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Imagen de Michal Jarmoluk en Pixabay

¿Cómo innova Costa Rica? Balance sobre el estado de innovación

Tercera edición de #PolítiKASenLínea

Entrevista con el Dr. Ricardo Monge González, Director Ejecutivo de la Comisión Asesora en Alta Tecnología (CAATEC).

Hans Blomeier berichtet bei SalveTV zu COVID-19 in Mexiko

Der Leiter der KAS Mexiko erläutert im deutschen Fernsehen die aktuelle Situation und Aktionen der mexikanischen Regierung im Umgang mit COVID-19

Der Regionalsender SalveTV strahlt derzeit eine Serie von Sendungen aus, in denen Büroleiter der KAS über die Situation rund um COVID-19 in ihren jeweiligen Einsatzländern berichten. Bei der letzten Sendung waren die Büroleiter aus Mexiko und Brasilien virtuell zugeschaltet.

Südafrika 2020 - Lebendige Vergangenheit-Ungewisse Zukunft

Südafrikas Transformation von einem Unrechtsregime eines weißen Apartheidstaates hin zur Demokratie gilt weithin als Erfolgsfall. Als FW de Klerk im September 1989 das Amt des südafrikanischen Staatspräsidenten übernahm, war er weitsichtig genug, um das drohende Ende des Apartheidsystems zu erkennen. Anders als die meisten Regierungschefs autoritärer Staaten beharrte er nicht auf dem Status Quo, sondern wählte den Weg der Öffnung. Die von ihm veranlasste Freilassung des ANC-Führers Nelson Mandelas aus dessen 27-jähriger Haft erwies sich als weiterer Glücksfall der Geschichte, denn Mandela propagierte Versöhnung statt Revanchismus. Es ist der Größe und Führungsstärke Mandelas zu verdanken, dass Südafrika der Übergang zur Demokratie gelang und so gilt Mandela noch heute – zu Recht – als Vater der sogenannten „Regenbogennation“ Südafrika. Mit dem politischen Wechsel veränderte sich Mandelas Befreiungsorganisation, der African National Congress (ANC), zu einer politischen Partei. Statt Freiheitskampf war fortan Parteipolitik angesagt. Die Popularität Mandelas und des ANC sorgten dafür, dass die Partei auf Jahrzehnte hinweg mit einer erdrückenden Mehrheit und starkem demokratisch legitimierten Mandat regieren konnte. Doch unterschätzte Herausforderungen und überzogene Erwartungen dämpften vielerorts die Hoffnungen auf ein besseres Leben. Obwohl die Lebensqualität für die meisten Südafrikaner heutzutage deutlich höher ist, gelang es der ANC-Regierung nicht, Ungleichheit und Armut effektiv zu bekämpfen. Frust und Enttäuschung in der Bevölkerung über den ANC stiegen zusätzlich durch Korruption, Klientelismus, Misswirtschaft und Inkompetenz in der Regierung. 30 Jahre nachdem FW de Klerk das Ende der Apartheid verkündete, spielen Ungerechtigkeiten und Verletzungen der Vergangenheit noch immer eine große Rolle in der Gegenwart. Die gesellschaftliche Zerrissenheit wurde nicht in dem Maße überwunden, wie es scheint und so verwundert es kaum, dass heute viele Südafrikaner mit der Idee der „Regenbogennation“ hadern, in der alle Hautfarbengruppen heimisch sind. Radikale, populistische und gemäßigte Kräfte der Opposition versuchen gleichermaßen von dem Abwärtstrend des ANC zu profitieren, allerdings reagieren die meisten Wähler mit Apathie und Enthaltung. Wem auch immer es gelingen mag, ein neues politisches Angebot für die Wähler zu formulieren, gehört die Zukunft. Die etablierten Parteien zeigen hingegen, dass sie dazu derzeit nicht in der Lage sind. Die Freude über eine gelungene Transformation verblasst immer mehr angesichts der harten Realitäten der Gegenwart. Ohne den notwendigen politischen Willen bleibt das Land jedoch weiterhin in Diskussionen der Vergangenheit gefangen und blickt einer visionslosen Zukunft entgegen. Die nachstehenden Artikel sollen einen Überblick über den aktuellen Zustand der südafrikanischen Demokratie geben, ohne den Blick in die Vergangenheit zu vernachlässigen. Seit den frühen 1980’er Jahren ist die Konrad-Adenauer-Stiftung in Südafrika aktiv. Zusammen mit verschiedenen Partnern aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft arbeitet sie für ein geeintes Südafrika für alle. Das weitere Schicksal Südafrikas hat aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Bedeutung des Landes eine Signalwirkung für den gesamten afrikanischen Kontinent und verdient daher besondere Aufmerksamkeit.

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An Italian Perspective

Social Innovation - Digital Transformation: smart working also works for lawyers

The emergency arising from the Coronavirus has allowed Italy to discover the potentially positive side of a practice that is still viewed with 'suspicion': that of remote works, says Giovanni Luchetti. He has been working since 2017 as Strategic Communication Manager at Forbes Italia, in Milan and he is an Expert of our Network in Italy.

