Eine Bilanz des Fuldaer Gesprächs 19. Oktober 2020

70 Jahre nach dem Schuman-Plan

Ingo Espenschied zog in einer spannenden, live kommentierten multimedialen Zeitreise eine Bilanz der europäischen Integration und warf einen Blick in die Zukunft
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Deutsch-französische Online-Zukunftswerkstatt

Europa braucht eine Kultur der Ermöglichung

Europa strebt einen eigenen Weg in die digitale Datenökonomie an. Wie sieht dieser aus und wie kann Europa sich gegenüber seinen Konkurrenten USA und China durchsetzen?
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Partnerschaft zwischen Europa und Afrika stärken

Abgeordnete aus Afrika und Europa diskutieren Wege einer engeren Parlamentszusammenarbeit

Neben den Beziehungen auf Regierungsebene kommt eine entscheidende Rolle dem parlamentarischen Austausch zu. Doch wie lässt sich dieser in Corona-Zeiten ermöglichen?
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Bonner Forum zur Einheit 2020

Für Europa lasst uns streiten!

In Bonn feierte die Konrad-Adenauer-Stiftung am 3. Oktober 30 Jahre Deutsche Einheit und 250 Jahre Ludwig van Beethoven.
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Vortrag und Diskussion mit Felix Riefer

Die Sicht der Anderen: das Russlandbild in Polen und Deutschland

In Kooperation mit der Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus diskutierten wir die unterschiedlichen Sichtweisen von Polen und Deutschen auf Russland.
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Online-Schule für Jugendliche

Meine europäische Stadt: Praktikum

Du interessierst dich für die Stadtentwicklung? Du träumst davon, ein Projekt umzusetzen, das Deine Schule oder Stadt besser macht? Stelle dein Team zusammen und melde Dich an!
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Mediathek

Felix Dane über die Neuwahlen am 12. Dezember 2019
"Die Brexit-Partei könnte die Tories viele Stimmen kosten"
Das Londoner Unterhaus hat dem Antrag von Premierminister Boris Johnson zugestimmt und das sehr deutlich. Johnson hofft, mit einer Mehrheit das Brexit-Abkommen umsetzen zu können.
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SWR1-Interview mit Felix Dane
Die Briten und der Brexit
Nach aktuellen Umfragen führen die Konservativen weiterhin mit rund 10 %. Wie sind diese Umfragen zu bewerten und was erwartet die Briten im Falle eines No-deal Brexit?
Felix Dane zum Brexit-Chaos
"Johnson ist im Moment in einer Sackgasse"
"Bei Johnson ist immer alles möglich, das ist das Interessante und Faszinierende an diesem Politiker – es macht ihn aber gleichzeitig auch unberechenbar." Felix Dane im Interview.
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Felix Dane im SWR1-Interview
Neues aus Brexit-Land - Kommt die nächste Verschiebung?
Im britischen Parlament hat Noch-Regierungschef Boris Johnson keine Mehrheit mehr hinter sich. Sein Mantra, "wir verlassen die EU am 31. Oktober, egal was kommt", gilt nicht mehr.
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Deutschlandfunk-Interview
Felix Dane über die angespannte Situation in Großbritannien
,,Großbritanniens Premier Boris Johnson drohe aus wahl– und verhandlungstaktischen Gründen immer wieder mit einem No-Deal-Brexit“, sagte der Leiter des KAS-Büros in London.
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Veranstaltungen

Feb

2020

-

Dez

2020

Warschau
Forum Dialog +
Forum Dialog +

Feb

2020

-

Dez

2020

Warschau
Forum Dialog +
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Okt

2020

Die geopolitische Bedeutung der südostlichen Grenzen der Europäischen Union
Eine online-Konferenz zu den aktuellen und zukünftligen Herausforderungen der EU

Okt

2020

Die geopolitische Bedeutung der südostlichen Grenzen der Europäischen Union
Eine online-Konferenz zu den aktuellen und zukünftligen Herausforderungen der EU
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Okt

2020

Europas Außen- und Sicherheitspolitik – Impulse der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
Facebook-Live-Gespräch mit Roderich Kiesewetter MdB und Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss.

