Analyse zum Stand der EU-Vorbedingungen für Albanien

Licht und Schatten

Albanien hat bei der Erfüllung der EU-Vorbedigungen für die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen bereits Fortschritte erzielt, aber einige zentrale Punkte sind noch nicht erfüllt.
Mehr erfahren
Digitales Mittagsgespräch | Freitag, 27.11.20 | 12:30 Uhr

Quo vadis Europa? Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft stand nicht nur wegen Corona vor großen Herausforderungen. Mit Dr. Andreas Schwab MdEP und Prof. Dirk Leuffen ziehen wir eine Zwischenbilanz.
Mehr erfahren
Präsident des Europäischen Parlaments hielt 11. Europa-Rede

David Sassoli: „Die Seele des Europaprojekts neu entdecken“

Über die europäische Krisenbewältigung in der Corona-Pandemie, mehr europäisches Regieren und die Konferenz über die Zukunft Europas sprach Sassoli am Montagabend in Berlin.
Mehr erfahren
Europarede 2020

Präsident des Europäischen Parlaments hält 11. Europarede

Klimawandel,Digitalisierung und Covid-19 sind Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen. Deswegen freuen uns auf die Rede von David Sassoli in Berlin.
Mehr erfahren
Fuldaer Gespräch am 19.10.20 und Online-Version vom 25.11.20

70 Jahre nach dem Schuman-Plan - Eine Bilanz europäischer Integration & ein Blick in unsere Zukunft

Ingo Espenschied zog in einer spannenden multimedialen Zeitreise eine Bilanz der europäischen Integration und warf einen Blick in die gemeinsame europäische Zukunft.
Mehr erfahren
Studie aus Brüssel

Große Hoffnungen, geringe Erwartungen - Brüssels Blick in die Zukunft Europas nach COVID-19

Unsere englischsprachige Studie befasst sich mit den Erwartungen der Brüsseler Gemeinschaft an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft zur Lösung der Covid-19-Krise und Zukunft der EU.
Mehr erfahren

Mediathek

Felix Dane über die Neuwahlen am 12. Dezember 2019
"Die Brexit-Partei könnte die Tories viele Stimmen kosten"
Das Londoner Unterhaus hat dem Antrag von Premierminister Boris Johnson zugestimmt und das sehr deutlich. Johnson hofft, mit einer Mehrheit das Brexit-Abkommen umsetzen zu können.
Jetzt lesen
SWR1-Interview mit Felix Dane
Die Briten und der Brexit
Nach aktuellen Umfragen führen die Konservativen weiterhin mit rund 10 %. Wie sind diese Umfragen zu bewerten und was erwartet die Briten im Falle eines No-deal Brexit?
Felix Dane zum Brexit-Chaos
"Johnson ist im Moment in einer Sackgasse"
"Bei Johnson ist immer alles möglich, das ist das Interessante und Faszinierende an diesem Politiker – es macht ihn aber gleichzeitig auch unberechenbar." Felix Dane im Interview.
Jetzt lesen
Felix Dane im SWR1-Interview
Neues aus Brexit-Land - Kommt die nächste Verschiebung?
Im britischen Parlament hat Noch-Regierungschef Boris Johnson keine Mehrheit mehr hinter sich. Sein Mantra, "wir verlassen die EU am 31. Oktober, egal was kommt", gilt nicht mehr.
Jetzt lesen
Deutschlandfunk-Interview
Felix Dane über die angespannte Situation in Großbritannien
,,Großbritanniens Premier Boris Johnson drohe aus wahl– und verhandlungstaktischen Gründen immer wieder mit einem No-Deal-Brexit“, sagte der Leiter des KAS-Büros in London.
Jetzt lesen

Veranstaltungen

Feb

2020

-

Dez

2020

Warschau
Forum Dialog +
Forum Dialog +

Feb

2020

-

Dez

2020

Warschau
Forum Dialog +
Forum Dialog +
Mehr erfahren

Dez

2020

Wie wirkt Europa im Ruhrgebiet?
Die zukünftige EU-Kohäsionspolitik und die Unterstützung der Region

Dez

2020

Wie wirkt Europa im Ruhrgebiet?
Die zukünftige EU-Kohäsionspolitik und die Unterstützung der Region
Mehr erfahren

