Erstmals mit Spitzenkandidat – 2014

Durch den Vertrag von Lissabon, der im Dezember 2007 geschlossen wurde und am 1. Dezember 2009 in Kraft trat, erhielt das Europäische Parlament weitere wichtige Kompetenzen. Eine der bekannteren Neuerungen ist die Mitwirkung bei der Wahl des Kommissionspräsidenten. In der Folge gingen die europäischen Parteien in den Wahlkampf 2014 erstmals mit Spitzenkandidaten – übrigens ein deutscher Ausdruck, der auch in andere Sprachen Eingang gefunden hat. Gewählt wurde schließlich der Kandidat der stärksten Fraktion, der EVP, Jean-Claude Juncker.