Asset-Herausgeber

Publikationen

Asset-Herausgeber

Einleitung: Die politische Mitte und die Gefahren des Kulturkampfes

In Deutschland machen sich die beiden Seiten von Identitätspolitik bemerkbar: Wokeness gegen völkisches Denken. In Uneinigkeit vereint führen sie einen gemeinsamen Kulturkampf gegen die politische Mitte. Eine Analyse über Wesen und Gefahr von Identitätspolitik sowie den historischen Ursprung und die Bedeutung von „Kulturkampf“ und „Culture Wars“.

werch ein illtum! Zur Verortung der Identitätspolitik in der politischen Landschaft

Es sind Sätze, die sich wohl mit „gut gealtert“ kommentieren ließen: „Zu viele Grüne sind auch heute noch in symbolische Politik verstrickt. Sie betreiben Identitätspolitik und besondere Pflege des Feindbildes.“ Die Sätze entstammen einer Analyse des Politikwissenschaftlers Joachim Raschke, die er vor über 30 Jahren in der taz veröffentlichte. Es ging damals um die (zwischenzeitliche) Ablehnung einer Ampelkoalition im Bremer Stadtstaat durch die Bremer Grünen. Symbole, Feindbilder, Identität: Es sind Elemente, die auch heute Debatten über Identitätspolitik prägen – und das in der gesamten politischen Landschaft.

USA: Politische Polarisierung entlang der Parteilinien

Identitätspolitik in den Vereinigten Staaten von Amerika

Die Identitätspolitik prägt die Debatten in den USA und spaltet die Nation. Ursache der politischen Polarisierung ist auch das Wahlsystem und wie die Parteien damit umgehen.

KAS-ACDP 10-001-650

Mehr Freiheit wagen!

Historische Erfolge und zukünftige Aufgaben der Sozialen Marktwirtschaft.

75 Jahre nach seiner Einführung ist das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft über politische Lager hinweg anerkannt, es dient jedoch als „Allerweltslabel“, das an politischer Schlagkraft eingebüßt hat. Aktuell sind wir weit entfernt von einer konsequenten Umsetzung marktwirtschaftlicher Prinzipien, dabei verdeutlicht der Blick auf die historischen Errungenschaften der Bundesrepublik, welche Potentiale die freiheitliche Wirtschaftsordnung für die Gestaltung von Zukunftsaufgaben bereithält.

Manfred Vollmer/Süddeutsche Zeitung Photo

Antiparlamentarismus in Europa

Historische Perspektiven und aktuelle Tendenzen

Kritik an der angeblich mangelnden Repräsentation des Volkes begleitete den Parlamentarismus seit jeher. Als Hauptgegner etablierte sich seit dem 19. Jahrhundert der Marxismus, der Parlamente als Instrumente „bürgerlicher Klassenherrschaft“ abqualifizierte. Die Hoffnung, dass sich nach dem Ende des Systemkonfliktes während des Kalten Krieges die repräsentative Demokratie endgültig durchsetzen würde, erwies sich jedoch als Trugschluss. Aktuell ist eine problematische Tendenz zur Exekutivdominanz parlamentarischer Systeme zu beobachten, denn scheinbar handeln administrative Eliten „neutraler“ als die Vertreter politischer Parteien.

KAS/Christiane Stahr

„Widerstand aus christlicher Überzeugung“: Dietrich Bonhoeffer und die Bekennende Kirche

Forum 20. Juli 1944: EKD-Ratsvorsitzender a.D. Wolfgang Huber sprach über die evangelische Kirche in der NS-Zeit sowie den widerständigen Theologen Dietrich Bonhoeffer

Jedes Jahr erinnern Konrad-Adenauer-Stiftung und Stiftung 20. Juli 1944 an den Widerstand gegen den Terror des Nationalsozialismus – und die Lehren, die wir heute daraus ziehen können. Über die evangelische Kirche unter dem NS-Regime sowie über Dietrich Bonhoeffer als „Symbolgestalt des deutschen Widerstands“ sprach dieses Jahr Prof. Dr. Wolfgang Huber, evangelischer Theologe und von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands.

National Photo Company - Library of Congress, National Photo Company Collection

Was uns „Silent Cal“ zu sagen hat

Calvin Coolidge und die Zukunft des Liberalkonservatismus

Calvin Coolidge, der von 1923 bis 1929 als 30. Präsident der Vereinigten Staaten amtierte, wurde von Historikern oft kritisiert. Tatsächlich war Coolidge nicht perfekt, aber doch ein viel besserer Politiker, als oft zu hören ist. Heute kann uns der liberalkonservative Überzeugungstäter als Vorbild dienen – zumindest allen, die am Fortbestehen einer freiheitlichen Ordnung und an einer gesunden wirtschaftlichen Entwicklung interessiert sind.

snapshot/Future Image/Jean MW/Süddeutsche Zeitung Photo

Politischer Extremismus

Zwischen plausibler Theorie und Abgrenzungsproblemen in der Praxis

Politischer Extremismus gilt in der politischen Theorie als Gegenpol der freiheitlichen Demokratie. Ein Kernmerkmal extremistischer Auffassungen ist dabei die fehlende Akzeptanz unterschiedlicher Interessen und Meinungen in einem Gemeinwesen. An diesem Kriterium lässt sich bemessen, wann eine politische Gruppierung bzw. Teile davon als extremistisch bezeichnet werden können.

SZ Photo/Süddeutsche Zeitung Photo

Die Währungsreform von 1948 und ihre Bedeutung für die Gegenwart

Elfte Ausgabe von Zeitgeschichte AKTUELL

picture alliance / ullstein bild | Archiv Gerstenberg

Das Parlament der Paulskirche und die deutsche Verfassung 1848/49

Bedeutung und Nachwirkungen

In Deutschland führten Verfassungsforderungen und soziale Probleme zum Ausbruch der Revolution von 1848/49. Die bürgerlichen Träger der  Verfassungsrevolution stellten individuelle Rechte in den Mittelpunkt: Persönliche und politische Freiheit, freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit, unabhängige Gerichtsbarkeit und Freiheit des Eigentums. Der Grundrechtskatalog der Frankfurter Nationalversammlung prägt die Verfassungswirklichkeit der Deutschen bis heute.

Asset-Herausgeber

Derzeit sind keine Publikationen vorhanden.