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IMAGO / Anadolu Agency

Bulgarien und der Euro

Die wichtigsten kommenden Schritte vor der Einführung 2026

Bulgarien bereitet sich weiter intensiv auf die Einführung des Euro vor. Am 8. Juli haben das Europäische Parlament und ECOFIN - der Rat für Wirtschaft und Finanzen des Rates der Europäischen Union, der sich aus den Wirtschafts- bzw. Finanzministern der EU-Mitgliedsstaaten zusammensetzt - endgültig grünes Licht für die Aufnahme des Landes in die Eurozone ab dem 1. Januar 2026 gegeben. Zunächst stimmte das Europäische Parlament in Straßburg mit breiter Mehrheit für den Beitritt Bulgariens zur Eurozone. Anschließend nahm der ECOFIN in Brüssel einstimmig alle erforderlichen Beschlüsse dafür an. Dies war die letzte zu nehmende Hürde, die Einführung des Euro in Bulgarien ist nun unwiderruflich. Das Land erfüllt alle EU-Konvergenzkriterien („Maastricht-Kriterien“), der Euro-Einführung liegen keine politischen Kompromisse zugrunde.

Dynamiques migratoires dans la région Maghreb-Sahel

Notes d’information : Dynamiques migratoires dans la région Maghreb-Sahel : Evolution, Défis émergents et réponses régionales *** Etude realisée par BEATRIZ MESA

Ce document analyse, d'une part, la manière dont ces pays abordent la question de la migration par le biais de politiques complexes et parfois ambiguës, l'influence des cadres internationaux et la pression croissante exercée par l'Union européenne (UE) pour freiner les flux migratoires vers le nord. D'autre part, elle met en lumière la mobilité au Sahel, une région qui connaît une forte instabilité en raison de conflits armés, d'insurrections et d'une recrudescence des activités des groupes extrémistes...

IMAGO / Bestimage

Keir Starmers erstes Jahr

Regierungsbilanz und deutsch-britischer Freundschaftsvertrag

Ein Jahr nach seinem Amtsantritt überrascht Premierminister Keir Starmer mit einer außenpolitischen Bilanz, die selbst Skeptiker anerkennen. Es ist ihm gelungen, Großbritannien als globalen und europäischen Akteur neu zu positionieren – mit Initiativen zur Unterstützung der Ukraine, zum Auf- und Ausbau der europäischen Verteidigungsfähigkeit sowie durch internationale Handelsverträge. Zu seinen wichtigsten Erfolgen zählt zweifelsohne die Annäherung an Europa. Bereits zu Beginn seiner Amtszeit kündigte Starmer einen „Brexit-Reset“, um die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern voranzutreiben. Besonders das Verhältnis zu Deutschland genießt hohe Priorität. Beim ersten offiziellen Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz am 17. Juli wird ein umfassendes bilaterales Abkommen mit Deutschland unterzeichnet – das weitreichendste, das das Vereinigte Königreich je mit einem einzelnen europäischen Staat geschlossen hat. Starmer selbst spricht von einem „Generationenvertrag“. Innenpolitisch hingegen fällt die Bilanz gemischt aus. Der Premierminister steht unter Druck – aus der eigenen Partei, von der Opposition, insbesondere durch das rechtspopulistische Reform UK, sowie von einer zunehmend unzufriedenen Wählerschaft. Seine Regierungspolitik wirkt mitunter widersprüchlich: pragmatisch in der Umsetzung, aber oft ohne klar erkennbaren Kompass. Seit seinem Amtsantritt hat Starmer erhebliche ideologische Flexibilität gezeigt – ein Kurs, der innerhalb der Partei für Reibung sorgt. Bereits vor der Wahl hatte er Labour deutlich in die politische Mitte geführt; in vielen Bereichen knüpft seine Regierung heute an die Agenda der konservativen Vorgänger an. Besonders deutlich wird dieser Kurswechsel in der Migrationspolitik, spiegelt sich jedoch auch in anderen Feldern wider: stellenweise Deregulierung beim Umweltschutz, Kürzungen im Sozialstaat, und ein deutlich erhöhter Verteidigungsetat zulasten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Anlässlich des einjährigen Bestehens der Starmer-Regierung könnte man provokativ fragen, ob Labour die besseren Konservativen sind.

Policy Brief: Migration Dynamics in the Maghreb-Sahel Region

Evolution, Emerging Challenges, and Regional Responses ***BEATRIZ MESA***

The migration dynamics in the Maghreb and Sahel regions have shifted significantly, transforming Morocco and Tunisia—historically emigration countries—into key transit and destination territories for migrants from Sub-Saharan Africa. Additionally, involuntary migrations in the context of multiple conflicts in the Sahel have reopened the Atlantic route. Mali and Sudan are the main drivers of the recent surge in mobility. Various wars—territorial, nationalist, ethnic, and jihadist—are increasingly forcing thousands of people into displacement, turning them into refugees within the African continent or future clandestine migrants.