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An Italian Perspective

Die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Bildungssektor

Alle Lehrer in Italien müssen in der Corona-Krise Fernunterricht anbieten, um das in der Verfassung garantierte Recht auf Bildung zu gewährleisten. Auf diese gigantische digitale Beschleunigung waren weder die Lehrer noch die Schüler vorbereitet, sagt Flavia Nardelli, Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer (PD). Sie erläutert in unserer Reihe "An Italian Perspective" die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Bildungssektor in Italien. Flavia Nardelli gehört seit vielen Jahren zu den engsten Vertrauten im Experten-Netzwerk der Konrad-Adenauer-Stidtung in Italien. Vor ihrer politischen Karriere leitete sie über 20 Jahre das Kulturinstitut "Istituto Luigi Sturzo" in Rom.

Der Libanon hungert: die leeren Teller & Taschen des Zedernstaates

Der Kampf gegen Hunger und Ernährungsunsicherheit in Zeiten von Pandemie und Rezession

Die verheerende COVID-19-Pandemie hat zusammen mit der schlimmsten Wirtschaftsrezession seit dem libanesischen Bürgerkrieg die Lebensmittelpreise in die Höhe schnellen und die Haushaltseinkommen in den Keller stürzen lassen. Als Ergebnis hat fast die Hälfte der Bevölkerung Mühe, die grundlegendsten Lebensmittel auf den Tisch zu bekommen. In Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung veröffentlicht Triangle das erste Policy Paper in der Reihe "Pandemic Papers", die die wirtschaftlichen und politischen Impikationen der COVID-19-Pandemie im Libanon beleuchtet. Der Artikel kritisiert die gefährliche Haltung des Libanon im Bezug zur Ernährungssicherheit und unterbreitet eine Reihe an Empfehlungen, die den Misstand auf unterschiedlichen Ebenen adressieren.

Bence Bauer

Online-Stipendiatentreffen

Stiftung in stetem Kontakt zu Stipendiaten und Altstipendiaten

Am 13. Mai 2020 fand das erste Online-Stipendiaten- und Altstipendiatentreffen des Auslandsbüros Ungarn der Konrad-Adenauer-Stiftung statt. Mit dabei waren 25 Altstipendiaten und Stipendiaten des Sur-Place-Stipendienprogramms an der Andrássy Universität Budapest (AUB) sowie fünf weitere neu aufgenommene Stipendiaten, die ab dem Wintersemester in Deutschland studieren werden.

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Wie die NATO in den kommenden Jahren ihren Aufgaben gerecht werden kann

Annegret Kramp-Karrenbauer. Die Autorin ist die Verteidigungsministerin Deutschlands und Präsidentin der Christlich Demokratischen Union.

Das Geheimnis der Langlebigkeit der NATO liegt in ihrer Anpassungsfähigkeit. In der Tat hat das transatlantische Bündnis die Invasion des sowjetischen Kommunismus in Europa verhindert; es ist weltweit zu solventem Krisenmanagement fähig und erzeugt Stabilität durch ein Netz von Allianzen. Darüber hinaus erleichtert die NATO derzeit die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie.

Wie sich die NATO in den kommenden Jahren für ihre Aufgaben rüsten kann

Konkrete Verpflichtungen gehen über abstrakte prozentuale Zielvorgaben hinaus, die von Konjunkturschwankungen abhängen.

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Der Fall KÖVESI v. RUMÄNIEN

Menschenrechtsgerichtshof urteilt: Entlassung Kövesis als Leiterin der rumänischen Antikorruptionsbehörde war nicht rechtmäßig

Die jetzige Leiterin der neu geschaffenen Europäischen Staatsanwaltschaft, Laura Codruța Kövesi, stammt aus Rumänien. Dort war sie sechs Jahre lang Generalstaatsanwältin und ab 2013 Leiterin der rumänischen Antikorruptionsbehörde (DNA), bis sie im Juli 2018 in einem umstrittenen Verfahren und nach einer Entscheidung des rumänischen Verfassungsgerichts entlassen wurde. Gegen diese Entlassung hatte sich Kövesi an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg gewendet. Am 5. Mai 2020 urteilte der EGMR nun, dass ihre Entlassung zu Unrecht erfolgt sei. Der Gerichtshof hat in diesem insbesondere in Rumänien mit Spannung erwarteten Urteil festgestellt, dass der rumänische Staat durch die Entlassung von Kövesi, ihre Rechte auf freie Meinungsäußerung sowie auf ein faires Verfahren (Artikel 10 bzw. Artikel 6 Abs. 1 EMRK) verletzt habe.

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Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

Auslandsinformationen

Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

EVP-Parteienbarometer

Die Lage der Europäischen Volkspartei in der EU

Der EVP-Parteienbarometer beleuchtet anschaulich die aktuelle Situation der EVP-Parteienfamilie in der EU. In unregelmäßigen Abständen gibt er einen prägnanten Überblick über aktuelle Wahlergebnisse, Umfragen aus den Mitgliedsstaaten und die Zusammensetzung der Parteienfamilie.

Interviews

In unserer Reihe "Interviews" werden Gespräche und Diskussionen mit Expertinnen und Experten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. zu unterschiedlichen Themen geführt.

kurzum

Prägnant, auf das Wesentliche reduziert, aber immer hochaktuell. In der Reihe "kurzum" fassen unsere Expertinnen und Experten eine Fragestellung oder Problematik auf maximal zwei Seiten zusammen.

Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

Veranstaltungsberichte

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.