Dez

2020

“Together, Make Europe strong again”
One year into the new EU commission and the new challenges ahead of Europe

Dez

2020

“Together, Make Europe strong again”
One year into the new EU commission and the new challenges ahead of Europe
Mehr erfahren

Dez

2020

Was macht Europa resilienter?
Was Krisen und Klimawandel zur Modernisierung Europas beitragen

Dez

2020

Was macht Europa resilienter?
Was Krisen und Klimawandel zur Modernisierung Europas beitragen
Mehr erfahren

Willkommen

Europa ist in den letzten Jahren durch viele Krisen gegangen. Dies hat nicht nur dazu geführt, dass sich Europa und somit auch Deutschland neuen Herausforderungen stellen muss; vielmehr wurden verschiedene Bruchlinien, die sich durch Europa politisch hindurchziehen, sichtbar und das Problembewusstsein innerhalb der Europäischen Union (EU) hat sich verstärkt, was jedoch nicht mit einer Stärkung der Gemeinschaft gleichzusetzen ist.

 

Die Europäische Union sieht sich im Rahmen der geopolitischen Entwicklungen zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt: Von der anhaltenden Corona-Krise über neue Bedrohungsszenarien unter anderem durch China und Russland und einer verschärften Großmacht-Konkurrenz, bis zu den Wahlerfolgen europaskeptischer und europafeindlicher Parteien. Insbesondere die südlichen Mitgliedstaaten sind durch Wirtschaftsschwäche, enorme Staatsschulden und die Folgen der Corona-Krise gezeichnet. Durch den „Brexit“ wird das Verhältnis zum Vereinigten Königreich neu justiert. Die Erweiterungspolitik wurde auf den Prüfstand gestellt. Die europäische Nachbarschaftspolitik sieht sich sowohl im Osten als auch im Süden vor neue Herausforderungen gestellt. Das Vertrauen in die europäischen Institutionen steigt, trotz oder vielleicht gerade im Hinblick auf eine neue geopolitische Ordnung. Gleichzeitig geht damit eine steigende Erwartungshaltung an die EU einher, die nicht immer auf einer realistischen Grundlage basiert. Gleichwohl beweist die EU im Lichte dieser Krisen ihre Handlungsfähigkeit und Anziehungskraft.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung nimmt sich dieser Herausforderungen - basierend auf ihren drei Kernthemen: Innovation, Sicherheit sowie Repräsentation und Partizipation - an. Durch Analysen und Publikationen, Expertengespräche, Vernetzung von Stakeholdern, Konferenzen und Informationsveranstaltungen sollen Ursachen erörtert, Potenziale ausgelotet und konkrete Handlungsempfehlungen aufgezeigt werden. Der Arbeit liegen dabei drei zentrale Überlegungen zugrunde: Erstens muss Europa das Vertrauen seiner Bürger steigern, denn der europäische Integrationsprozess lässt sich nur unter deren Zuspruch erfolgreich bestreiten. Die europäischen Institutionen müssen daher demokratischer, transparenter und bürgernäher agieren. Die Verlagerung von Kompetenzen, sowohl - sofern mit Blick auf das Subsidiaritätsprinzip sinnvoll - auf die nationale Ebene als auch im Rahmen einer Harmonisierung auf die europäische Ebene, ist Grundlage der Diskussion.

 

Schließlich wird Europa in einer globalisierten Welt nur dann seinen Einfluss auch weiterhin geltend machen können, wenn es auf internationaler Ebene mit einer Stimme spricht. Die europäische Wirtschafts-, Außen-, Sicherheits-, Verteidigungs- und Entwicklungspolitik muss daher strategisch weitergedacht und, wo erforderlich, um neue Instrumente bereichert werden.

 

Die Konrad-Adenauer-Stiftung setzt sich dafür ein, im Dialog und über Ländergrenzen hinweg an einem resilienteren, zukunfts- und handlungsfähigeren Europa zu arbeiten. Denn längst ist die EU zu einer Werte- und Schicksalsgemeinschaft geworden, die einen großen Mehrwert für alle Völker Europas darstellt.

Mehr über uns

Zitate

 weiter »
„Der erste Schritt bei der Neubildung der europäischen Familie muss ein Zusammengehen zwischen Frankreich und Deutschland sein.“
Winston Churchill (zweimaliger Premierminister Großbritanniens)