Veranstaltungsberichte

Die treibenden Faktoren der Radikalisierung

Auf der „Mind the Gap“-Konferenz diskutierten Experten, wie Radikalisierung und Deradikalisierung funktionieren

Das Thema Radikalisierung steht spätestens seit den Anschlägen vom 11. September auf der Agenda. Wie aktuell die Fragen danach sind, zeigen nicht zuletzt die gewalttätigen G20-Proteste des linksextremen „schwarzen Blocks“ 2017 in Hamburg, sechs dieses Jahr in Deutschland festgenommene Islamisten, die einen Anschlag vorbereitet hatten, aber auch die jüngst aufgeflogene mutmaßliche rechtsterroristische Gruppierung „Revolution Chemnitz“. Der Radikalisierungsproblematik widmete die Konrad-Adenauer-Stiftung am 2. Oktober 2018 in Berlin eine Experten-Konferenz.

liebers

Die Demokratie muss sich beweisen. Diskussion über die Zukunft der Demokratie in Europa

Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung 2018

Getreu unserem derzeitigen Leitmotiv „Deutschland. Das nächste Kapitel“ haben wir zum diesjährigen Tag der Konrad-Adenauer-Stiftung ein weiteres Kapitel aufgeschlagen: mit dem Start für ein neues Debattenforum „Standpunkt“. Den Auftakt in diesem Format machten der Stiftungsvorsitzende Professor Dr. Norbert Lammert und der italienische Philosoph Professor Dr. Angelo Bolaffi, die über den Zustand der Demokratie in Deutschland, Italien, Europa und darüber hinaus diskutierten.

„Mehr denn je kommt es auf Fürsprecher einer multilateralen Ordnung an“

Zeiten des Umbruchs für die Welthandelsorganisation (WTO)

Eigentlich legt die WTO die Spielregeln für den internationalen Handel fest, hilft bei der Schlichtung im Streitfall. US-Präsident Donald Trump stellt dieses multilaterale System seit längerem immer wieder offen in Frage und kritisiert die WTO scharf. Dies ist bedeutsam, weil die USA das größte und wichtigste Mitgliedsland der Organisation sind. Wenn sich die führende Volkswirtschaft zurückzieht, sieht es schlecht aus für eine gezielte Regulierung des Welthandels. Gerade kleinere Volkswirtschaften sowie Schwellen- und Entwicklungsländer würden darunter leiden.

Auf der Suche nach dem perfekten Wahlrecht

Präsidenten und Richter aus Lateinamerika besuchten Deutschland

Vom 17. bis 22. September besuchten Präsidenten und Richter von Wahlgerichtshöfen aus Costa Rica, El Salvador, Guatemala und Panama die Bundesrepublik Deutschland. Die Obersten Wahlgerichtshöfe in Zentralamerika sind die Höchsten Organe des Staates, die die Einberufung der Wahlen sowie die Organisation und Kontrolle des gesamten Wahlvorgangs regeln. Die Konrad-Adenauer-Stiftung arbeitet eng mit den Wahlgerichtshöfen zu Reformen von Wahl- und Parteiengesetz zusammen und unterstützt die an die Wahlgerichtshöfe angegliederten Institute zur politischen Bildung.

An der Kreuzung zum Nahen Osten und zu Afrika

Außenminister Zyperns wirbt für mehr europäisches Engagement

Der Außenminister Zyperns, Nikos Christodoulides, hat auf die wichtige Brückenfunktion seines Landes zwischen der EU und der Region im östlichen Mittelmeer hingewiesen. Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung nahm er in Berlin u.a. Stellung zur geopolitischen Situation Zyperns und Lösung des Zypernproblems. Der EU-Mitgliedsstaat ist nur knapp zweihundert Kilometer entfernt von Syrien, dem Libanon sowie Israel und liegt somit an der Kreuzung nicht nur zum Nahen Osten sondern auch zu Afrika.

„Wir wollen Teil Kerneuropas sein“

Kroatischer Ministerpräsident wirbt für Beitritt seines Landes zur Eurozone und zum Schengenraum

Der kroatische Ministerpräsident Andrej Plenković hat sich in einer Grundsatzrede in Berlin klar zu Europa bekannt und die Zusammenarbeit mit Deutschland gewürdigt. In der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung sagte er: „Deutschland hat in Kroatien einen Freund und einen zuverlässigen Partner und Verbündeten.“

Zweites Auslandsbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine eröffnet

Im Rahmen einer Festveranstaltung am 22. August 2018 hat der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Bundestagspräsident a.D. Prof. Dr. Norbert Lammert, das neue Stiftungsbüro im ostukrainischen Charkiw offiziell eröffnet und dabei die Bedeutung der deutsch-ukrainischen Beziehungen betont.

Stabilitätsanker oder Unsicherheitsfaktor in Westafrika?

Stellvertretender Generalsekretär Dr. Wahlers zu Gesprächen in Nigeria

Islamistischer Terror, ethnisch-religiöse Konflikte zwischen nomadischen Viehhirten und sesshaften Ackerbauern, politische Spannungen zwischen Regierung und Opposition – die Lage in Nigeria ist sechs Monate vor den Wahlen angespannt wie seit langem nicht mehr. Die im Februar 2019 anstehenden Präsidentschafts- und Parlamentswahlen werden wegweisend sein für den bevölkerungsreichsten Staat Afrikas.

Irland und der Brexit

Irische Europaministerin Helen McEntee zu Besuch in der Konrad-Adenauer-Stiftung

Der zukünftige Grenzstatus Nordirlands stellt ein entscheidendes Hindernis in den Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU über den Brexit dar. Vor diesem Hintergrund traf der stellvertretende Generalsekretär der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Gerhard Wahlers, mit Helen McEntee, Ministerin für Europaangelegenheiten im Amt des Premierministers und im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten und Handel der Republik Irland, zu einem Austausch in Berlin zusammen.

International Summer School zu Gast in Berlin

Die diesjährige International Summer School on Political Communication brachte 19 Nachwuchspolitiker aus 16 Ländern für eine Woche in Berlin zusammen. Nach zwei Tagen intensiver Workshops zu den Themen Medien und Politik sowie Digital Campaigning lernten die Teilnehmer das politische Berlin kennen.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.