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Journalistenmord – Politische Motivation vermutet

Die Ermordung eines der Opposition nahe stehenden Journalisten in Phnom Penh am 11. Juli hat Entsetzen und Angst mitten im Wahlkampf für die vierte Legislaturperiode nach dem Pariser Frieden hervorgerufen. Eine politische Motivation für die Tat ist nicht nachgewiesen, wird aber in Kambodscha vermutet. Die Zeitung des ermordeten Journalisten hatte eine Aussage des Oppositionsführers zitiert, der dem kambodschanischen Außenminister eine Beteiligung an den Greueltaten der Roten Khmer vorwirft. Einschüchterung kritischer Journalisten und Selbstzensur könnten die Folgen sein. Bisher wies der Wahlkampf in Kambodscha weniger Gewalt auf als frühere Wahlkämpfe. Der Club of Cambodian Journalists, Partner der KAS in Kambodscha, hat dazu eine Pressemitteilung in Englisch und Khmer veröffentlicht.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.

erscheinungsort

Kambodscha Kambodscha