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Ethnische Herkunft und Identität: Die etikettierte Welt

Warum linke und rechte Identitätspolitik Diskriminierung nicht bekämpft, sondern befördert

Eigentlich ist es ganz einfach: Beleidige niemanden wegen seiner Hautfarbe, seines Namens, seiner Kleidung, seines Geschlechts, seiner sexuellen Orientierung, seiner Herkunft, seines Glaubens. Und lasse jeden Menschen so sein, wie er es mag. Aber tue auch nicht so, als wäre all das egal, als gäbe es keine Unterschiede. Menschen sind nun mal verschieden, das ist gut so, aber benachteilige niemanden wegen dieser Eigenschaften.

Polen: Kulturkampf auf Kosten des Zusammenhalts

Identitätspolitik als machtpolitisches Instrument der polnischen Regierung

Seit einigen Jahren dominieren identitätspolitische Themen – wie in den USA, Brasilien oder Deutschland evident – auch in Polen verstärkt die politische Debatte. Dabei steht im größten europäischen Land Mittelosteuropas die politische Auseinandersetzung um Inhalte aus den Bereichen Gesellschafts-, Bildungs- und Europapolitik im Fokus. Vor allem forciert werden der Streit um Migration, die Rolle der Kirche, Frauenrechte, Abtreibung, Sexualkunde, die LGBTQ-Szene, sowie Fragen der Rechtsstaatlichkeit, Sprache und der Souveränität der eigenen Nation.

Frankreich: Identitätspolitik als Spaltpilz der Gesellschaft

Wie die Debatten um Laizität, Integration und die nationale Identität die Französische Republik prägen

Die Identitätspolitik ist in Frankreich Dreh- und Angelpunkt der politischen Geschichte des 19. Jahrhunderts bis hin zu aktuellen politischen Dynamiken und Diskursen, die sich vielfach als Spaltpilz der französischen Gesellschaft erweisen.

Geschlecht und Identität

Begriffliche Einordnung und aktuelle Problemfelder

Die Identität eines Menschen wird maßgeblich durch sein Geschlecht bestimmt. In Deutschland erleben wir im Moment eine emotional geführte Debatte darüber, was unter Geschlecht zu verstehen ist. Im Folgenden wird die aktuelle Debatte mit einer historischen Einordung rund um das Thema Geschlecht in Deutschland skizziert, die auch von internationalen Diskursen beeinflusst ist. Dabei werden Begriffe erläutert, Konfliktlinien aufgezeigt und aktuelle Herausforderungen analysiert.

Umstrittene Erinnerung

Wie Identitätspolitik unseren Umgang mit der Geschichte beeinflusst

Zwei Wörter, die man auch als „Modewörter“ bezeichnen könnte, korrespondieren nicht ohne Grund in der öffentlichen Debatte gegenwärtig sehr häufig miteinander: „Identitätspolitik“ und „Narrativ“. Ganz gleich, ob im nationalen Rahmen, ob in der Frage der persönlichen Orientierung – es ist das Narrativ, die übergreifende Erzählung, die in ganz wesentlichem Maß Identität formt und beeinflusst.

Einleitung: Die politische Mitte und die Gefahren des Kulturkampfes

In Deutschland machen sich die beiden Seiten von Identitätspolitik bemerkbar: Wokeness gegen völkisches Denken. In Uneinigkeit vereint führen sie einen gemeinsamen Kulturkampf gegen die politische Mitte. Eine Analyse über Wesen und Gefahr von Identitätspolitik sowie den historischen Ursprung und die Bedeutung von „Kulturkampf“ und „Culture Wars“.

werch ein illtum! Zur Verortung der Identitätspolitik in der politischen Landschaft

Es sind Sätze, die sich wohl mit „gut gealtert“ kommentieren ließen: „Zu viele Grüne sind auch heute noch in symbolische Politik verstrickt. Sie betreiben Identitätspolitik und besondere Pflege des Feindbildes.“ Die Sätze entstammen einer Analyse des Politikwissenschaftlers Joachim Raschke, die er vor über 30 Jahren in der taz veröffentlichte. Es ging damals um die (zwischenzeitliche) Ablehnung einer Ampelkoalition im Bremer Stadtstaat durch die Bremer Grünen. Symbole, Feindbilder, Identität: Es sind Elemente, die auch heute Debatten über Identitätspolitik prägen – und das in der gesamten politischen Landschaft.

USA: Politische Polarisierung entlang der Parteilinien

Identitätspolitik in den Vereinigten Staaten von Amerika

Die Identitätspolitik prägt die Debatten in den USA und spaltet die Nation. Ursache der politischen Polarisierung ist auch das Wahlsystem und wie die Parteien damit umgehen.

KAS-ACDP 10-001-650

Mehr Freiheit wagen!

Historische Erfolge und zukünftige Aufgaben der Sozialen Marktwirtschaft.

75 Jahre nach seiner Einführung ist das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft über politische Lager hinweg anerkannt, es dient jedoch als „Allerweltslabel“, das an politischer Schlagkraft eingebüßt hat. Aktuell sind wir weit entfernt von einer konsequenten Umsetzung marktwirtschaftlicher Prinzipien, dabei verdeutlicht der Blick auf die historischen Errungenschaften der Bundesrepublik, welche Potentiale die freiheitliche Wirtschaftsordnung für die Gestaltung von Zukunftsaufgaben bereithält.

Manfred Vollmer/Süddeutsche Zeitung Photo

Antiparlamentarismus in Europa

Historische Perspektiven und aktuelle Tendenzen

Kritik an der angeblich mangelnden Repräsentation des Volkes begleitete den Parlamentarismus seit jeher. Als Hauptgegner etablierte sich seit dem 19. Jahrhundert der Marxismus, der Parlamente als Instrumente „bürgerlicher Klassenherrschaft“ abqualifizierte. Die Hoffnung, dass sich nach dem Ende des Systemkonfliktes während des Kalten Krieges die repräsentative Demokratie endgültig durchsetzen würde, erwies sich jedoch als Trugschluss. Aktuell ist eine problematische Tendenz zur Exekutivdominanz parlamentarischer Systeme zu beobachten, denn scheinbar handeln administrative Eliten „neutraler“ als die Vertreter politischer Parteien.

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