile hat der wirtschaftsliberale und rechtskonservative Unternehmer Sebastián Piñera mit 51,61 Prozent der Stimmen die Stichwahl für sich entschieden. Er bekam circa 223.000 Stimmen mehr als sein Kontrahent Eduardo Frei vom regierenden Mitte-Links-Bündnis der Concertación. Den Wahlkampf und die Auswirkungen dieser Wahl thematisieren Winfried Jung und Martin F. Meyer.

Chile: Der Stand der Dinge nach dem Erdbeben

Lage in Krisengebieten weitgehend ruhig. Ankunft erster Hilfslieferungen. Kritik am Krisenmanagement der Regierung

Nach dem verheerenden Erdbeben vom 27.02.2010 hat sich die Lage in Chile etwas normalisiert. In den letzten Tagen hatte das Land ein geteiltes Bild geboten. Während der Alltag in der Hauptstadt Santiago schon am Wochenanfang weitgehend seinen Lauf nahm, herrschten weiter südlich in den besonders betroffenen Regionen Biobío und Maule chaotische Zustände.

Chile: Beben der Stärke 8,8 im Zentrum des Landes

Schwerstes Erdbeben seit 40 Jahren fordert über 700 Menschenleben und richtet großen Sachschaden an

Am 27. Februar hat am frühen Samstagmorgen (3.34 Uhr Ortszeit) eines der stärksten jemals registrierten Erdbeben den chilenischen Andenstaat heimgesucht. Der geologische Dienst der USA gab die Stärke des Erdstoßes mit 8,8 auf der Richterskala an – das zweitstärkste Beben weltweit in den letzten zwanzig Jahren.

Sebastián Piñera präsentiert sein Kabinett

El demócrata cristiano Jaime Ravinet de la Concertación nuevo Ministro de Defensa

Knapp drei Wochen nach seinem Sieg in der zweiten Runde der chilenischen Präsidentschaftswahlen hat Sebastián Piñera am Abend des 9. Februar in einer feierlichen Zeremonie im Nationalmuseum in Santiago die Mitglieder seines Kabinetts vorgestellt. Im Gegensatz zur amtierenden Präsidentin Michelle Bachelet hat Piñera bei der Auswahl seiner Minister bewusst keine politischen Quoten verfolgt, sondern für jeden Posten „den qualifiziertesten Bewerber“ ausgesucht.

Chile nach dem Wahlsieg von Sebastián Piñera

Eine Analyse der Präsidentschaftswahl und der zu erwartenden Veränderungen im Lande

Am 17. Januar 2010 hat der Unternehmer Sebastián Piñera Echenique wie erwartet die zweite Runde der Präsidentschaftswahl in Chile für sich entschieden. Es ist das erste Mal seit dem Ende der Pinochet-Diktatur und der Rückkehr zur Demokratie im Jahr 1989, dass ein Kandidat aus dem Lager der Mitte-Rechts-Parteien die Wahlen um das höchste politische Amt im Lande gewinnt.

Sebastián Piñera gewinnt Präsidentschaftswahl gegen den Christdemokraten Eduardo Frei

Mitte-Links-Bündnis Concertación nach 20 Jahren von der Macht verdrängt

Der Name des nächsten chilenischen Präsidenten lautet Sebastián Piñera Echenique. In der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen am 17. Januar 2010 erhielt der Kandidat der Mitte-Rechts-Opposition „Coalición por el Cambio“ 51,61 Prozent der Stimmen der registrierten Wähler. Der Anwärter des regierenden Mitte-Links-Bündnisses „Concertación de Partidos por la Democracia“, der Christdemokrat Eduardo Frei Ruiz-Tagle, kam auf 48,38 Prozent.

Eindeutiger Sieg für Piñera im ersten Wahlgang der chilenischen Präsidentschaftswahlen

Stichwahl am 17. Januar zwischen Piñera und Frei

In den am 13. Dezember angesetzten chilenischen Präsidentschafts- und Parlamentswahlen haben Sebastián Piñera und sein Parteienbündnis Coalición por el Cambio einen eindeutigen Wahlsieg errungen. Laut dem vorläufigen Endergebnis erhielt der Kandidat der Mitte-Rechts-Opposition 44,03 Prozent der Stimmen der registrierten Wähler, während der Anwärter des regierenden Mitte-Links-Bündnisses, Eduardo Frei Ruiz-Tagle, auf 29,62 Prozent kam.

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