The Dynamics between Syrian Refugees and Lebanese Returnees in Beirut’s Southern Suburbs

by Carlos Naffah and Rasha Akel

In this report, Carlos Naffah and Rasha Akel explore the social and economic dynamics between Syrian refugees and Lebanese returnees in Beirut’s southern suburb of Ghobairy following the 2023 conflict. Based on interviews with refugees, returnees, local leaders, NGOs, and business owners, the report highlights key tensions over housing, jobs, and aid, while also noting instances of cooperation and shared hardship. The authors emphasize that both communities face overlapping vulnerabilities amid Lebanon’s economic crisis, calling for inclusive policies to support sustainable recovery and reduce tensions.

¿PRIORIZAR UNA DECISIÓN O ANALIZAR ESTRATÉGICAMENTE?

Una lectura crítica sobre el tratamiento de la delicuencia organizada en Ecuador

Ecuador atraviesa una de las peores crisis de seguridad de su historia. Pero, ¿está el Estado comprendiendo adecuadamente la naturaleza del crimen organizado para enfrentarlo eficazmente?

IMAGO / Le Pictorium

Der Tschad im Stresstest

Zwischen Sudan-Krise, dem Werben Russlands und der Spaltung der Elite

Es mehren sich die Spannungen im Sahelland Tschad: Immer mehr Flüchtlinge kommen aus dem Sudan; am Tschadsee werden Angriffe von Dschihadisten immer komplexer, und nach Mali, Niger und Burkina Faso versucht Russland auch hier Fuß zu fassen. Die Elite des Landes ist unterdessen über den weiteren außenpolitischen Kurs gespalten.

Énergies marines renouvelables et protection du milieu marin

Étude comparative des cadres juridiques international, marocain et allemand

Hafsa Akacem est Diplômée en droit public et sciences politiques de l’Université Mohammed V de Rabat, spécialisée en études politiques et internationales.

Publication Update

Towards British-German leadership for a new era of European geopolitics!

• In the worsening geopolitical environment in Europe, the United Kingdom (UK) and Germany are pivotal. There is no other option than for the continent’s two largest economies to combine forces in the face of Russia’s unrelenting aggression. • The Trinity House Agreement is the starting point, but the two allies can do much more to strengthen the North Atlantic Treaty Organisation (NATO), particularly as the United States (US) prioritises meeting the growth of Chinese power in the Indo-Pacific. • Britain and Germany should redouble their efforts in amplifying support for Ukraine, cooperating on European nuclear deterrence, and challenging the growing alignment between authoritarian states.

Addressing Socio-Economic Challenges in Jordan

Call for Papers

KAS Jordan and their partner, West Asia North Africa (WANA) Institute, are launching a paper-series that focuses on addressing socio-economic challenges in Jordan. We invite researchers and professionals, especially emerging scholars, with demonstrated experience in socio-economic development, public policy, or related fields to apply.

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Analysen und Argumente

Ausgewählte Beiträge zur Serie mit internationalem Bezug

Die Reihe informiert in konzentrierter Form über Analysen der Konrad-Adenauer-Stiftung zu relevanten aktuellen Themen. Die einzelnen Ausgaben stellen zentrale Ergebnisse und Empfehlungen eigener und externer Expertinnen und Experten vor, bieten Kurzanalysen von rund fünf Seiten und nennen KAS-Ansprechpartnerinnen.

Auslandsinformationen

Zeitschrift für internationale Fragen, Außenpolitik und Entwicklungszusammenarbeit

Die Auslandsinformationen (Ai) sind die Zeitschrift der Konrad-Adenauer-Stiftung für Internationale Politik. Sie bieten politische Analysen unserer Expertinnen und Experten in Berlin und aus mehr als 100 Auslandsbüros in allen Weltregionen. Gekennzeichnete Artikel geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

EVP-Parteienbarometer

Die Lage der Europäischen Volkspartei in der EU

Der EVP-Parteienbarometer beleuchtet anschaulich die aktuelle Situation der EVP-Parteienfamilie in der EU. In unregelmäßigen Abständen gibt er einen prägnanten Überblick über aktuelle Wahlergebnisse, Umfragen aus den Mitgliedsstaaten und die Zusammensetzung der Parteienfamilie.

Interviews

In unserer Reihe "Interviews" werden Gespräche und Diskussionen mit Expertinnen und Experten der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. zu unterschiedlichen Themen geführt.

kurzum

Prägnant, auf das Wesentliche reduziert, aber immer hochaktuell. In der Reihe „kurzum“ fassen unsere Expertinnen und Experten eine Fragestellung oder Problematik auf maximal zwei Seiten zusammen.

Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

Veranstaltungsberichte

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.