Publikationen

Der G20-Gipfel in Korea - Internationale Reaktionen

Der G20-Gipfel vom 11.-12. November 2010 in Seoul war das erste Treffen der Gruppe der 20 wirtschaftsstärksten Nationen in einem Schwellenland sowie im asiatischen Raum. Nach dort verschieben sich die wirtschafts- und geopolitischen Gewichte zusehends – davon zeugten auch Verhandlungsarithmetik sowie Ergebnisse des Gipfeltreffens in Korea.

Wanderarbeiter und Hochqualifizierte - Chinas Migrationspolitik unter Druck

Der politische und wissenschaftliche Diskurs über Migration in Verbindung mit China bezieht sich insbesondere auf das Phänomen chinesischer Binnenmigration. Im Jahr 2009 erreichte die Zahl der sogenannten Wanderarbeiter staatlichen Quellen zufolge einen Höchststand von 211 Millionen. Die Anzahl längerfristig (mindestens sechs Monate) in der Volksrepublik lebender Ausländer wurde offiziell zuletzt mit knapp 540.000 angegeben. Die chinesische Diasporabesteht aus etwa 45 Millionen ethnischen Chinesen.

Lebensmittel-, Wasser- und Arbeitssicherheit (Chin.)

Vor dem Hintergrund mehrerer Lebensmittelskandale versucht die chinesische Regierung die Implementierung ihrer Lebensmittel-, Wasser-, und Arbeitsaufsicht zu optimieren. Hierbei treten Probleme bei der Koordinierung der Aufsichtsbehörden auf zentraler und lokaler Ebene deutlich zutage. Auf einer internationalen Konferenz, gemeinsam organisiert vonder KAS und der Graduate School der CASS, im September 2009, diskutierten deutsche und chinesische Experten über die Thematik der Lebensmittel-, Wasser- und Arbeitssicherheit. Der daraus entstandene Konferenzband liegt heute vor.

A Study into the thoughts and perceptions of Younger Members of the Chinese Communist Party

Die Kommunistische Partei ist seit Gründung der Volksrepublik alleinig regierende Partei in China. Ihre Ideologie, Prinzipien und Politik, sowie ihr organisatorischer Status sind dynamisch verwoben mit den Entwicklungen in der chinesischen Gesellschaft. Wichtige Parteipositionen werden immer häufiger von jungen, gut ausgebildeten Parteimitgliedern übernommen, die mit ihren Ansichten die zukünftige Politik Chinas in weiten Feldern beeinflussen werden. Diese Studie untersucht wissenschaftlich die Ansichten und Gedanken junger Mitglieder der KPCh.

Im Zentrum: Menschenwürde (Chin.)

Im Jahr 2006 hat die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. eine Schrift in Deutschland mit dem Titel „Im Zentrum: Menschenwürde. Politisches Handeln aus christlicher Verantwortung; christliche Ethik als Orientierungshilfe“ veröffentlicht. Politische und gesellschaftliche Institutionen in Deutschland sollten damit ermuntert werden, weltanschauliche Grundlagen des politischen Handelns bewusst zu machen, offen zu legen und zu diskutieren.

China and South Asia

潘振强,阿登纳基金会系列丛书第99辑,北京,2009年10月,英文,44页。

China and Germany as Actors in World Politics - Mutual Challenges, Common Postitions?

Diese Veröffentlichung präsentiert die Vorträge von fünf Mitgliedern der Arbeitsgruppe junger Außenpolitikexperten der Konrad-Adenauer-Stiftung, gehalten auf einer internationalen Konferenz in Zusammenarbeit von China Institute of International Strategic Studies und der KAS im Juli 2009 in Peking.

Im Zentrum: Menschenwürde (Chin.)

Im Jahr 2006 hat die Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. eine Schrift in Deutschland mit dem Titel „Im Zentrum: Menschenwürde. Politisches Handeln aus christlicher Verantwortung; christliche Ethik als Orientierungshilfe“ veröffentlicht. Politische und gesellschaftliche Institutionen in Deutschland sollten damit ermuntert werden, weltanschauliche Grundlagen des politischen Handelns bewusst zu machen, offen zu legen und zu diskutieren. Dieser Text wird nun auf Chinesisch vorgelegt und ihm ein weiterer Aufsatz zur Seite gestellt, der sich aus chinesisch-konfuzianischer Sicht direkt auf ihn bezieht.

Better City – Better Life?

Die EXPO 2010 in Shanghai zwischen Anspruch und Wirklichkeit

von Nicole Nieraad-Schalke

„Work in unity for the future“

Chinesische Reaktionen auf den G20-Gipfel in Toronto

In der offiziellen Presse Chinas wird der Beitrag des Landes auf dem G20-Gipfel in Toronto als Erfolg anerkannt. Die Rede des chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao thematisierte „Work in unity for the future“. Die Festlegung auf gemeinsame und vor allem verbindliche Ziele fehlten allerdings - trotz der überwiegend optimistischen Bewertung des Gipfels in chinesischen Medien.