Deutsch-französische Zukunftswerkstatt

Lessons learned?

Die politischen Antworten aus Brüssel und den Hauptstädten auf die "Zeitenwende" reichen längst nicht aus, um Europa der angestrebten Autonomie näher zu bringen.
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NATO-Gipfel in Madrid vom 28. bis 30. Juni 2022

Transatlantisches Zukunftsdenken in Krisenzeiten

Im Rahmen des NATO-Gipfels haben die Staats- und Regierungschefs sowie die Außen- und Verteidigungsminister der NATO-Mitgliedsländer über die Ausrichtung der Allianz diskutiert.
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Dresden, Stadtmuseum

Hilfe aus Brüssel gegen Dürre und Borkenkäfer?

Am Dienstag, den 12. Juli wollen wir uns im Rahmen unserer Europa-Reihe mit zentralen Fragen der EU-Klimapolitik und deren Bedeutung für einzelne Regionen beschäftigen.
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Deutsch-Polnisches Barometer 2022

Deutsche und Polen - zwischen Nähe und Fremdheit

Am 29.06. stellen wir in Berlin die Ergebnisse des Deutsch-Polnischen Barometers vor. Wie jedes Jahr entdecken wir neue Facetten unserer Nachbarschaft. Empfehlenswerte Lektüre!
Vortrag: 23.06.2022, Freiburg, Veranstaltungsbericht

Frankreich nach den Parlamentswahlen: Prof. Henri Ménudier

Der Frankreichkenner Prof. Henri Ménudier erklärte die Bedeutung der französischen Parlamentswahlen und analysierte die Ergebnisse.
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Forum Dialog +

Energietransformation

Unter sehr bedeutenden Gästen wird auch der deutsche Botschafter in Polen Dr. Arndt Freytag von Loringhofen die Stimme ergreifen.
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Veranstaltungen

Willkommen

Europa ist in den letzten Jahren durch viele Krisen gegangen. Dies hat nicht nur dazu geführt, dass sich Europa und somit auch Deutschland neuen Herausforderungen stellen muss; vielmehr wurden verschiedene Bruchlinien, die sich durch Europa politisch hindurchziehen, sichtbar und das Problembewusstsein innerhalb der Europäischen Union (EU) hat sich verstärkt, was jedoch nicht mit einer Stärkung der Gemeinschaft gleichzusetzen ist.

 

Die Europäische Union sieht sich im Rahmen der geopolitischen Entwicklungen zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt: Von der anhaltenden Corona-Krise über neue Bedrohungsszenarien unter anderem durch China und Russland und einer verschärften Großmacht-Konkurrenz, bis zu den Wahlerfolgen europaskeptischer und europafeindlicher Parteien. Insbesondere die südlichen Mitgliedstaaten sind durch Wirtschaftsschwäche, enorme Staatsschulden und die Folgen der Corona-Krise gezeichnet. Durch den „Brexit“ wird das Verhältnis zum Vereinigten Königreich neu justiert. Die Erweiterungspolitik wurde auf den Prüfstand gestellt. Die europäische Nachbarschaftspolitik sieht sich sowohl im Osten als auch im Süden vor neue Herausforderungen gestellt. Das Vertrauen in die europäischen Institutionen steigt, trotz oder vielleicht gerade im Hinblick auf eine neue geopolitische Ordnung. Gleichzeitig geht damit eine steigende Erwartungshaltung an die EU einher, die nicht immer auf einer realistischen Grundlage basiert. Gleichwohl beweist die EU im Lichte dieser Krisen ihre Handlungsfähigkeit und Anziehungskraft.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt sich dieser Herausforderungen - basierend auf ihren drei Kernthemen: Innovation, Sicherheit sowie Repräsentation und Partizipation - an. Durch Analysen und Publikationen, Expertengespräche, Vernetzung von Stakeholdern, Konferenzen und Informationsveranstaltungen sollen Ursachen erörtert, Potenziale ausgelotet und konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden. Der Arbeit liegen dabei drei zentrale Überlegungen zugrunde: Erstens muss Europa das Vertrauen seiner Bürger steigern, denn der europäische Integrationsprozess lässt sich nur unter deren Zuspruch erfolgreich bestreiten. Die europäischen Institutionen müssen daher demokratischer, transparenter und bürgernäher agieren. Die Verlagerung von Kompetenzen, sowohl - sofern mit Blick auf das Subsidiaritätsprinzip sinnvoll - auf die nationale Ebene als auch im Rahmen einer Harmonisierung auf die europäische Ebene, ist Grundlage der Diskussion.

 

Schließlich wird Europa in einer globalisierten Welt nur dann seinen Einfluss auch weiterhin geltend machen können, wenn es auf internationaler Ebene mit einer Stimme spricht. Die europäische Wirtschafts-, Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik muss daher strategisch weitergedacht und, wo erforderlich, um neue Instrumente bereichert werden.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich dafür ein, im Dialog und über Ländergrenzen hinweg an einem resilienteren, zukunfts- und handlungsfähigeren Europa zu arbeiten. Denn längst ist die EU zu einer Werte- und Schicksalsgemeinschaft geworden, die einen großen Mehrwert für alle Völker Europas darstellt.

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„Der erste Schritt bei der Neubildung der europäischen Familie muss ein Zusammengehen zwischen Frankreich und Deutschland sein.“
Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)