Publikationen

Der (freie) Fall des Dr. Ivo Sanader

Kroatischer Ex-Premier in Kroatien verhaftet

Am Vormittag des 9. Dezember 2010 sickerte in der kroatischen Presse durch, dass die hiesige Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den von 2003 bis Anfang Juli 2009 amtierenden Ministerpräsidenten Kroatiens, Dr. Ivo Sanader, wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch und Korruption erlassen habe.

(Slobodni) pad dr. Ive Sanadera

Bivši hrvatski premijer uhapšen u Austriji

Hrvatska u jesen 2010. g.

Osvrti, stanje i perspektive

Kroatien im Herbst 2010

Rückblenden, Zustände und Ausblicke

Der Rücktritt des kroatischen Ministerpräsidenten Ivo Sanader Anfang Juli 2009, dessen Hintergründe bis heute im Dunkeln liegen, hat in den politischen Strukturen Kroatiens tiefe Spuren hinterlassen. Die Spätfolgen und Kollateralschäden dieses Rücktritts lasten wie ein Alptraum auf der amtierenden Regierung. Dies und die fatalen Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise, die sich in einem schmerzhaften Rückgang der Wirtschaftsleistung und einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit niederschlagen, bestimmen zurzeit die innenpolitische Diskussion in diesem Land.

Über das Deutschlandbild und die Erwartung kroatischer Zuwanderer nach Deutschland

Für Kroatien wird eine exemplarische Bestandsaufnahme zum Deutschlandbild und den Erwartungshaltungen von Zuwanderern vorgestellt, die derzeit einen zeitlich befristeten (kurz- oder längerfristigen), oder einen unbefristeten Aufenthalt in Deutschland planen. Diese Bestandsaufnahme wird entlang vorgegebenen Fragen und Themenschwerpunkte dokumentiert und ausgewertet. Als empirische Basis dienen hierzu 45 leitfragenorientierte Interviews,die mit Antragstellern vor der deutschen Botschaft in Zagreb im September 2010 durchgeführt wurden.

Slowenien

Ergebnisse der 2. Runde der Bürgermeisterwahlen

Zwei Wochen nach dem ersten Wahlgang fanden am Sonntag, den 24. Oktober 2010, Bürgermeister-Stichwahlen in jenen 74 Gemeinden statt, in denen im ersten Wahlgang am 10.10.2010 keiner der Kandidaten die notwendigen 50% erreichen konnte.

Geringe Veränderungen

Kommunalwahlen in Slowenien

Am Sonntag, den 10. Oktober 2010, fanden die Kommunalwahlen in Slowenien statt, in der die Stadt- und Gemeinderäte und die Bürgermeister direkt gewählt wurden. Ein politisches Erdbeben wurde dabei nicht erwartet und es fand auch keines statt. Bereits der Wahlkampf war größtenteils mit Bezug auf lokale The-men, ruhig und ohne die ideologischen Grabenkämpfe der landesweiten Politik geführt worden. Dementsprechend fügten sich auch die Ergebnisse des Wahlganges perfekt in dieses Bild ein.

Lokalni izbori u Sloveniji bez iznenađenja

Business as usual

U nedjelju, 10. 10. 2010. godine, održani su lokalni izbori u Sloveniji na kojima su se izravno birali gradski i općinski vijećnici te gradonačelnici. Politički potres nije se očekivao i nije se ni dogodio. I sama predizborna kampanja većinom se bazirala na lokalnim temama, bila je mirna i bez ideoloških sukoba oko državne politike. Tako su se i rezultati izbornog kruga savršeno uklopili u tu sliku. Također su izostali iznenađujući rezultati izbora kao i veći obrati. Rezultat je bio gotovo sličan onome iz 2006. godine, te su se tako sve velike stranke na kraju nekako osjećale kao pobjednici.

Knappe Entscheidung in Slowenien

Schiedsabkommen mit Kroatien zur Lösung des Grenzstreit gebilligt

Am letzten Sonntag, dem 6. Juni 2010, entschieden sich 51,46 Prozent der Slowenen für und 48,52 Prozent ( vorläufige Angaben ) gegen die Annahme des Schiedsgerichts-Abkommen mit Kroatien, in dem das Verfahren zur Beilegung der Grenzstreitigkeiten geregelt ist. Die Wahlbeteiligung lag bei etwas über 40 Prozent.

Slovenci s tijesnom većinom prihvaćaju arbitražni sporazum o graničnom sporu između Hrvatske i Slovenije

U prošlu se nedjelju 51,46 posto Slovenaca izjasnilo za, a 48,52 posto (privremeni podaci) protiv prihvaćanja arbitražnog sporazuma s Hrvatskom, kojim se regulira postupak rješavanja graničnih sporova. Odaziv birača je bio nešto malo iznad 40 posto.