Publikationen

Kroatiens steiniger Weg in die EU

Geister der Vergangenheit

Der Artikel beschreibt Gründe und Hintergründe der Verzögerungen bzw. der Blockade der kroatischen EU-Beitrittsverhandlungen durch Slowenien.Quelle: Jasna Makdissi, „Geister der Vergangenheit“, in: Die Politische Meinung, 477 (August 2009), S. 43-47

„Mit fester weiblicher Hand“: Jadranka Kosor zur neuen Vorsitzenden der HDZ gewählt

Nur drei Tage nach dem überraschendenRücktritt des kroatischen MinisterpräsidentenDr. Ivo Sanader von allen seinen Ämternwählten die mehr als neuntausend Delegiertenauf dem 13. Parteitag am 4. Juli inZagreb seine bisherige StellvertreterinJadranka Kosor per Akklamation zur Nachfolgerinals Parteivorsitzende der HDZ(Hrvatska Demokratska Zajednica/Kroatische Demokratische Union), dergrößten Partei des Landes.

Leitlinien für Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und nachhaltiges Wirtschaften

Die Bewältigung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise erfordert internationale Regeln. Das Ordnungsmodell der Sozialen Marktwirtschaft bietet einen solchen Orientierungsrahmen. Es hat sich national bewährt. Die Staaten der Europäischen Union verpflichten sich im Vertrag von Lissabon auf eine „wettbewerbsfähige Soziale Marktwirtschaft” hinzuwirken. Die Institutionen der Europäischen Union, insbesondere das Europäische Parlament, haben gerade in den zurückliegenden Monaten unter Beweis gestellt, dass sie diesem Auftrag Rechnung tragen.

Kroatischer Premierminister tritt zurück

Ivo Sanader erklärt überraschend Rücktritt - Jadranka Kosor soll folgen

Wie eine Bombe schlug heute Mittag nicht nur in Zagreb die Nachricht ein, dass Premierminister Dr. Ivo Sanader mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als Regierungschef und auch als Vorsitzender der größten Regierungspartei Kroatiens, der HDZ, zurücktritt. In der ersten von zwei geplanten Pressekonferenzen machte er „persönliche Gründe“ geltend und verwies darauf, bereits zwanzig Jahre politische Verantwortung in hohen Positionen getragen zu haben und dass jetzt für ihn der Zeitpunkt gekommen sei, sich aus der aktiven Politik zurückzuziehen.

Slowenien: Konservative SDS gewinnt Europawahlen

von Reinhard Wessel und Roman Prunč

Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament konnte sichdie bürgerliche SDS klar als stärkste Partei positionieren.Die regierenden Sozialdemokraten belegten relativabgeschlagen den zweiten Platz, knapp vor der im Herbstaus dem slowenischen Parlament ausgeschiedenen NSi.

K(l)eine Überraschungen: Kommunalwahl in Kroatien

Ergebnisse der 2. Runde am 31. Mai 2009

Im Mai stimmten die Kroaten zumfünften Mal seit ihrer Unabhängigkeit überdie politische Zukunft von insgesamt 20Gespanschaften plus der Stadt Zagreb, 127Städten und 429 Gemeinden ab. Die erstmalsdurchgeführte Direktwahl bestätigtedie meisten Erwartungen, aber es gab aucheinige Überraschungen.

Frieden ist Werk der Gerechtigkeit

Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Theologie

von Tomislav Markić

Ergebnis der Kommunalwahlen am 17. Mai in Kroatien

Alle Parteien zufrieden mit Ergebnis - die einen mehr, die anderen weniger

Die Wahlen auf lokaler und regionaler Ebene in Kroatien haben keine signifikanten Ver-schiebungen in den parteipolitischen Macht-verhältnissen gebracht. Es gibt keine ein-deutigen Gewinner oder Verlierer, insofern können sich alle Parteien tatsächlich be-glückwünschen und davon haben sie inzwi-schen auch reichlich Gebrauch gemacht.

Der slowenisch-kroatische Grenzkonflikt

Am 19. Dezember 2008 machte Slowenien bei der EU-Beitrittskonferenz seine Drohungen wahr und legte durch sein Quasi-Veto die Beitrittsverhandlungen der EU mit Kroatien de facto auf Eis.

Die Rechtsstaatsentwicklung in Kroatien

Bericht über aktuelle Reformen und die EU-Tauglichkeit des Justizsystems

Zur Zeit befindet sich Kroatien in der entscheidenden Phase der Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union. Vertreter der EU und Beobachter haben mehrfach betont, dass ein erfolgreicher Ausgang der Beitrittsverhandlungen Kroatiens mit der EU vor allem abhängig sei von einer positiven Entwicklung des Rechtsstaates in diesem Land.