Ausstellung

Donbas: Hinter den Schlagzeilen

Ausstellung von 40 Fotografien von Natalia Liubchenkova

Die Ausstellung „Donbas: Hinter den Schlageilen“ wurde organisiert von ukrainischen, in Deutschland lebenden KAS-Stipendiaten mit Unterstützung der Stiftungszentrale in Berlin.

Details

Die Ausstellung kann Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr besucht werden. Anschrift: Akademie der Konrad Adenauer Stiftung e.V., Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin.

In den letzten Jahren hat die Ukraine eher selten den Weg in die Schlagzeilen gefunden: Der kriegerische Konflikt im Donbas in der Ostukraine wird oft bezeichnet als „sporadische, niedrigschwellige Kämpfe, die sich ab und zu intensivieren“. Dabei treten all die Fälle von Folter, das Verschwinden von Personen, und menschliche Verluste zurück hinter all den anderen herzzerreißenden Tragödien der Welt.

In vier Jahren Krieg mussten mehr als zwei Millionen Ukrainer ihre Häuser verlassen. Vier Jahre Beschuss und Gewalt haben mehr als zehntausend Menschen das Leben gekostet – mehr als die Hälfte von ihnen Zivilisten.

Die ukrainischstämmige Journalistin und Fotografin Natalia Liubchenkova hat die dramatische und doch inspirierende Transformation der vom Krieg betroffenen Ukrainer in ihrem Land mit der Kamera festgehalten.

Sie reiste in die Region, um die Geschichten der Menschen aufzudecken, die daran glauben, dass wenn der Krieg alles wegnimmt, es Zeit ist, neu zu beginnen, anderen zu helfen, sie zu inspirieren und zu handeln.

Die Menschen, denen sie dabei begegnete, führen Operationen in von Kerzen beleuchteten Kellern von Krankenhäusern durch. Sie backen Brot für diejenigen, die es sich nicht leisten können. Sie begründen Öko-Farmen und grüne Tourismuszentren, um die Region zu entwickeln. Ihr Leben wurde zu einem kraftvollen und zum Nachdenken anregenden Symbol eines menschlichen Kampfes für Sicherheit, Freiheit, Unabhängigkeit und Würde, der zu jedem spricht – ob im Osten oder im Westen.

Inside Ukraine

Ostukraine – für viele in Europa ist diese Bezeichnung ein Synonym für einen Konflikt geworden, der bereits mehr als 10.000 Leben gefordert und unzählige Menschen zur Flucht gezwungen hat. Doch die Ostukraine ist viel mehr noch eine europäische Region im Aufbruch, in der aus zivilgesellschaftlichem Engagement und dem Wunsch nach Veränderung Neues entsteht. Von den schwierigen Auswirkungen des Konflikts, aber auch von dem komplexen Wandel, dem Alten und Neuen, berichten acht deutsche und acht ukrainische Journalisten. Ein Projekt der Journalistischen Nachwuchsförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung.

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Veranstaltungsort

Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Tiergartenstr. 35,
10785 Berlin
Deutschland
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