Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Rentrée politique - der Vorwahlkampf beginnt

Mit der Rentrée politique im September 2011 beginnt in Frankreich der Vorwahlkampf zu den Präsidentenwahlen und Parlamentswahlen in Frühjahr (April/Mai)2012. Vor der Sommerpause hatte Präsident Sarkozy seine Regierung noch einmal umgebildet und sein Wahlkampfkabinett etabliert. Nun konzentriert sich die Majorité Présidentielle auf die Inhalte, auf das Programm für den Wahlkampf, das vor allem von Bruno Le Maire konzipiert wird.

Regierungsumbildung in Frankreich

Das Wahlkampfkabinett von Präsident Sarkozy

Die Berufung von Wirtschafts- und Finanzministerin ChristineLagarde zur Managing Director des InternationalenWährungsfonds wird in Frankreich als großer diplomatischer Erfolgvon Präsident Nicolas Sarkozy gefeiert.

Kantonalwahlen in Frankreich

1. Wahlgang

Am 20. und 27. März 2011 finden in zwei Wahlgängen die Kantonalwahlen in Frankreich statt. Damit wird ein Kapitel der französischen Geschichte zugeschlagen: Nachdem die Franzosen 222 Jahre lang ihre Generalräte wählten – zum ersten Mal 1789, als diese noch Departementräte hießen – werden sie vermutlich zum letzten Mal am 20. und 27. März für deren Wahl zur Wahlurne schreiten. Der Grund hierfür liegt in der Reform der Gebietskörperschaften, die der französische Staatschef Nicolas Sarkozy initiiert hatte und die am 16. Dezember 2010 verabschiedet wurde.

Die französische G20-Präsidentschaft 2011

Positionen und Reaktionen

Mit dem Beginn des Jahres 2011 hat Frankreich neben dem Vorsitz der G8-Staaten auch den der G20 übernommen. In seiner Rede vom 24. Januar 2011 formulierte Staatspräsident Nicolas Sarkozy die drei zentralen Ziele seiner Präsidentschaft, welche die Bereiche Weltwährungssystem, Rohstoffe und eine weltweite Ordnungspolitik umfassen. Diese werden auf den kommenden Gipfeln, der G8 in Deauville Ende Mai und der G20 in Cannes Ende November 2011, behandelt.

Erneute Kabinettsumbildung in Frankreich

Vorstellung und Analyse

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat am 27. Februar 2011 eine Regierungsumbildung vorgenommen. Es ist nach dem vierten Revirement vom November 2010 nunmehr die fünfte Veränderung des Kabinetts in seiner Amtszeit seit 2007. Die durch eine Tunesien-Affäre im Kreuzfeuer stehende Außenministerin Michèle Alliot-Marie trat zurück. Sie wurde durch Alain Juppé ersetzt, dem Gérard Longuet als Verteidigungsminister folgt.

Kabinettsumbildung in Frankreich

Vorstellung und Analyse

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat am 14. November 2010 eine Regierungsumbildung vorgenommen. Es ist nach dem dritten Revirement vom März dieses Jahres nunmehr die vierte Veränderung des Kabinetts in seiner Amtszeit seit 2007. Sie war lange erwartet worden, da sie der Präsident bereits im Juni ankündigte.

Die deutsch-französische Beziehung seit 1945

Diese Publikation mit französischen und deutschen Beiträge hat den Titel: La relation franco-allemande depuis 1945. Sie enthält die Texte eines Kolloquims des Collège des Bernardins, das im Oktober 2009 in Paris stattgefunden hat. Die Konrad-Adeanauer-Stiftung hatte zum Kolloquim beigetragen. Die deutschen Beiträge stammen von Hans-Jörg Clement, Wilhelm Guggenberger, Josef Janning, Ulrich Krempel und Wolfgang Palaver.

Gemeinsame Verantwortung

Am 15. und 16. September haben die Tagezeitungen FAZ und Le Monde einen gemeinsamen Artikel von Simone Veil und Hans-Gert Pöttering über die gemeinsame Verantwortung Deutschlands und Frankreichs für eine Weiterentwicklung der EU veröffentlicht.

Rede von Pierre Lellouche - Das deutsch-französische Tandem und die Herausforderungen der Krise für Europa

Die beiden Reden von Herrn Lellouche, Staatsminister für europäische Angelegenheiten und Herrn Toscani, Minister für Inneres und Europaangelegenheiten des Bundeslandes Saarland, wurden im Rahmen einer gemeisamen KAS-Cerfa/Ifri Veranstaltung zum Thema "Das deutsch-französische Tandem und die Herausforderungen der Krise für Europa" gehalten.

Rede von Stephan Toscani - Das deutsch-französische Tandem und die Herausforderungen der Krise für Europa

Die beiden Reden von Herrn Toscani, Minister für Inneres und Europaangelegenheiten des Bundeslandes Saarland und von Herrn Lellouche, Staatsminister für europäische Angelegenheiten wurden im Rahmen einer gemeisamen KAS-Cerfa/Ifri Veranstaltung zum Thema "Das deutsch-französische Tandem und die Herausforderungen der Krise für Europa" gehalten.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.