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Zwischen Zurückhaltung und vorsichtigem Optimismus

Reaktionen auf die Amtseinführung Barack Hussein Obamas aus dem Libanon, Jordanien und Syrien

Arabische Medien nehmen den Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Obama eher zurückhaltend zur Kenntnis. Einerseits stellt man das Versprechen Obamas heraus, die Beziehungen zur muslimischen Welt neu zu gründen, andererseits wird Obamas Erfolg oder Misserfolg fast ausschließlich über die amerikanische Politik im israelisch-palästinensischen Konflikt definiert. Und dort sieht man die USA fest an der Seite Israels. Daran werde auch Obama aufgrund der Logik traditioneller US-Außenpolitik wohl nicht viel ändern können.

Was bezweckt Hizbullah?

Die Schiitenmiliz versucht aus der Gaza-Krise Kapital zu schlagen

Die entrüstete Reaktion im Libanon auf das Vorgehen Israels in Gaza ist Wasser auf die Mühlen der Hizbullah. Auch wenn sich die radikalislamische Schiitenmiliz militärisch aus dem Konflikt heraushält, führt sie verbal einen Dauerkrieg gegen Israel und hat erreicht, dass der „Widerstand“ gegen den „israelischen Feind“ zu einer festen Größe im libanesischen gesellschaftlichen Diskurs geworden ist. Hoffnungen auf ein friedliches Nebeneinander zwischen Israel und dem Libanon scheinen so in immer weitere Ferne zu rücken.

Zwischen Wut und Realismus

Reaktionen auf die israelische Offensive in Gaza aus dem Libanon, Jordanien und Syrien

Nach elf Tagen Krieg in Gaza erhitzt dieser die arabischen Gemüter wie kein zweites Thema. Auf den Straßen von Beirut, Amman und Damaskus demonstrieren die Menschen gegen den israelischen „Aggressor“. Die politischen Führer versuchen unterdessen den schwierigen Spagat zwischen der Kanalisation des Volkszorns und realpolitischen Erwägungen. Dabei haben sie auch die innen- und sicherheitspolitische Lage in ihren Ländern fest im Blick und versuchen mitunter, die eigene Machtbasis durch ihre Haltung zum Gaza-Krieg zu sichern. Für zusätzliche Unruhe haben am 8. Januar die Raketenangriffe aus dem Südlibanon auf israelisches Territorium gesorgt und die Befürchtung verstärkt, dass der Gaza-Konflikt auf den Zedernstaat übergreifen könnte.

Nicht schlecht, diese Stiftungen

Blog-Beitrag zum KAS AMMAN - Workshop "Medien und Klimawandel"

Pressenachlese zur Veranstaltung

Actors Changing Roles - New Dynamics in the Middle East?

EAG Policy Paper 4

This policy paper on “Actors Changing Roles – New Dynamics in the Middle East?” is the outcome of the fifth workshop of the Expert Advisory Group (EAG) - Euro-pean and South Mediterranean Actors - Partners in Conflict Prevention and Resolution - held in Berlin - Germany from May 23 to 25, 2008.

Sectarianism, Refugees, Arab-Israeli Conflict ´Cause Instability`

Presseauswertung zur Veranstaltung

Reaktionen aus der arabischen Welt auf den Terroranschlag von Damaskus

Wieder einmal erschüttert eine tödliche Autobombe die arabische Welt. Diese trifft mit Syrien jedoch diesmal ein Land, welches in den letzten zehn Jahren von derartigen Anschlägen auf die Zivilbevölkerung weitgehend verschont geblieben worden war. Das Attentat kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Syrien vorsichtig versucht, die jahrelange internationale Isolation abzustreifen. Im Polizeistaat von Bashar-al Assad werden jetzt Schuldige gesucht. Und gleichzeitig ringt man in der arabischen Welt um Erklärungen.

Syrien setzt auf Livni

Damaskus spekuliert auf möglichen Friedensschluss mit Israel unter einer Ministerpräsidentin Tzipi Livni

Nachdem der syrische Präsident Bashar al-Assad die Aufnahme direkter Friedensverhandlungen mit dem einstigen Erzfeind gefordert hatte, zog jetzt „Tishrin“, die staatliche Zeitung Syriens, nach. In einem Leitartikel bezeichnete sie die neue Kadima-Vorsitzende und aller Voraussicht nach nächste israelische Ministerpräsidentin Tzipi Livni als „Taube unter Falken“. Mit ihr könne der Frieden in der Region endlich ein Stück näher rücken. Die Botschaft aus Damaskus ist eindeutig: Das Tauwetter in den bilateralen Beziehungen zu Israel soll andauern.

Regionaler Dialog und Kooperation im Jahr 2008 – Neue Gelegenheiten?

EAG Policy Paper, Nummer 3, Juli 2008

Im dritten Policy Paper der Expertenarbeitsgruppe (EAG) „Europäische und südliche Akteure des Mittelmeers: Partner in Konfliktbearbeitung und –lösung“ setzen sich die Autoren mit den Möglichkeiten und Chancen von regionalen Dialog- und Kooperationsforen im Jahr 2008 auseinander. Dabei liegt der Fokus der englischen Ausgabe sowohl auf alten Foren, wie der Euro-Mittelmeerpartnerschaft (EMP) oder der Europäischen Nachbarschaftspolitik (ENP), als auch auf neueren Ansätzen, die in Folge des Annapolis-Prozesses oder der Initiative einer Mittelmeerunion, entstanden.

Zum Konsens verurteilt. Libanons neue „Regierung der nationalen Einheit“ vor großen Herausforderungen

Mit der konstituierenden Sitzung der neuen „Regierung der nationalen Einheit“ am 16. Juli, die Staatspräsident Michel Suleiman eröffnete und lediglich 30 Minuten dauerte, hat der Libanon einen wichtigen Schritt zurück zur institutionellen Normalität genommen. Erste Aufgabe der Regierung wird es sein, ein gemeinsames Regierungsprogramm zu erarbeiten. Neue Diskussionen sind jedoch vorprogrammiert. Insbesondere die Verhandlungen über die Modalitäten der Parlamentswahlen 2009 dürften Zündstoff bieten.

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