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KAS/Christiane Stahr

„Widerstand aus christlicher Überzeugung“: Dietrich Bonhoeffer und die Bekennende Kirche

Forum 20. Juli 1944: EKD-Ratsvorsitzender a.D. Wolfgang Huber sprach über die evangelische Kirche in der NS-Zeit sowie den widerständigen Theologen Dietrich Bonhoeffer

Jedes Jahr erinnern Konrad-Adenauer-Stiftung und Stiftung 20. Juli 1944 an den Widerstand gegen den Terror des Nationalsozialismus – und die Lehren, die wir heute daraus ziehen können. Über die evangelische Kirche unter dem NS-Regime sowie über Dietrich Bonhoeffer als „Symbolgestalt des deutschen Widerstands“ sprach dieses Jahr Prof. Dr. Wolfgang Huber, evangelischer Theologe und von 2003 bis 2009 Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands.

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Was uns „Silent Cal“ zu sagen hat

Calvin Coolidge und die Zukunft des Liberalkonservatismus

Calvin Coolidge, der von 1923 bis 1929 als 30. Präsident der Vereinigten Staaten amtierte, wurde von Historikern oft kritisiert. Tatsächlich war Coolidge nicht perfekt, aber doch ein viel besserer Politiker, als oft zu hören ist. Heute kann uns der liberalkonservative Überzeugungstäter als Vorbild dienen – zumindest allen, die am Fortbestehen einer freiheitlichen Ordnung und an einer gesunden wirtschaftlichen Entwicklung interessiert sind.

snapshot/Future Image/Jean MW/Süddeutsche Zeitung Photo

Politischer Extremismus

Zwischen plausibler Theorie und Abgrenzungsproblemen in der Praxis

Politischer Extremismus gilt in der politischen Theorie als Gegenpol der freiheitlichen Demokratie. Ein Kernmerkmal extremistischer Auffassungen ist dabei die fehlende Akzeptanz unterschiedlicher Interessen und Meinungen in einem Gemeinwesen. An diesem Kriterium lässt sich bemessen, wann eine politische Gruppierung bzw. Teile davon als extremistisch bezeichnet werden können.

SZ Photo/Süddeutsche Zeitung Photo

Die Währungsreform von 1948 und ihre Bedeutung für die Gegenwart

Elfte Ausgabe von Zeitgeschichte AKTUELL

picture alliance / ullstein bild | Archiv Gerstenberg

Das Parlament der Paulskirche und die deutsche Verfassung 1848/49

Bedeutung und Nachwirkungen

In Deutschland führten Verfassungsforderungen und soziale Probleme zum Ausbruch der Revolution von 1848/49. Die bürgerlichen Träger der  Verfassungsrevolution stellten individuelle Rechte in den Mittelpunkt: Persönliche und politische Freiheit, freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit, unabhängige Gerichtsbarkeit und Freiheit des Eigentums. Der Grundrechtskatalog der Frankfurter Nationalversammlung prägt die Verfassungswirklichkeit der Deutschen bis heute.

dpa - Fotoreport

Tag der Befreiung

Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa

Am 8. Mai 1945 wurden nicht nur ganz Europa, sondern gerade auch die Deutschen von der Tyrannei des Nationalsozialismus befreit. Auch die Sowjetunion war an der Befreiung beteiligt, anders als die Westalliierten hatte sie allerdings nicht den Liberalismus, sondern einen neuen Totalitarismus im Gepäck. Angesichts des russischen Überfalls auf die Ukraine zeigt sich nun, dass auch der vermeintliche Sieg des Liberalismus 1989/90 nicht von Bestand war. Die außen- und sicherheitspolitischen Versäumnisse des Westens und besonders auch Deutschlands seither lassen sich damit nicht mehr beiseiteschieben.

Katharina Haack/KAS

Die Errungenschaften von Freiheit und Demokratie bewahren

Festveranstaltung zum Jubiläum "175 Jahre Deutsche Revolution 1848/49"

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Stephan Harbarth, sprach am 27. April 2023 in der Friedrichstadtkirche in Berlin über die deutsche Verfassungsgeschichte seit 1848 und aktuelle Gefahren für die liberale Demokratie.

Landesarchiv Berlin / Wunstorf

Vorstellung des Sammelbandes „Richard von Weizsäcker und die deutsche Politk“

Bericht zur Veranstaltung am 18. April 2023 in Berlin

Am 15. April 2020 war der 100. Geburtstag Richard von Weizsäckers. Eine Konferenz, die die Konrad-Adenauer-Stiftung zu diesem Anlass in Kooperation mit der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv geplant hatte, musste aufgrund der Covid-19-Pandemie abgesagt werden, wurde aber im Frühjahr 2021 in Form eines kleinen digitalen Formats nachgeholt. Nun konnte zudem ein wissenschaftlicher Sammelband, der sich mit dem ehemaligen Bundespräsidenten und Regierenden Bürgermeister von Berlin befasst, in den Räumlichkeiten der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften der Öffentlichkeit präsentiert werden. Das Buch „»Die Freiheit geschieht nicht an uns, sie geschieht durch uns.« Richard von Weizsäcker und die deutsche Politik“ erscheint in der Schriftenreihe der Stiftung Ernst-Reuter-Archiv.

KAS/Christiane Stahr

Vom Krisenjahr 1923 ins 21. Jahrhundert: Bedrohung und Selbstbehauptung der liberalen Demokratie

Bericht über die wissenschaftliche Konferenz zum Krisenjahr 1923 und die politische Diskussion zu den Gefahren für die liberale Demokratie heute

Wenigstens vier große Krisen, denen sich die Konrad-Adenauer-Stiftung und die Friedrich-Naumann-Stiftung auf einer gemeinsamen wissenschaftlichen Konferenz widmeten, musste die Weimarer Republik 1923 bewältigen: Frankreich und Belgien hatten das Ruhrgebiet besetzt, die Inflation erreichte astronomische Ausmaße und links- sowie rechtsextremistische Kräfte und Separatisten destabilisierten Staat und Demokratie. Am Abend wurde mit Udo Di Fabio über aktuelle Herausforderungen für die liberale Demokratie diskutiert.

Die Revolution von 1848/49 in den deutschen Ländern

Ende Februar 1848 brach die Revolution in den Staaten des seit 1815 bestehenden Deutschen Bundes aus. Ihren Anfang nahm sie im Südwesten und hier endete sie auch im Juli 1849. Der Versuch, einen parlamentarisch verfassten nationalen Verfassungsstaat zu gründen, scheiterte damals. Dennoch sind heute die Revolution und die Frankfurter Nationalversammlung, die sich im Mai 1848 konstituierte, ein positiver Identifikationspunkt für die Freiheitsgeschichte der Deutschen.

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