Union in Deutschland

2015

Adenauer - Der bürgerliche Revolutionär

Die Sonderausgabe "Adenauer - Der bürgerliche Revolutionär" nimmt die demokratischen Neuanfänge vor 70 Jahren, die frühen Jahre der Bundesrepublik und ihren politischen Gestalter in den Blick. Der Neubeginn nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bedeutete einen revolutionären Einschnitt in der deutschen Geschichte, und die Veränderungen, die er mit sich brachte, waren so tiefgreifend, dass sie Deutschland und Europa bis heute prägen. Dabei gab die von Konrad Adenauer bestimmte Politik den Deutschen wiederKraft und Hoffnung. Sie vermochte die Menschen „mitzunehmen“.Als Online-Leseprobe bieten wir unseren Leserinnen und Lesern das Editorial, ein Interview mit Libet Werhahn-Adenauer sowie den Essay von Hildigund Neubert "Niemand wagte, ihn zu lieben. Das Adenauerbild in der DDR" an.Die Sonderausgabe der "Politischen Meinung" ist ab dem 19. Juni 2015 im Presseeinzelhandel zum Preis von 5,00 Euro erhältlich.

Transatlantische Beziehungen

Die transatlantischen Beziehungen zeichnen sich durch enge politische und wirtschaftliche Kooperation sowie durch einen intensiven kulturellen Austausch aus. Während uns eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) die Chance bieten würde, die künftige globale Wirtschaftsordnung gemeinsam in unserem Sinne zu gestalten, erfordern die aktuellen politischen Herausforderungen einen permanenten Dialog zwischen den transatlantischen Partnern.

Deutschland und Israel. 50 Jahre diplomatische Beziehungen

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel befinden sich 50 Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen in einem Zustand, der an ein Wunder grenzt. Aus einem anfänglich vorsichtigen politischen „Abtasten“ zwischen der jungen Bundesrepublik und dem jungen Israel ist über die Jahrzehnte eine stabile Basis geworden. Es bleibt ein wichtiges Anliegen, die enge Zusammenarbeit nicht nur weiter zu vertiefen, sondern auch neue Felder der bilateralen Kooperation zu erschließen.

2015

Islamismus und Islam - Diagnosen, Kontexte, Konsequenzen

Inzwischen reicht es nicht mehr aus, nur zu beteuern, dass der Islam eine „Religion des Friedens“ sei. Die – fanatisch übersteigerte – religiöse Motivation und Rechtfertigung islamistischer Gewalttaten lässt sich nicht übergehen. Den Gründen für diese ideologisierte religiöse Gewalt nachzugehen, gehört notwendigerweise zu einem sachlichen und unvoreingenommenen Diskurs über den Islam. Dennoch ist Vorsicht geboten. Denn allzu leicht könnte sich die Debatte auf die Gewaltfrage reduzieren. Dabei sollte ein umfassenderes Verständnis dieser Religion und ihrer historischen und soziologischen Kontexte die Grundlage aller weiteren Diskussionen sein. wohl ungefähr fünfzig Millionen Muslime in Europa leben und Prognosen davon ausgehen, dass der Islam in wenigen Jahrzehnten die größte Weltreligion sein könnte, dann zeigt das, wie notwendig diese Anstrengung ist. Die Zahlen werfen aber auch ein Licht darauf, dass der salafistische Anspruch vom einen und unwandelbaren Islam gänzlich realitätsfern ist und totalitären Charakter besitzt. Der Islam ist kein Monolith, sondern kennt die vielfältigsten Strömungen, Traditionen und Ideenwelten.

Migration und Flüchtlinge

In unserer globalisierten Welt ist Migration ein allgegenwärtiger Prozess. Menschen verlassen ihre Heimat, um ihre ökonomischen Perspektiven zu verbessern. Andere sind aufgrund von politischer Verfolgung oder Konflikten dazu gezwungen. Gesucht ist eine vorausschauende Migrationspolitik auf Basis humanitärer Grundsätze, die genauso die politisch Verantwortlichen in den Herkunftsländern in die Pflicht nimmt.

2015

Volksparteien - Was sie erneuert

2015 begeht die Christlich Demokratische Union Deutschlands ihr 70. Gründungsjubiläum. Für uns ist das Anlass genug, um die erste Ausgabe dieses Jahres dem Thema „Volksparteien“ zu widmen. Schließlich bietet die Geschichte und Gegenwart dieser Partei einige Evidenz, um der altbekannten, aber fragwürdigen These vom Ende der Volksparteien zu begegnen. Noch bedeutsamer ist jedoch, dass 2015 neue Ansätze bei den Parteireformen erwarten lässt, mit denen insbesondere die CDU auf die Veränderungsprozesse in der Gesellschaft antworten will. Eine Vielzahl „technischer“ Fragen steht auf der Reformagenda: Welche Strukturen passen zu den neuen Formen des gesellschaftlichen Engagements? Wie können die Parteien den deutlich artikulierten Partizipationswünschen der Mitglieder und Bürger gerecht werden? Welche neuen Formen der Ansprache und Kommunikation lassen sich verwenden? Wie können insbesondere junge Menschen stärker einbezogen werden? Versuch einer Beantwortung.

Energie, Ressourcen und Recht

In Zeiten von weltweiten Umbrüchen und Krisen erhält der Aspekt der Energieversorgungssicherheit neue Brisanz. Machtpolitische oder territoriale Interessen sowie neue Fördermethoden können Konflikte zwischen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft hervorrufen. Angesichts dieser sicherheits- und ordnungspolitischen Herausforderungen bedarf es einer verlässlichen und klimaschonenden Energieversorgung. Dabei sollten Generationengerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung bestimmende Faktoren sein.

Auslandsinformationen 2014 (Jahresregister)

2014

2015 - Was vor uns liegt

Jahreswidmungen haben saisonale Konjunktur - falls eine „Zahl des Jahres 2015“ noch zu küren wäre, dann gäbe es spätestens seit den Haushaltsbeschlüssen des Bundestages Ende November einen heißen Titelaspiranten: die „schwarze Null“ („Zerum niger“). Schließlich ist ein ausgeglichener Bundeshaushalt, wie er für 2015 angestrebt wird, deutschland- und europaweit seit Jahrzehnten so etwas wie eine bedrohte Art – ein Schattengewächs, bis heute mitunter tief verachtet. Angesichts der großen Veränderungen unserer Zeit – Globalisierung, Europäisierung, Digitalisierung, Migration –, der Vielzahl der neuen Bedrohungen auf internationaler Ebene und einer noch weitgehend diffusen Diskussionslage in vielen grundlegenden Fragen sind Pflöcke der Verlässlichkeit rar. Eigentlich bräuchte es mehr „schwarze Nullen“. Man wird sie sich auch über das kommende Erdenjahr hinaus hart erarbeiten müssen.

25 Jahre nach dem Mauerfall

Editorial | 25 Jahre deutsch-ungarische Beziehungen seit dem Wendejahr 1989 | Perspektiven auf das widervereinigte Deutschland. Eindrücke aus Polen | Ein Rückblick auf die (west-)deutschen Beziehungen zu den Entwicklungsländern Afrika südlich der Sahara | Die deutsche G7-Präsidentschaft. Eine Möglichkeit zur „neuen Verantwortung“ in der internationalen Politik | Ein neuer langer Krieg? Herausforderungen durch das Islamische Kalifat