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KAS / Christiane Stahr

„Die CDU benötigt eine positive Zukunftserzählung und muss den Menschen wieder Hoffnung machen“

Christlich? Liberal? Konservativ? Die CDU zwischen gestern und morgen

Auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung fand am 23. Juni 2022 im Tagungszentrum der Katholischen Akademie in Berlin ein Werkstattgespräch zum Thema „Christlich? Liberal? Konservativ? Die CDU zwischen gestern und morgen“ statt, mit dem die Stiftung einen Beitrag zur aktuellen Debatte über ein neues Grundsatzprogramm der CDU leistete.

Opfer des politischen Extremismus

Die Ermordung Walther Rathenaus am 24. Juni 1922.

Hochpolitische Motive führten zu dem Mord an Walther Rathenau vor 100 Jahren: Hauptantrieb der Täter war es, mit dem liberalen Politiker einen hochrangigen Vertreter der Republik aus dem Weg zu räumen und damit eine Staatskrise zu provozieren. Während des Gerichtsverfahrens gegen die Mörder und ihre Hintermänner wurde dieser Zusammenhang jedoch bagatellisiert und die Tat nurmehr als nationalistisch verblendete Handlung Einzelner verhandelt. Diese falsch angelegte Versöhnungsstrategie gegenüber den Extremisten belastete fortan die Erinnerung an Rathenau und stellte eine schwere Hypothek für die politische Kultur der Weimarer Republik dar.

KAS/Christiane Stahr

„Brücken zwischen dem 20. Juli 1944 und der Gegenwart“

Forum 20. Juli 1944: Die Behandlung des Widerstands im Schulunterricht

Am 20. Juli 1944 stellten sich mutige Männer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entgegen. Doch was es bedeutete, Widerstand zu üben, oder als Angehöriger eines Widerständlers in Angst vor der Rache des Regimes zu leben, darüber können kaum noch Zeitzeugen berichten. Wie schafft man es, die Lehren aus dem NS-Unrecht und dem Kampf im Widerstand nicht zu vergessen? Wie lässt sich vor allem bei jungen Menschen ein Bewusstsein dafür schaffen? Über diese Fragen diskutierten Bildungsexperten mit Schülern beim diesjährigen Forum 20. Juli 1944 der Konrad-Adenauer-Stiftung und der Stiftung 20. Juli 1944. In ihrer Keynote gab Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien entscheidende Impulse für die Diskussion – und rief dazu auf, junge Menschen dazu zu befähigen, Brücken zwischen dem 20. Juli 1944 und der Gegenwart zu bauen.

KAS/Christiane Stahr

70 Jahre Evangelischer Arbeitskreis von CDU und CSU: „Auf Gottes Wort hören und dabei den Menschen im Blick haben“

Zum Jubiläum würdigten Historiker, Politiker und Kirchenvertreter die Geschichte des EAK und diskutierten die Rolle von Religion und Politik

Die Geschichte der Christlichen Demokratie und die Protestantismus-Geschichte in Deutschland können nicht geschrieben werden ohne eine besondere Institution in den Blick zu nehmen: den Evangelischen Arbeitskreis der CDU/CSU. Er vereint seit 1952 Protestanten, die aus ihrer Verantwortung vor Gott eine Verantwortung gegenüber dem Menschen ableiten und sich politisch einbringen. Das Jubiläum nahm die Konrad-Adenauer-Stiftung zum Anlass, sich mit einer zeitgeschichtlichen Fachtagung der Wirkungsgeschichte des EAK und der Rolle von Staat und Kirche zu widmen.

UPI/Süddeutsche Zeitung Photo

Oppositionspremiere

Der erste Machtverlust der CDU im Bund nach der Bundestagswahl 1969

Sechste Ausgabe Zeitgeschichte AKTUELL

picture alliance/Ulrich Baumgarten/Ulrich Baumgarten

Vom Machtverlust zum Machtgewinn

Die Union in der Opposition 1998–2005

Siebte Ausgabe Zeitgeschichte AKTUELL

picture alliance/dpa/Fabian Sommer

Die Ideologisierung „Struktureller Missstände“

Fünfte Ausgabe Zeitgeschichte AKTUELL

Ein deutsch-russischer Sonderweg?

100 Jahre Vertrag von Rapallo zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland.

„Teufelspakt“ oder „Rapallo-Romantik“ – so lauten Attribute, mit denen der Vertrag von Rapallo auch aktuell wieder beschrieben wird. In den 100 Jahren, die seit dem Abschluss des Vertrags vergangen sind, hat der Begriff „Rapallo“ ein Eigenleben entwickelt, der sich von der ursprünglichen Bedeutung längst gelöst hat. Um die heutigen Probleme der internationalen Beziehungen zu lösen, taugen schiefe historische Metaphern jedoch nicht. Besser wäre es mit „Rapallo“ zu fragen, wie eine stabile internationale Ordnung unter Berücksichtigung gerade der Interessen der Länder in Mittel- und Osteuropa zukünftig gestaltet werden kann.

Die Geschichte der modernen ukrainischen Staatlichkeit

Eine Übersicht.

Die ukrainische Nationalbewegung im 19. Jahrhundert entwickelte sich zunächst zwischen zwei Imperien: dem Russländischen und dem Österreichischen Kaiserreich. Nachdem mehrere ukrainische Nationalprojekte zu Beginn des 20. Jahrhunderts scheiterten, vereinte erst Stalin die ukrainischen Gebiete. Der so entstandene Nationalstaat bestand allerdings eher der Form halber und existierte in völliger Abhängigkeit von dem Machtanspruch der Sowjetunion. Seit 1991 kam es in der Ukraine zu zwei Massenprotesten, die sich auf Europa als Garant für Freiheit und Demokratie bezogen. Erst die Aggression Putins könnte der Ukraine jedoch eine echte Perspektive zum Beitritt in die Europäische Union eröffnen.

Mehr als ein reines Militärbündnis

Gründung und historische Entwicklung der NATO

Die Gründung der NATO am 4. April 1949 war vor allem eine Antwort auf das sowjetische Expansionsstreben nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch die Einbindung der Bundesrepublik beruhte auf dieser Logik, sie verdankte sich allerdings auch der Bereitschaft der Regierung Konrad Adenauer, die Bundesrepublik supranational kontrollieren zu lassen. Seit den 1990er Jahren führten Abrüstungsbemühungen und das Streben der ost- und mitteleuropäischen Staaten nach einer Integration in den Westen zu einer neuen strategischen Ausrichtung der NATO. Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist es nun die vorrangige Aufgabe des Bündnisses, die Grenzen nach Osten zu sichern.

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