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picture alliance / ZUMAPRESS.com | Damian Klamka

Der Weg zum Holocaust

Der Weg zum Völkermord an der jüdischen Bevölkerung Europas nahm seinen Ausgang in einem in der deutschen und österreichischen Gesellschaft weit verbreiteten Antisemitismus. Schon ab 1933 wurde die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung von den Nationalsozialisten und ihrem Hilfspersonal erbarmungslos vorangetrieben, doch steckte dahinter kein Masterplan. Erst mit der Eroberung Polens 1939 zeichnete sich ab, dass man auch vor Massenmord nicht zurückschreckte und nach dem Einmarsch in die Sowjetunion wurden dann die Weichen für die totale Vernichtung gestellt. Die Mehrheit der nichtjüdischen Bevölkerung sah tatenlos zu, nicht wenige beteiligten sich nicht nur an der Ausraubung, sondern auch an den Massenverbrechen.

Missverständnisse der Geschlechterdebatte

Geschlecht ist ein auslegbarer Begriff. An ihn koppeln sich kollektive Ängste vor Wandel und Verlust – Verlust der nationalen Identität oder der Hegemonie des Westens, vor dem Aufbrechen traditioneller Familienstrukturen seit der sexuellen Revolution – dies umso mehr vor dem Hintergrund der Radikalisierung von Individualitäten im digitalen Zeitalter. Heute findet die Auslegung des Geschlechtsbegriffs nicht nur im Hinblick auf nicht-heteronormative Sexualitäten, Frauenrechte oder alternative Lebensmodelle statt, sondern zugespitzt auf den Transgender als legitime identitäre Kategorie.

BArch/ B 145 Bild-F000705-0020A/ o.Ang.

„Zum Licht und zum Frieden“ – Konrad Adenauer und Weihnachten

Für den gläubigen Katholiken Adenauer hatte das Weihnachtsfest mit der Familie immer eine große Bedeutung. In besonderer Erinnerung blieb ihm das Weihnachtsfest 1933, das er nach seiner Flucht vor den Nationalsozialisten im Schutz des Benediktinerklosters Maria Laach verbrachte.

KAS/Marie-Lisa Noltenius

„Meinen Optimismus ziehe ich aus der Geschichte der Menschheit“

Bericht zur Veranstaltung 'Unsere Verantwortung für die Schöpfung' am 13. Dezember 2023 in Berlin.

Mit einer Veranstaltung zum Verhältnis von Christlicher Demokratie und Ökologie in Geschichte und Gegenwart verabschiedete die Konrad-Adenauer-Stiftung Prof. Dr. Antje Boetius, die Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts/Helmholtz-Zentrums für Polar- und Meeresforschung sowie Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen als Fellow des Jahres 2023. Ziel des Fellowships ist es, die die Arbeit der Konrad-Adenauer-Stiftung mit einem Blick von außen zu bereichern. Prof. Boetius dankte der Adenauer-Stiftung für die gute Zusammenarbeit und hob als prägende Erfahrung den Einsatz vieler engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung im In- und Ausland hervor.

Amerika Haus/ SZ Photo

„Das wichtigste Dokument des Jahrhunderts”

75 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

1948, also nur wenige Jahre nach dem Ende der Zweiten Weltkriegs, entstand mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ein visionäres Dokument, das die Menschheit in die Lage versetzte, ihre Geschichte neu zu erzählen. Seit 1948 hat die Erklärung zahlreiche internationale Rechtsnormen inspiriert. Sie diente und dient als Quelle für politische Bewegungen, die ein Zusammenleben in Freiheit und unter Wahrung der Rechte aller Individuen anstreben.

Fritz Cohen creator QS:P170,Q45269077, David Ben-Gurion (D597-087), als gemeinfrei gekennzeichnet

„Ein Strahl der Hoffnung“

Zum 50. Todestag des israelischen Staatsgründers David Ben-Gurion

Die Parallele vor etwas mehr als 50 Jahren war unübersehbar: Der Staat Israel und der Mann, der neben dem Vordenker Theodor Herzl wie kein anderer zu seinem Entstehen beigetragen hatte, David Ben-Gurion kämpften beide um ihr Überleben. David Ben-Gurion erleidet im Herbst 1973 einen Schlaganfall, der ihn der Fähigkeit beraubt, die für seine unzähligen politischen Kämpfe so zentral war: Er kann nicht mehr sprechen und das in einer Situation, in der er viel zu sagen gehabt hätte. Wieder, wie schon zuvor in seinem Leben, herrscht Krieg: Der Yom-Kippur-Krieg. Am 1. Dezember, der Krieg war gewonnen, stirbt der politische Übervater des einzigartigen Landes am östlichen Mittelmeer in seinem geliebten Kibbuz Sde Boker. Diese Analogie ist schon oft betont worden, aber sie ist zu auffällig, um nicht auch an seinem 50. Todestag Beachtung zu finden.

Stefan Stahlberg / Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

Konservatismus in Deutschland – Eine tragische Geschichte?

19. Treffen des Ideengeschichtlichen Arbeitskreises

Zum 19. Mal traf sich am 14. November 2023 in Berlin der Ideengeschichtliche Arbeitskreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, um über die Grundlagen der Christlichen Demokratie zu diskutieren. Apl. Prof. Dr. Matthias Oppermann, Leiter der Abteilung Zeitgeschichte der Konrad-Adenauer-Stiftung, sprach über das Thema „Konservatismus in Deutschland – Eine tragische Geschichte?“.

akg-images / WHA / World History ArchWHAi

Eine neue Dimension der Judenverfolgung

Die Novemberpogrome 1938 im Deutschen Reich

Die Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung im Deutschen Reich in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 bedeuteten einen brutalen Wendepunkt in der Politik der Nationalsozialisten. 1300 bis 1500 Juden wurden getötet, in den Selbstmord getrieben oder starben in der Zeit danach in den Konzentrationslagern, über 30.000 Männer wurden verhaftet und nach Dachau, Buchenwald oder Sachsenhausen verschleppt. Hinzu kamen der Brand und die Zerstörung von etwa 1400 Synagogen, über 170 Wohnhäusern und bis zu 7500 Geschäften.

Stefan Boness/IPON/Süddeutsche Zeitung Photo

Sie verstehen einander nicht

Die „Bewältigung“ der Vergangenheit trennt Opfer und Täter.

Nach dem Holocaust wechselten Deutsche und Juden die Positionen. Weil beide Seiten die für sich "richtigen" Schlussfolgerungen aus der Geschichte gezogen haben, mangelt es Ihnen heute am gegenseitigen Verständnis.

Amio Cajander / flickr / CC BY-SA 2.0

Die ordoliberalen Grundlagen der europäischen Integration

Historischer Hintergrund und Fortbestand

Der bis heute andauernde Prozess der Europäischen Integration wurde nach dem Zweiten Weltkrieg initiiert, um Frieden, Stabilität und Wohlstand zu fördern. Gerade in einer Zeit, in der sich Europa erneut mit Krieg auf dem eigenen Kontinent und einer zunehmend fragmentierten Weltwirtschaft beschäftigen muss, lohnt sich der Blick zurück auf die Personen und Umstände, die diesen Prozess angetrieben haben. In den Jahren nach 1945 suchten die Staaten in Westeuropa vor allem nach einem Weg, um die verheerenden Konsequenzen von Nationalismus und Protektionismus zu überwinden. Ordoliberale Ideen spielten dabei eine entscheidende Rolle.

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