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Angst – Gefahr – Sicherheit

Zur populären (Vor-) Geschichte einer Konstellation in den Zeiten der Epidemie.

Seit der Entstehung automatisierter reihenfotografischer Aufnahmen und mit der Entwicklung des Films änderte sich unser Bild von Gefahr und die Wahrnehmung von Gefahren als solche. Medial hergestellte Bilder suggerieren Kontrollverlust oder wirken beruhigend - die Steuerung bildlich vermittelter Botschaften ist folglich auch für das Handeln der Staaten in der aktuellen Corona-Krise zentral.

Günter Gueffroy/dpa - Report

Die deutsche Wiedervereinigung und das Ende des Kalten Krieges

von George-Henri Soutou, Paris

Der erfolgreiche Ausgang der Verhandlungen über die deutsche Wiedervereinigung verdankte sich maßgeblich der engen Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Präsidenten George H.W. Bush und Bundeskanzler Helmut Kohl.

picture alliance/Godong

Die Corona-Krise aus globalhistorischer Perspektive.

Aspekte von Unsicherheit und Gesundheitspolitik in der Geschichte der Imperien.

Ähnlich wie in früheren Gesundheitskrisen mit globalem Charakter zeigt sich in der aktuellen Corona-Krise sowohl die Notwendigkeit internationaler Kooperation als auch die Schwierigkeit, diese umzusetzen. Zugleich ist es auffallend, dass globale Risiken hervorrufende Pandemien grundsätzlich mit nationalstaatlichen Mitteln bekämpft wurden, wie das auch aktuell der Fall ist. Die Weltrisikogesellschaft stößt an diesem Punkt an ihre Grenzen.

Von Thorkild Tylleskar - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=30076891

Die Zukunft der atlantischen Welt

Die COVID-19-Pandemie und das internationale System.

Die Corona-Pandemie bewirkt möglicherweise deutlich größere Umbrüche, als bisherige Pandemien. Bei den Neuausrichtungen der internationalen Beziehungen, die derzeit im Gange sind, kommt Europa eine Schlüsselstellung zu.

picture alliance / akg

Pandemien und Geschichte

Corona und Corona-Krise in medizinhistorischer Perspektive.

Die naturwissenschaftliche Bakteriologie ermöglichte nicht nur einzigartige Erkenntnisse und Entwicklungen, sondern fügte sich auch nahtlos in ein staatliches Konzept der Seuchenbekämpfung, das sich im 20. Jahrhundert zunehmend entwickelte. Dieser Prozess, der im 19. Jahrhundert begann, hat sich seither stets intensiviert und im frühen 21. Jahrhundert die Virologie in den Rang des auch politisch einflussreichsten medizinischen Fachs erhoben.

Deutscher Bundestag/Achim Melde

Bewährungsprobe für den Parlamentarismus? Repräsentative Demokratie in der Pandemie

Ohne Zweifel ist es für eine abschließende historische Bewertung der Rolle des Parlaments in der laufenden COVID-19-Pandemie zu früh. Dennoch zeigt der historische Vergleich, dass das parlamentarische System bislang den Stresstest bestanden hat. Es war und ist nicht zu erwarten, dass das Grundgesetz, ein gesellschaftliches „Funktionssystem“ oder das Parlament nachhaltig geschädigt aus der Krise hervorgehen werden.

Bernard Hoffman/Kontributor

Fake-News in Krisenzeiten

In der aktuellen Corona-Lage brodelt die Gerüchteküche besonders. Kann man aus dem Umgang mit Falschnachrichten in früheren Zeiten lernen? Oder ist in Zeiten der sogenannten sozialen Medien alles anders?

picture alliance/akg

Die Stunde der Staatsintervention? Der Umgang mit Wirtschaftskrisen in der Geschichte

Seit dem 19. Jahrhundert wurden Krisen zu einer Begleiterscheinung des wirtschaftlichen Wachstums, doch erst im Laufe des 20. Jahrhunderts setzte sich die Vorstellung durch, dass der Staat mit seinen Möglichkeiten Krisen bekämpfen solle. Während es mithilfe der staatlichen Krisenpolitik gelang, die sozialen Folgen von Wirtschaftskrisen abzumildern, ist jedoch der langfristige ökonomische Effekt dieser Maßnahmen aus wirtschaftshistorischer Perspektive fraglich.

picture alliance/Vladimir Astapkovich/Sputnik/dpa

Terror als politisches Prinzip

Zur Geburt von Wladimir Iljitsch Lenin in Simbirsk am 22. April 1870

Die Geschichte wird es uns nicht verzeihen, wenn wir jetzt die Macht nicht ergreifen.“ Lenins revolutionäre Umgestaltung Russlands und die Folgen. Ein Essay anlässlich des 150. Geburtstages von Lenin.

Der Lastenausgleich in der Nachkriegszeit: eine Blaupause zur Bewältigung der Corona-Krise?

Der Lastenausgleich nach dem Zweiten Weltkrieg war ein außerordentlicher Akt der Solidarität mit den besonders vom Krieg Geschädigten. Er leistete einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Bundesrepublik, indem er den sozialen Zusammenhalt stärkte und die Eingliederung der Vertriebenen erleichterte.

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