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II Klimawoche

Gemeinsam gegen den Klimawandel

Mit gleichsamen Erfolg zu der ersten Klimawoche im vergangenen Jahr endete nun auch die zweite Klimawoche der Konrad-Adenauer-Stiftung in Santiago de Chile. Trotz sonnigem Wetter begaben sich viele Besucher in die Räumlichkeiten der Telefónica in Providencia. Diejenigen, die nicht vor Ort dabei sein konnten, verfolgten das Geschehen auf der Facebookseite via Live-streams.

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Details

Erfolgreich ging die zweite Klimawoche der Konrad-Adenauer-Stiftung, die vom 17 bis zum 20 Oktober 2018 in Santiago de Chile stattfand, zu Ende. Nicht nur die dreitägigen Konferenzen, Seminare und Expo waren ein voller Erfolg, sondern auch das Aufforstungsprojekt zusammen mit der Organisation Cultiva, bei dem 50 Studentinnen und Studenten die Möglichkeit hatten mit Schaufel und Spaten ihren Beitrag "gegen den Klimawandel" zu leisten.

Nach Worten der Begrüßung durch den Veranstalter Andreas Klein, Leiter des KAS Büro in Santiago de Chile und weiteren wichtigen Mitorganisatoren wie Felipe Flores, Repräsentant von Telefónica, Paloma Valenzuela, Leiterin der Abteilung für Umwelt in dem Stadtbezirk Providencia, Rolf Schulze, deutscher Botschafter in Chile, und Christian Hübner, Leiter des Regionalprogramms EKLA (Regionalprogramm Energiesicherheit und Klimawandel Lateinamerika) der Konrad-Adenauer-Stiftung, trat die Musikgruppe DaBoom auf.


DaBoom leitete passend zum Thema der Veranstaltung mit ihrem Musikworkshop, bei dem Musik durch Plastikgegenständen und recyceltem Material erzeugt wird, die bevorstehenden Konferenzen ein.

!! Der Klimawandel ist real
Fernando Farías, Seniorexperte im Bereich Klimawandel UNEP-DTU Partnership, zeigte mit Daten und Fakten die ernstzunehmende Situation der Erderwärmung in einer halbstündigen Key-Note-Speech. Im anschließenden Panel, moderiert von Cristian Gutiérrez, Geschäftsführer des regionalen Zentrums für grünes Wachstum und Klimawandel, taten Laura Gallardo, Leiterin des CR2, und Claudio Castro, Bürgermeister des Stadtbezirks Renca, ihre Meinung und Erfahrung über die Situation und die regionalen Folgen kund.


  1. Konferenzen in der Form von Key-Note-Speeches, Panels und kürzeren Präsentationen beschäftigten sich die darauffolgenden Seminare ''Kontamination durch Plastik'' und ''Patagonien angesichts des Klimawandels'' sowohl international als auch regional mit Beweisen der Erderwärmung. In jeder Konferenz hatten die Zuhörer die Möglichkeit Fragen direkt an Experten, Politiker, Unternehmer und internationale Experten zu stellen. Unter den Expositoren befanden sich auch der Glaziologe Dr. Gino Casassa und der Gründer der Stiftung ''Plastic Ocean'', Mark Minneboo, dessen Dokumentarfilm am darauffolgenden Abend, Donnerstag den 18. Oktober, in dem Kino Cine Arte Alameda mit anschließender Gesprächsrunde lief. Sie bereicherten die Zuhörer mit interessanten Informationen und zugleich mit der schockierenden Realität.

    Die Konferenzen der folgenden Tage setzten sich ebenfalls mit dem Klimawandel auseinander, fokussierten jedoch jeweils einen anderen Schwerpunkt: Klimaschutz. Es wurden Konzepte und Strategien vorgestellt, die den Klimaschutz unterstützen und versuchen die angesprochenen Probleme des Vortages zu beheben. Sie beleuchteten beispielsweise die ''Energiewende in Chile'' durch den Key-Note-Speech von Claudio Seebach, Präsident der Genaradoras de Chile, den ''Status Quo der erneuerbaren Energien'' und ''die Effizienz des öffentlichen Transports''. Persönlichkeiten wie Danilo Núñez, Berater und ehemaliger Leiter der Energieinfrastrukturabteilung im Energieministerium, steuerten ihr Fachwissen bei.
    Der Kinobesuch des Dokumentarfilms Plastic Ocean, war sehr gut besucht und endete spät am Abend mit einer aktiven Gesprächsrunde, wo Jung und Alt sich über die erschreckende Tatsache sowie Ideen zur Verbesserung dieser austauschen und dem Gründer Mark Minneboo vielerlei Fragen stellen konnten.

    Der letzte Tag der Konferenzreihe war vor allem von jungen Besuchern gekennzeichnet. Viele Studenten fanden sich zu den Seminaren über Adaptation ein. Unter anderem Dr. Pablo Gracía-Chevesich, Akademiker und Umweltberater an der Universität Chile, Maritza Jadrijevic, Leiterin Büro Klimawandel im Umweltministerium Chiles, und Gonzalo Muñoz, Direktor des Unternehmens Triciclo, waren anwesend in den Konferenzen ''Anpassungsstrategien zur Wasserknappheit'', ''Politik zur Anpassung an den Klimawandel in Chile'' und ''Kreislaufwirtschaft als Lösung?''. Die Experten tauschten sich vor Publikum über Innovationen und ihre Funktionen aus und beantworteten zahlreiche Fragen der Besucher. Sie alle waren sich darin einig, dass der Klimawandel alle Menschen gleichermaßen betreffe und, dass man ihm nur gemeinsam begegnen könne. Dass Innovationen und eine starke Präsenz für alternative, nachhaltige Wirtschaft wichtig sind, stand außer Frage.

    Allerdings gab es nicht nur positives Feedback für die Konferenzen, sondern auch für die grüne Expo mit 20 Unternehmen, NGOs, und staatlichen Organisationen, die ganztägig reich besucht war. Hier hatten die einzelnen Aussteller zusätzlich die Möglichkeit sich selbst und ihre Projekte im Bereich NAchhaltigkeit in einer 10-minütigen Präsentation vorzustellen. Positiv, jedoch weniger im Augenmerk des Besuchers war die kleine Fotogalerie, welche die Ursachen des Klimawandels und der Verschmutzung nochmal verbildlichte.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Organisationsteam der Konrad-Adenauer-Stiftung außerordentlich zufrieden ist mit der Veranstaltung. Der Erfolg der Veranstaltung bestätigt sich durch eine Einschreibungszahl von 1175 Interessenten, sowie die zahlreichen Views, Likes und Shares der Live-Streams in den sozialen Medien.


Der Klimawandel kennt keine Grenzen. Da sind sich nicht nur das KAS Team und die Experten der Konferenzen einig, sondern auch viele Bürger. Der Klimawandel ist real! Und das betrifft nicht nur Deutschland oder Chile, sondern jeden einzelnen auf dieser Welt. Nur gemeinsam können wir etwas bewirken. Veranstaltungen wie die II. Klimawoche, die nicht nur das Problem beleuchten, sondern auch Ansätze und Wege zur Verbesserung, sind ein Schritt in die richtige Richtung .


Für alle, die nochmal den Gesprächen lauschen möchten gibt es die Möglichkeit einzelne Konferenzen auf unserer Facebookseite Semana del Clima zu schauen.

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Kontakt

Annika Hermann

Annika Hermann bild

Projektkoordinatorin

annika.hermann@kas.de +56 22 234 20 89

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