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Fritz Cohen creator QS:P170,Q45269077, David Ben-Gurion (D597-087), als gemeinfrei gekennzeichnet

„Ein Strahl der Hoffnung“

Zum 50. Todestag des israelischen Staatsgründers David Ben-Gurion

Die Parallele vor etwas mehr als 50 Jahren war unübersehbar: Der Staat Israel und der Mann, der neben dem Vordenker Theodor Herzl wie kein anderer zu seinem Entstehen beigetragen hatte, David Ben-Gurion kämpften beide um ihr Überleben. David Ben-Gurion erleidet im Herbst 1973 einen Schlaganfall, der ihn der Fähigkeit beraubt, die für seine unzähligen politischen Kämpfe so zentral war: Er kann nicht mehr sprechen und das in einer Situation, in der er viel zu sagen gehabt hätte. Wieder, wie schon zuvor in seinem Leben, herrscht Krieg: Der Yom-Kippur-Krieg. Am 1. Dezember, der Krieg war gewonnen, stirbt der politische Übervater des einzigartigen Landes am östlichen Mittelmeer in seinem geliebten Kibbuz Sde Boker. Diese Analogie ist schon oft betont worden, aber sie ist zu auffällig, um nicht auch an seinem 50. Todestag Beachtung zu finden.

Stefan Stahlberg / Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Konservatismus in Deutschland – Eine tragische Geschichte?

19. Treffen des Ideengeschichtlichen Arbeitskreises

Zum 19. Mal traf sich am 14. November 2023 in Berlin der Ideengeschichtliche Arbeitskreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, um über die Grundlagen der Christlichen Demokratie zu diskutieren. Apl. Prof. Dr. Matthias Oppermann, Leiter der Abteilung Zeitgeschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung, sprach über das Thema „Konservatismus in Deutschland – Eine tragische Geschichte?“.

akg-images / WHA / World History ArchWHAi

Eine neue Dimension der Judenverfolgung

Die Novemberpogrome 1938 im Deutschen Reich

Die Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 bedeuteten einen brutalen Wendepunkt in der Politik der Nationalsozialisten. 1300 bis 1500 Juden wurden getötet, in den Selbstmord getrieben oder starben in der Zeit danach in den Konzentrationslagern, über 30.000 Männer wurden verhaftet und nach Dachau, Buchenwald oder Sachsenhausen verschleppt. Hinzu kamen der Brand und die Zerstörung von etwa 1400 Synagogen, über 170 Wohnhäusern und bis zu 7500 Geschäften.

Stefan Boness/IPON/Süddeutsche Zeitung Photo

Sie verstehen einander nicht

Die „Bewältigung“ der Vergangenheit trennt Opfer und Täter.

Nach dem Holocaust wechselten Deutsche und Juden die Positionen. Weil beide Seiten die für sich "richtigen" Schlussfolgerungen aus der Geschichte gezogen haben, mangelt es Ihnen heute am gegenseitigen Verständnis.

Amio Cajander / flickr / CC BY-SA 2.0

Die ordoliberalen Grundlagen der europäischen Integration

Historischer Hintergrund und Fortbestand

Der bis heute andauernde Prozess der Europäischen Integration wurde nach dem Zweiten Weltkrieg initiiert, um Frieden, Stabilität und Wohlstand zu fördern. Gerade in einer Zeit, in der sich Europa erneut mit Krieg auf dem eigenen Kontinent und einer zunehmend fragmentierten Weltwirtschaft beschäftigen muss, lohnt sich der Blick zurück auf die Personen und Umstände, die diesen Prozess angetrieben haben. In den Jahren nach 1945 suchten die Staaten in Westeuropa vor allem nach einem Weg, um die verheerenden Konsequenzen von Nationalismus und Protektionismus zu überwinden. Ordoliberale Ideen spielten dabei eine entscheidende Rolle.

Ethnische Herkunft und Identität: Die etikettierte Welt

Warum linke und rechte Identitätspolitik Diskriminierung nicht bekämpft, sondern befördert

Eigentlich ist es ganz einfach: Beleidige niemanden wegen seiner Hautfarbe, seines Namens, seiner Kleidung, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung, seiner Herkunft, seines Glaubens. Und lasse jeden Menschen so sein, wie er es mag. Aber tue auch nicht so, als wäre all das egal, als gäbe es keine Unterschiede. Menschen sind nun mal verschieden, das ist gut so, aber benachteilige niemanden wegen dieser Eigenschaften.

Polen: Kulturkampf auf Kosten des Zusammenhalts

Identitätspolitik als machtpolitisches Instrument der polnischen Regierung

Seit einigen Jahren dominieren identitätspolitische Themen – wie in den USA, Brasilien oder Deutschland evident – auch in Polen verstärkt die politische Debatte. Dabei steht im größten europäischen Land Mittelosteuropas die politische Auseinandersetzung um Inhalte aus den Bereichen Gesellschafts-, Bildungs- und Europapolitik im Fokus. Vor allem forciert werden der Streit um Migration, die Rolle der Kirche, Frauenrechte, Abtreibung, Sexualkunde, die LGBTQ-Szene, sowie Fragen der Rechtsstaatlichkeit, Sprache und der Souveränität der eigenen Nation.

Frankreich: Identitätspolitik als Spaltpilz der Gesellschaft

Wie die Debatten um Laizität, Integration und die nationale Identität die Französische Republik prägen

Die Identitätspolitik ist in Frankreich Dreh- und Angelpunkt der politischen Geschichte des 19. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen politischen Dynamiken und Diskursen, die sich vielfach als Spaltpilz der französischen Gesellschaft erweisen.

Geschlecht und Identität

Begriffliche Einordnung und aktuelle Problemfelder

Die Identität eines Menschen wird maßgeblich durch sein Geschlecht bestimmt. In Deutschland erleben wir im Moment eine emotional geführte Debatte darüber, was unter Geschlecht zu verstehen ist. Im Folgenden wird die aktuelle Debatte mit einer historischen Einordung rund um das Thema Geschlecht in Deutschland skizziert, die auch von internationalen Diskursen beeinflusst ist. Dabei werden Begriffe erläutert, Konfliktlinien aufgezeigt und aktuelle Herausforderungen analysiert.

Umstrittene Erinnerung

Wie Identitätspolitik unseren Umgang mit der Geschichte beeinflusst

Zwei Wörter, die man auch als „Modewörter“ bezeichnen könnte, korrespondieren nicht ohne Grund in der öffentlichen Debatte gegenwärtig sehr häufig miteinander: „Identitätspolitik“ und „Narrativ“. Ganz gleich, ob im nationalen Rahmen, ob in der Frage der persönlichen Orientierung – es ist das Narrativ, die übergreifende Erzählung, die in ganz wesentlichem Maß Identität formt und beeinflusst.

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