Erste gesamtdeutsche Europawahl – 1994

Erst nach der Wahl zum Europäischen Parlament im Juni 1989 fiel in Berlin die Mauer; im Anschluss an die Wiedervereinigung entsandten die Neuen Bundesländer 18 sogenannte Beobachter und mit der Wahl 1994 erhöhte sich die Sitzzahl für das vereinigte Deutschland von 81 auf 99. Mit dem zwei Jahre vorher, 1992, geschlossenen Vertrag von Maastricht hatten sich die Kompetenzen des Europäischen Parlaments stark erweitert und die Europäische Union ihren bis heute gültigen Namen erhalten.