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Fachkonferenz

Entwicklungszusammenarbeit zum Abbau von Fluchtursachen

Internationale Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung, des Ungarischen Ministerpräsidentenamts und der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament.

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Die gesellschaftspolitische Diskussion wird weltweit seit einiger Zeit zunehmend von Migrations- und Flüchtlingskrisen geprägt. Das öffentliche Interesse vor allem in Europa fokussierte sich seit 2015 auf die krisenhafte Entwicklung im Nahen Osten und in Subsahara-Afrika. Zu den bestimmenden Faktoren der Migration gehören neben Kriegen, Klimakatastrophen, Armut und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit auch die Willkürherrschaft autoritärer Regime, die Unterdrückung der Menschenrechte und Einschränkungen der Glaubensfreiheit. Vor diesem Hintergrund kommt dem Ausbau, der Neuausrichtung und einer effektiveren Koordinierung der europäischen Entwicklungsarbeit vor allem zum Abbau der Fluchtursachen eine besondere politische Bedeutung zu.

Deutschland und Ungarn sind in vielfältiger Weise in den Krisenländern engagiert. So hat das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) durch den „Marshallplan mit Afrika“ die Partnerschaft mit dem Chancenkontinent Afrika neu ausgerichtet. Ungarn setzt sich für den Verbleib der Menschen in ihrer Heimat und für die Bewahrung der religiösen und ethnischen Vielfalt der Krisengebiete ein und unterstützt vor allem durch die von „Hungary Helps“ implementierten Projekte die Spannungsgebiete in Afrika und im Nahen Osten. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Europäischen Union mit den AKP-Staaten wird weitgehend im Cotonou-Abkommen geregelt. Armut zu lindern und einen Beitrag zur schrittweisen Integration der AKP-Länder in die Weltwirtschaft zu leisten sind wichtige Ziele der Vereinbarung, die im Februar 2020 ausläuft.

Das ungarische Ministerpräsidentenamt, die Konrad-Adenauer-Stiftung und die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament wollen mit Vertretern deutscher, ungarischer und europäischer Organisationen und Politikern aus beiden Ländern über den Stand und die Perspektiven der Entwicklungszusammenarbeit diskutieren.

 

Deutsch-englisch-ungarische Simultanübersetzung.

 

Teilnahme nur mit persönlicher Einladung und Registrierung bis 09.02.2020 an: info.budapest@kas.de

 

Auf der Veranstaltung werden Bild-, Ton- und Videoaufnahmen gemacht, die ggf. veröffentlicht werden. Mit der Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie dazu Ihr Einverständnis.

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Veranstaltungsort

Andrássy Universität Budapest
Pollack Mihály tér 3,
1088 Budapest
Ungarn
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Frank Spengler

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Bence Bauer, LL.M

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