Publikationen

Dr. Hans-Gert Pötterings Gastkommentar in der Fuldaer Zeitung

In einem kürzlich veröffentlichten Gastkommentar in der Fuldaer Zeitung betonte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, erneut, dass Europa Großbritannien brauche.

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"

Bundeskanzlerin Angela Merkel in London

Der erneute Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in London in weniger als einem Jahr war begleitet von wesentlich realistischeren Erwartungen als noch im Vorjahr. Formaler Hintergrund war die Vorbereitung des G7 Gipfeltreffens im Juni unter deutscher Präsidentschaft, im Mittelpunkt standen aber europapolitische sowie außen- und sicherheitspolitische Fragstellungen. Überschattet wurde der Besuch (und geriet damit auch in der veröffentlichten Wahrnehmung etwas im Hintergrund) vom grausamen Attentat in Paris.

"Immigration benefits Britain"

Premier Camerons Grundsatzrede zur Migration in Großbritannien

Nach Wochen und Monaten ständig steigender Zustimmung für die europafeindliche UKIP Partei im Kontext einer emotionsgeladenen Migrationsdebatte setzte Premierminister Cameron mit seiner Grundsatzrede zum Thema Migration zu einem Rundum- und Befreiungsschlag an. Fünf Monate vor den allgemeinen Unterhauswahlen sollte so die politische Debatte wieder auf die positiven Wirtschaftsaussichten gelenkt und damit sowohl Labour wie auch UKIP in die (Wahl)Schranken verwiesen werden.

International Reports of the Konrad-Adenauer Stiftung Issue 10/2014

The latest issue of Konrad-Adenauer-Stiftung's International Reports with the main topic "Rising Middle Classes in Emerging Economies" is now available.

"Das Ergebnis ist eindeutig und das ist gut so"

Hans-Hartwig Blomeier im Interview mit KAS.de zum Schottland-Referendum

Gestern waren die Schotten aufgerufen, per Volksentscheid über die Unabhängigkeit ihres Landes abzustimmen und angesichts der aufgewühlten Stimmung zeichnete sich früh eine hohe Wahlbeteiligung ab. Hochrechnungen zeigten zwar ein Kopf-an-Kopfrennen, am Ende war das Ergebnis jedoch unerwartet eindeutig: 55 Prozent der Schotten stimmten gegen die Loslösung von Großbritannien. Alles auf Anfang also? Welche Auswirkungen hat das Referendum für die Insel und für die Europäische Union? Darüber sprach Hans-Hartwig Blomeier, Leiter des Großbritannien-Büros der Adenauer-Stiftung im Interview mit KAS.de.

UNITED Kingdom - Schottland bleibt dabei

Eindeutiges Ergebnis des Unabhängigkeitsreferendums in Schottland

Aufatmen einerseits, Enttäuschung andererseits am Morgen nach dem Referendum in Schottland. Mit 55%:45% gegen die Unabhängigkeit wurde am Ende ein doch klares Ergebnis erzielt, welches jedoch auch zeigt, dass Großbritannien eine intensive Debatte über nationale Identität, territoriale und politische Ordnung sowie Bürgernähe und Politikverdrossenheit führen muss, die auch eine europäische Dimension und Ausstrahlung haben wird. Bei aller Emotionalität war dieses Referendum aber auch Ausdruck eines tief verankerten und bemerkenswerten Demokratieverständnisses im weiterhin Vereinigten Königreich.

Klimareport 2014

Energiesicherheit und Klimawandel weltweit

In den vergangenen Jahren ist die Energiepolitik zunehmend ins Zentrum der klimapolitischen Diskussion gerückt. Die Frage der Nutzung von Energie aus fossilen und/oder Erneuerbaren Energien wird dabei sehr unterschiedlich beantwortet. Die vorliegende Publikation entstand aus einer Vielzahl an Beiträgen der Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie vermittelt einen Überblick zu den nationalen klima- und energiepolitischen Wahrnehmungen in den ausgewählten Ländern.

European Energy Supply Security in Light of the Ukraine Crisis

The Ukraine crisis is intensifying the long-standing debate about the security of Europe’s energy supplies. On a geopolitical level, the EU’s energy interests to the east, south, and southeast are gaining salience. The idea of a transatlantic gas supply corridor has recently been proposed - it remains on the drawing board because of costly infrastructure requirements and stiff competition for energy from Asia. Within the EU, the Ukraine crisis is providing further impetus for the shift of political priorities away from climate concerns and towards policies focused on security and competition.

Mehr Frauen - weniger Freunde - mehr Europaskepsis

Kabinettsumbildung in Großbritannien

Die Regierung Cameron hat mit einer umfangreichen Kabinettsumbildung de facto die Vorbereitungen zum Wahlkampf 2015 eingeleitet. Wie erwartet wurden mehr Frauen ins Kabinett berufen, unerwartet hingegen der Rücktritt von Außenminister Hague und die Absetzung von Erziehungsminister Gove, bedenklich aber nicht überraschend die Dezimierung von EU-Fürsprechern wie Kenneth Clarke.

Großbritannien hat gewählt

UKIP eindeutiger Sieger bei der Wahl zum Europäischen Parlament

Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament hat die europakritische und rechtspopulistische UKIP einen klaren Wahlsieg erringen können. Die oppositionelle Labour Partei schnitt schlechter als erwartet ab und landete auf dem zweiten Platz. Knapp dahinter landeten die regierenden Konservativen auf dem dritten Platz. Die auf nationaler Ebene sonst unbedeutenden Grünen konnten mit dem vierten Platz einen Achtungserfolg erringen, während die LibDems als regierender Koalitionspartner ein Desaster erlebten und nur noch einen Europaabgeordneten (von vormals elf) behaupten konnten.