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Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

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Das APEC-Gipfeltreffen 2013

Gastgeber Indonesien verbindet Vergangenheit mit Zukunft

Vom 01. bis 08. Oktober 2013 fand in Nusa Dua auf Bali das alljährliche Gipfeltreffen der Asia-Pacific Economic Cooperation (APEC) statt. Nach 1994, als in Bogor mit den berühmten „Bogor Goals“ das vorrangige Ziel APEC’s ausgegeben wurde, eine Freihandelszone im asiatisch-pazifischen Raum zu verwirklichen, tagte die Internationale Organisation nun wieder in Indonesien. Das Land war somit Gastgeber einer Wirtschaftsgemeinschaft, die mit über drei Milliarden Menschen aus 21 Mitgliedsstaaten – und demgemäß über 40 Prozent der Weltbevölkerung – etwa 55 Prozent des globalen BIP erwirtschaftet.

Taur Matan Ruak neuer Staatspräsident von Ost-Timor

Viele Bürger Ost-Timors sahen dem Wahljahr 2012 mit Nervosität und Unbehagen entgegen. Sie fürchteten ein erneutes Aufflammen der Gewalt, wenn die fragile Funktionsfähigkeit und Stabilität ihres Landes einmal mehr auf dem Prüfstein stehen würde. Jedenfalls hinsichtlich der nun zu Ende gegangenen Präsidentschaftswahlen waren diese Befürchtungen unbegründet. Auch die 2. Runde am 16. April verlief weitgehend friedlich - und zeigte ein eindeutiges Ergebnis.

Zwei Freiheitskämpfer gewinnen die erste Runde der Präsidentschaftswahlen in Ost-Timor

Ost-Timor bleibt gespalten. 626.503 Ost-Timoresen gingen am Samstag, den 17. März 2012, zu den Urnen, um einen neuen Präsidenten zu wählen. Diese erste Wahlrunde, die allen Unkenrufen zum Trotz friedlich und ohne gewaltsame Zwischenfälle verlief, brachte zwei etwa gleich starke vorläufige Sieger hervor.

Große Kabinettsumbildung in Indonesien

Staatspräsident Yudhoyono ist angeschlagen. Er muss seit 2009 in einer Sechs-Parteien-Koalition regieren, die mehr und mehr an Schwung und Durchsetzungsvermögen verliert und zudem von verschiedenen Skandalen geplagt ist. Ob die große Kabinettsumbildung die Probleme lösen und in der Zeit bis zur Wahl 2014 zu einer besseren Performance führen wird, bleibt indes abzuwarten.

Zurück (oder) in die Zukunft?

Analyse des ASEAN-Gipfeltreffens im Mai 2011 in Jakarta

2011 steht der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) unter indonesischem Vorsitz. Am 7. und 8. Mai trafen sich die Staats- und Regierungschefs der zehn ASEAN-Mitgliedstaaten zu ihrem 18. Gipfeltreffen in Jakarta. Die von Präsident Yudhoyono und seinem Außenminister Marty Natalegawa zu Beginn des Jahres vorgestellte Agenda für den einjährigen Vorsitz musste aber dem aktuellen Konflikt an der Grenze zwischen Thailand und Kambodscha weichen.

Ost-Timors steiniger Weg zu einer stabilen Demokratie

Ist im neunten Jahr der Unabhängigkeit das Ende der VN-Präsenz in Sicht?

Ost-Timor befindet sich vor einem weiteren Schritt in Richtung eines stabilen Staats. Zwölf Jahre nach dem ersten Einsatz der Vereinten Nationen (VN) in Ost-Timor ist mit der letzten Verlängerung der Intergrierten Mission der Vereinten Nationen in Timor-Leste (UNMIT) im Februar 2011 der endgültige Abzug der VN-Einsatzkräfte im kommenden Jahr in Sicht.

Der G20-Gipfel in Korea - Reaktionen aus Indonesien

Eine eigene Position zum „Währungskrieg“ zwischen US-Amerikanern und Chinesen, der den G20-Gipfel in Seoul dominierte, hatte der indonesische Staatspräsident Susilo Bambang Yudhoyono (SBY) nicht zu bieten. Auf seiner G20-Agenda standen Korruptionsbekämpfung, Klimafragen und Entwicklungszusammenarbeit – allesamt Themen, die abseits des internationalen Rampenlichts diskutiert wurden.

Zwischenstopp Jakarta: Barack Obama in seiner alten Heimat

Zehn Tage, vier Länder, ein Mann: Barack Obama befindet sich derzeit auf Rundreise durch Asien. Noch vor den Gipfeltreffen in Südkorea (G-20) und Japan (APEC) standen Indien und Indonesien auf der Agenda. Knapp 20 Stunden weilte der US-Präsident in der indonesischen Hauptstadt Jakarta: Warum überhaupt, fragten die Kritiker. Endlich, riefen seine ehemaligen Schulfreunde und Nachbarn.

Korruption und Kollusion

Indonesiens schwere Bürden auf dem Weg zum demokratischen Rechtsstaat

Die nationale indonesische Behörde zur Korruptionsbekämpfung KPK erhält einen neuen Chef. Nach langen Monaten eines aufsehenerregenden Mordprozesses gegen den bisherigen Leiter und krimineller Intrigenspiele gegen die beiden Stellvertreter wird nun in einem langwierigen und anspruchsvollen Auswahlverfahren der neue Vorsitzende dieses wichtigen Staatsorgans vom Parlament gewählt. Anlass genug, um das Thema Korruption in Indonesien und sein Gefahrenpotenzial für die demokratische und rechtsstaatliche Entwicklung des Landes ausführlicher zu beleuchten.

Indonesien: Reaktionen auf den G20-Gipfel in Toronto

Die globale Finanzkrise ist fast spurlos an Indonesien vorbeigegangen. Während die von der Krise stark betroffenen G20-Staaten gebannt nach Kanada blickten, war das Interesse der Öffentlichkeit und der Medien in Indonesien eher gering. Die indonesische Regierung stellte zwar die neue Bedeutung des Landes als Mitglied der G20 heraus, konnte sich jedoch lange nicht zu einer klaren Haltung zu zentralen Fragen durchringen und blieb in ihren Reformvorschlägen zugunsten der Entwicklungsländer eher vage.

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Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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