Veranstaltungsberichte

Südafrikanischer Gesetzentwurf zur Bestrafung von Hassbotschaften im Internet umstritten

„Wie kann man Hassbotschaften im Internet einschränken, ohne die Meinungsfreiheit zu verletzen?“ – mit dieser Frage befassten sich rund 35 Vertreter aus Wirtschaft und Politik Mitte Januar im Rahmen eines gemeinsamen Workshops von Media Monitoring Africa (MMA) und KAS Media Africa. Bei dem eintägigen Event an der Witwatersrand-Universität in Johannesburg verglichen die Teilnehmer südafrikanische und deutsche Debatten und Lösungsansätze.

Voting by Keith Ivey

Eine neue politische Normalität

Junge afrikanische Politiker diskutieren über Kampagnenstrategien

Wie wirkt sich der wachsende Populismus in den USA und in Europa auf Politik und politische Kampagnen in Afrika aus? Diese Frage wurde von 16 jungen Politikern, Teilnehmer der diesjährigen E-lection Bridge Academy in Daressalam, Tansania, leidenschaftlich diskutiert.

investigative by Uli

„African Investigative Journalism Conference“ mit über 250 Teilnehmern aus 28 Ländern

Bei der diesjährigen „African Investigative Journalism Conference“ (AIJC) an der Witswatersrand-Universität in Johannesburg sind mit der Unterstützung von KAS Media Africa Journalisten aus 28 verschiedenen Ländern zusammengekommen. Anton Harber, Lehrbeauftragter im Bereich Journalismus an der Wits, sagte, dass es mit über 250 Teilnehmern die größte Konferenz war, die jemals stattgefunden hat.

#AfricaBlogging Netzwerk mit weitreichendem ‘digital footprint’

Wie wird man in Afrika zum Meinungsmacher und Multiplikator? Eine Gruppe Vordenker aus den Bereichen Internet und neue Medien diskutierte in Ugandas Hauptstadt Kampala Fragen zu den Themen Glaubwürdigkeit, Einflussnahme, Meinungsfreiheit und dem Wert des Internets zur Förderung von Demokratie. Die jungen Afrikaner bezeichnen sich selbst als soziale Aktivisten, Kommentatoren, Menschenrechtsverteidiger und politische Blogger.

Vorlesung an der Rhodes Universität

Defending our freedom of expression starts with knowledge of media law

In dieser Woche hat Justine Limpitlaw, Autorin mehrerer KAS-Publikationen zum Medienrecht, eine öffentliche Vorlesung zu medienrechtlichen Entwicklungen auf dem Kontinent gehalten. Auf Initiative der Konrad-Adenauer-Stiftung und auf Einladung der Universität, kam die Medienrechtsexpertin an die Rhodes Schule für Journalismus und Medienwissenschaft, eine der renommiertesten Ausbildungsinstitute für Journalisten, um über Medienrecht in Subsahara-Afrika und Gefahren für die Meinungsfreiheit in der Region zu sprechen.

Mandela Day 2016

“Was im Leben zählt ist nicht nur die Tatsache, dass wir gelebt haben. Was zählt ist, wie wir mit unserem Leben dazu beigetragen haben, dass das Leben anderer sich verbessert. Daran bemisst sich die Bedeutung unseres Lebens.“ So hat es Nelson Mandela einmal gesagt. In Erinnerung an seinen Kampf um Frieden und Demokratie rief die UN-Generalversammlung am 18. Juli 2009 (Madibas Geburtstag) den Internationalen Nelson-Mandela-Tag ins Leben.

#radiowontfall, muss sich aber anpassen

Radio Days Africa 2016 in Johannesburg

Radio nicht nur das älteste, sondern auch das bedeutendste und weit verbreitetste Medium in Afrika. Allein in Südafrika hören täglich mehr als 30 Millionen Menschen Radio. Obwohl es ein Leitmedium ist, schafft Radio es immer noch, Menschen auf eine vertraute Art und Weise zu verbinden. Oder wie es Franz Kruger, Direktor der Wits Radio Academy, ausdrückt: „Was Radio ausmacht, ist nicht die technische Ebene oder die Programmformate, sondern die Beziehung, die es aufgrund der Kraft der Musik zu den Menschen hat.“

Afrikanische Wahlkampf-Profis lernen voneinander

6. E-lection Bridge Africa in Ghana

Wahlkämpfe in Afrika haben in den vergangenen Jahren einen rasanten Prozess der Professionalisierung durchlaufen. Wo Parteien noch vor einigen Jahren ihre Kampagnen hauptsächlich um ihren einen "starken Mann" als Hauptargument aufbauten, findet sich heute eine Vielzahl von Themen und handelnden Personen auf Wahlkampf-Veranstaltungen.

#AfricaBlogging auf der re:publica 2016

DKLB-Programm erkundet Berlin als digitalen Standort

Zum zehnten Mal hat in diesem Jahr die re:publica in Berlin stattgefunden. Unter den rund 7.000 Teilnehmern bei Europas größte Blogger-Konferenz waren auch 15 Bloggerinnen und Blogger des Netzwerks #AfricaBlogging, das vom Medienprogramm Subsahara-Afrika der KAS unterstützt wird. Ermöglicht wurde die Teilnahme durch ein vom Team Inlandsprogramme vorbereitetes DKLB-Programm, das auch über die re:publica hinaus einen äußerst interessanten Einblick in das digitale Berlin bot.

KAS-Initiative zu besserer Ausbildung von Wirtschaftsjournalisten

"How to teach Economic Journalism"

Aktienkurse, Unternehmensbilanzen und Inflation – Themen mit denen sich nicht viele Journalisten gerne beschäftigen. Wirtschaftsjournalismus gilt deshalb auch in Afrika eher als unbeliebt. Ein Teil des Problems sind fehlende Ausbildungsmöglichkeiten. Um diese zu stärken versammelte KAS Media Africa insgesamt zwölf Journalismus-Dozenten aus elf afrikanischen Ländern für einen dreitägigen Workshop an der Aga Khan Graduate School of Media and Communication in Nairobi.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung, ihre Bildungsforen und Auslandsbüros bieten jährlich mehrere tausend Veranstaltungen zu wechselnden Themen an. Über ausgewählte Konferenzen, Events, Symposien etc. berichten wir aktuell und exklusiv für Sie unter www.kas.de. Hier finden Sie neben einer inhaltlichen Zusammenfassung auch Zusatzmaterialien wie Bilder, Redemanuskripte, Videos oder Audiomitschnitte.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.