Okt

2020

Europas Außen- und Sicherheitspolitik – Impulse der deutschen EU-Ratspräsidentschaft
Facebook-Live-Gespräch mit Roderich Kiesewetter MdB und Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss.
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Okt

2020

ausgebucht
Ein Blick auf Aspekte der gegenwärtigen Situation der Europäischen Union
Schlüchterner Seminar
ausgebucht

Okt

2020

Ein Blick auf Aspekte der gegenwärtigen Situation der Europäischen Union
Schlüchterner Seminar
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Willkommen

Europa ist in den letzten Jahren durch viele Krisen gegangen. Dies hat nicht nur dazu geführt, dass sich Europa und somit auch Deutschland neuen Herausforderungen stellen muss; vielmehr wurden verschiedene Bruchlinien, die sich durch Europa politisch hindurchziehen, sichtbar und das Problembewusstsein innerhalb der Europäischen Union (EU) hat sich verstärkt, was jedoch nicht mit einer Stärkung der Gemeinschaft gleichzusetzen ist.

 

Die Europäische Union sieht sich im Rahmen der geopolitischen Entwicklungen zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt: Von der anhaltenden Corona-Krise über neue Bedrohungsszenarien unter anderem durch China und Russland und einer verschärften Großmacht-Konkurrenz, bis zu den Wahlerfolgen europaskeptischer und europafeindlicher Parteien. Insbesondere die südlichen Mitgliedstaaten sind durch Wirtschaftsschwäche, enorme Staatsschulden und die Folgen der Corona-Krise gezeichnet. Durch den „Brexit“ wird das Verhältnis zum Vereinigten Königreich neu justiert. Die Erweiterungspolitik wurde auf den Prüfstand gestellt. Die europäische Nachbarschaftspolitik sieht sich sowohl im Osten als auch im Süden vor neue Herausforderungen gestellt. Das Vertrauen in die europäischen Institutionen steigt, trotz oder vielleicht gerade im Hinblick auf eine neue geopolitische Ordnung. Gleichzeitig geht damit eine steigende Erwartungshaltung an die EU einher, die nicht immer auf einer realistischen Grundlage basiert. Gleichwohl beweist die EU im Lichte dieser Krisen ihre Handlungsfähigkeit und Anziehungskraft.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt sich dieser Herausforderungen - basierend auf ihren drei Kernthemen: Innovation, Sicherheit sowie Repräsentation und Partizipation - an. Durch Analysen und Publikationen, Expertengespräche, Vernetzung von Stakeholdern, Konferenzen und Informationsveranstaltungen sollen Ursachen erörtert, Potenziale ausgelotet und konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden. Der Arbeit liegen dabei drei zentrale Überlegungen zugrunde: Erstens muss Europa das Vertrauen seiner Bürger steigern, denn der europäische Integrationsprozess lässt sich nur unter deren Zuspruch erfolgreich bestreiten. Die europäischen Institutionen müssen daher demokratischer, transparenter und bürgernäher agieren. Die Verlagerung von Kompetenzen, sowohl - sofern mit Blick auf das Subsidiaritätsprinzip sinnvoll - auf die nationale Ebene als auch im Rahmen einer Harmonisierung auf die europäische Ebene, ist Grundlage der Diskussion.

 

Schließlich wird Europa in einer globalisierten Welt nur dann seinen Einfluss auch weiterhin geltend machen können, wenn es auf internationaler Ebene mit einer Stimme spricht. Die europäische Wirtschafts-, Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik muss daher strategisch weitergedacht und, wo erforderlich, um neue Instrumente bereichert werden.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich dafür ein, im Dialog und über Ländergrenzen hinweg an einem resilienteren, zukunfts- und handlungsfähigeren Europa zu arbeiten. Denn längst ist die EU zu einer Werte- und Schicksalsgemeinschaft geworden, die einen großen Mehrwert für alle Völker Europas darstellt.

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Zitate

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„Der erste Schritt bei der Neubildung der europäischen Familie muss ein Zusammengehen zwischen Frankreich und Deutschland sein.“
Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)