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Aufbruch der Kirche in die Welt?

Zum Beginn des II. Vatikanischen Konzils vor 60 Jahren.

Das II. Vatikanische Konzil, das vom 11. Oktober 1962 bis zum 8. Dezember 1965 tagte, war eine Versammlung der Superlative: 2.540 stimmberechtigte Bischöfe und Kardinäle kamen in dieser Zeit in Rom zusammen, um die katholische Kirche auf die Gegenwart auszurichten. Was als aufsehenerregendes Großereignis startete, blieb in der Rezeption verhalten: Das Konzil setzte Akzente, ohne aber den in Deutschland bereits anhaltenden Prozess der Entkirchlichung nachhaltig zu beeinflussen. Wesentlicher für die weitere Entwicklung des religiösen Feldes waren wohl außerkirchliche Faktoren, wie der zunehmende Trend zur gesellschaftlichen Liberalisierung.

KAS/Christiane Stahr

Eindrucksvolles Portrait eines Überlebenskünstlers

Zeithistorische Filmreihe: "Der Passfälscher" in Kooperation mit X Verleih

Seit Oktober 1941 deportierten die deutschen Behörden Jüdinnen und Juden systematisch in den Osten. Knapp 6.500 von ihnen tauchten in Berlin unter. Cioma Schönhaus, dessen Geschichte im Kinofilm „Der Passfälscher“ erzählt wird, war einer von ihnen. Im Rahmen der Zeithistorischen Filmreihe und in Kooperation mit X Verleih wurde der Film im Kino Kulturbrauerei in Berlin gezeigt.

Mos.ru (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Immortal_Regiment_in_Moscow_(2019)_02.jpg), Blauer Farbverlauf von KAS, https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode

Mythos des Sieges

Russlands Geschichtspolitik seit 2000

Neunte Ausgabe von Zeitgeschichte AKTUELL

Jüdischer Rettungswiderstand: Überleben im Untergrund

Wie Juden 1941 bis 1945 in Deutschland untertauchten, Widerstand leisteten und Hilfe erhielten

Um der Deportation und der Ermordung zu entgehen, tauchten ab 1941 knapp 15.000 Jüdinnen und Juden in Deutschland unter, davon 6.500 alleine in Berlin. Sie halfen sich gegenseitig und erhielten Unterstützung von ganz normalen Menschen. Die Formen dieses Rettungswiderstands waren vielfältig, die Konsequenzen bei Entdeckung für Juden tödlich, für ihre Helfer lebensgefährlich. Dank der Unterstützer überlebten rund 1.700 Juden als „U-Boote“ in der Reichshauptstadt bis zum Kriegsende. Der Rettungswiderstand steht für die Zivilcourage der Menschen und sollte in der deutschen Erinnerungskultur stärker zum Vorschein kommen.

Der Abschluss des Luxemburger Abkommens vor 70 Jahren

Mit dem am 10. September 1952 unterzeichneten Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel verpflichtete sich die Bundesrepublik zu Zahlungen sowie der Lieferung von Exportgütern im Wert von über drei Milliarden DM an Israel. Konrad Adenauer sprach im Vorfeld von einer moralischen und materiellen Pflicht zur Wiedergutmachung, aufgrund der unsagbaren Verbrechen, die von Deutschen begangen worden waren. Das Abkommen kam trotz erheblicher Widerstände in Deutschland und Israel zustande und erwies sich in der Folge als erster Schritt zur Entstehung tragfähiger Beziehungen zwischen den beiden Staaten.

Moldau – ein historischer Überblick

Moldau ist ein Staat mit einer langen Geschichte, seine Wurzeln reichen zurück ins Jahr 1359. Die heutige Republik Moldau entstand erst nach dem Zerfall der Sowjetunion, sie erklärte am 27. August 1991 ihre Unabhängigkeit. Bis heute bedroht jedoch der Konflikt um Transnistrien, wo immer noch 1 500 russische Soldaten stationiert sind, die Souveränität des Landes. Ein entscheidender Wendepunkt auf dem Weg Moldaus nach Westen könnte nun der Kurs der derzeitigen Regierung unter der Präsidentin Maia Sandu sein: Am 3. März 2022 hat das Land ein Eintrittsgesuch in die Europäische Union gestellt und damit seinen Wunsch nach einer Intensivierung der Beziehungen eindrucksvoll Ausdruck verliehen.

Handbuch zur Geschichte der CDU

Grundlagen, Entwicklungen, Positionen

Marco Urban/KAS

Der Schlüssel zum Tor zur Einheit in Freiheit

Eine Würdigung der Rolle von Michail Gorbatschow

Michael Gorbatschow hat sein Land und die Welt massiv verändert, wodurch der Aufbruch in die Freiheit in Mittel- und Osteuropa nach 1989 möglich wurde. Für die Rolle, die er in der Umbruchsituation 1989/90 gespielt hat, schulden ihm gerade die Deutschen Dankbarkeit und ein ehrenvolles Gedenken.

picture-alliance/dpa

Der Zerfall der Sowjetunion

Achte Ausgabe Zeitgeschichte AKTUELL

Das gegenwärtige Russland – ein totalitärer Staat?

Eine Einordnung der Entwicklung Russlands unter Putin aus Sicht der politischen Ideengeschichte.

Mehrfache Verfassungsänderungen, Repression, gezielte Desinformation der Menschen im In- und Ausland sowie ein völkerrechtswidriger außenpolitischer Expansionskurs: Totalitäre Tendenzen in der Entwicklung Russlands unter Putin sind unübersehbar. Ist es insofern gerechtfertigt, von Russland als totalitärem Staat zu sprechen? Aus Sicht der Politischen Ideengeschichte unternimmt die Politikwissenschaftlerin Barbara Zehnpfennig eine Einordnung.

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