Publikationen

Politischer Islam in Kenia und Tansania

Die Ausbreitung des Islam in Ostafrika geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Seitdem leben Moslems, Christen und anderen Religionen in dieser Region eng zusammen. Durch externe und interne Faktoren, aber auch durch Einflussnahme der Staaten auf die Religion ist in den letzten Jahren das weitgehend friedliche Miteinander immer stärker unter Druck geraten. Erste Ergebnisse einer Radikalisierung sind sichtbar und sowohl Anschläge in Kenia wie auch die angespannte Lage auf Sansibar zeigen, dass der Islam in Teilen Ostafrikas zusehends von radikalen Kräften instrumentalisiert wird.

Jubilee vs. NASA: Kenia vier Wochen vor den Wahlen

Der Wahlkampf in Kenia steuert auf seinen Höhepunkt zu. Die Spitzenkandidaten Präsident Uhuru Kenyatta und Oppositionsführer Raila Odinga absolvierten im Juni je rund 200 Wahlkampfveranstaltungen. Hierbei werfen sich beide Seiten Gesetzesverstöße vor. Ob dies Substanz hat oder eher als Wahlkampfgetöse einzuordnen ist, haben die kenianischen Behörden zu bewerten. Diese sind - bei allen Unzulänglichkeiten in Detailfragen – auf die Wahlen relativ gut vorbereitet.

Konrad-Adenauer-Stiftung trauert um Helmut Kohl

Zum Tode von Bundeskanzler a.D. Helmut Kohl erklärt der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und Präsident des Europäischen Parlaments a.D., Hans-Gert Pöttering:

Kenia vor den Wahlen

Analyse der politischen Lage nach der Vorwahlen in Kenia

Die Wahlen am 8. August 2017 werden die sechsten Mehrparteien-Wahlen seit der Rückkehr zum Mehrparteiensystem im Dezember 1991 sein. Hierbei kommt es weitgehend zu einer Neuauflage der Auseinandersetzung von 2013, als der heutige Präsident Uhuru Kenyatta mit Wiliam Ruto als Stellvertreter für das Jubilee-Bündnis gegen Raila Odinga und Kalonzo Musyoka für die CORD-Allianz antrat. Neben der Analyse der Dynamiken in den beiden politischen Großlagern konzentriert sich in dieser Analyse auf die rechtlichen Rahmenbedingungen der Wahl, die Wählerregistrierung und die Kandidatennominierung.

Briefing paper: The Food Security Bill, 2014

Article 43 of the constitution establishes Kenyans’ right “to be free from hunger, and to have adequate food of acceptable quality”. Under Article 21 sub Article 3, all State organs and all public officers have the duty to address the needs of vulnerable groups within society, including women, older members of society, persons with disabilities, children, youth, members of minority or marginalized communities, and members of particular ethnic, religious or cultural communities. This part of the constitution underpins the importance of developing a legal framework on food security.

Neue Rechte fuer lokale Bevölkerungsgruppen?

Eine Chronologie der Landkonflikte in Kenia

Im Gegensatz zu vielen anderen Staaten, in denen Landkonflikte oft in Zusammenhang mit lokalem Gewohnheitsrecht stehen, gehen die meisten Spannungen um Land in Kenia von ethnisch basierter Zuteilung von Land durch den Zentralstaat aus. Eine Entspannung der Landkonflikte ist daher nur mit Zustimmung der politischen Eliten vorstellbar. Im Kontext der Entwicklungszusammenarbeit sollten daher pointierte Anreize geschaffen werden, die zu einer Aussöhnung zwischen Politik und Kleibauern beitragen und gleichzeitig verhindern, korrupte Strukturen zu fördern, die ethnische Fronten weiter zementieren.

Kauf von Wählerstimmen in Kenia

Voter Bribery as an Election Malpractice in Kenya

Das Länderprojekt Kenia der KAS hat 2016, in Zusammenarbeit mit dem Centre for Multi-Party Democracy (CMD), eine Studie in zehn Counties Kenias durchgeführt, in der es darum ging, die weitverbreitete Praxis des Kaufs von Wählerstimmen empirisch zu untersuchen. Dies ist die erste Studie, welche belastbare statistische Daten zu diesem Phänomen in Kenia bereitstellt. Von 514 der befragten Personen gaben 56% an, dass sie schon einmal Geld von einem Kandidaten für ein politisches Amt entgegengenommen hätten. 24% der befragten Personen gaben zu, bereits aktiv Wählerstimmen gekauft zu haben.

Die aktuelle Dürre in Baringo

Ist die lokale Politik Teil der Lösung oder Teil des Problems?

Das County Baringo im Nordwesten Kenias ist schon immer ein Risikogebiet für Dürren gewesen. In der aktuellen La-Nina Periode ist ganz Ostafrika intensiv von ausbleibendem Regen und schlechten Ernten getroffen. Für Baringo, wo die KAS ihr Programm zur Krisenprävention in Nahrungsmittelbereich im Rahmen des BMZ-Programms „Eine Welt ohne Hunger“ durchführt, kommt aktuell ein weiteres Problem hinzu: durch die ab 2013 implementierte tiefgreifende Dezentralisierung (Devolution) Kenias ist Baringo erst als eine einem grob einem deutschen Bundesland ähnelnde Verwaltungseinheit entstanden.

Food Security Mapping and Analysis Report

In the mid year of 2016, KAS Kenya commissioned the food security stakeholder mapping study that extensively identified and outlined functions of existing policies and institutions charged with ensuring food security in Baringo and West Pokot counties of Kenya. Findings of the study indicated that the two target counties were generally food insecure with the existing strategies applied by state and non-state actors being fairly effective, efficient and sustainable in averting food insecurity and disasters such as drought.

KAS PTD Newsletter Edition No 2 - October 2016

Der Newsletter zum aktuellen Stand des Dezentralisierungsprojektes “Partnership for Transformational Devolution (PTD)”, wird von der KAS Kenya sowie dem PTD-Projektteam herausgegeben. Das Dokument liefert Hintergrundinformationen zum aktuellen Stand der Dezentralisierung und enthält ebenfalls Bilder aus den Veranstaltungen, die in den Counties vom Projektteam umgesetzt wurden. Anbei finden Sie die zweite Ausgabe des Newsletters.