Publikationen

Nur jeder siebte Bulgare hält Medien für frei

Studie im Auftrag des KAS-Medienprogramms

60 Prozent der Einwohner des Balkanlandes bestreiten, dass die Medien unabhängig sind. Viele sind unentschieden, nur 14 Prozent glauben explizit an freie Berichterstattung. Das ergab eine Studie im Auftrag des KAS-Medienprogramms. Sie zeigt auch: Tageszeitungen haben für die Bulgaren fast keine Bedeutung mehr.

Interview: Internet fördert Zivilgesellschaft

Christian Spahr, Leiter des KAS-Medienprogramms Südosteuropa, hat in einem wissenschaftlichen Interview die Rolle des Internets für die Entwicklung der Zivilgesellschaft betont.

"Europa geht es besser, wenn die Länder Südosteuropas schnell in bestehende Strukturen integriert werden"

Medienexperte Christian Spahr im Interview mit Inforadio

Die europäischen Errungenschaften erschöpften sich nicht in offenen Grenzen zwischen den Ländern, sondern zeigten sich auch auf gesellschaftlicher Ebene, etwa in Form einer ausgeprägten Medienlandschaft, die Politik kontrolliert und erklärt, sagt Christian Spahr im Interview mit Inforadio. Seine Aufgabe sehe er darin, den Transformationsprozess der Länder Südosteuropas zu begleiten, Experten zusammenzubringen und deutsche Erfahrungen in den Dialog einzubringen, so der Leiter des Medienprogramms Südosteuropas der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Interview: Medien in Bulgarien – Defizite und Chancen

Christian Spahr im Gespräch mit Radio Bulgarien

Der Leiter des KAS-Medienprogramms Südosteuropa fasst im Gespräch mit dem bulgarischen Auslandsrundfunk Tendenzen aus der Berichterstattung vor den Parlamentswahlen 2013 zusammen.

Studio-Talk: Mehr Qualität für Bulgariens Medien

Die bulgarischen Medien haben im Parlaments-Wahlkampf keinen Kandidaten besonders bevorzugt - ein positiver Aspekt. Aber die Berichterstattung war polarisiert, Sachthemen wurden oberflächlich behandelt. Für mehr Qualität sind bessere Rahmenbedingungen nötig.

Mediale Strohfeuer

Politische Berichterstattung vor den bulgarischen Wahlen

Der politische Journalismus in Bulgarien war bis zum Rücktritt der Regierung Borissow erstaunlich übersichtlich – viele sehr positive und wenige sehr negative Nennungen der Spitzenpolitiker, aber wenig Zwischentöne. Auch bei den Demonstrationen im Februar und im Wahlkampf haben die Medien ihr Potential als Hilfe zur Meinungsbildung nicht ausgeschöpft.

Pressefreiheit hängt nicht nur von Politikern ab

„Welttag der Pressefreiheit“: KAS betont Rolle von Medieneigentümern, Journalistenorganisationen und Hochschulen

Die Pressefreiheit eines Landes hängt nicht nur von der Politik ab. Das betont Christian Spahr, Leiter des Medienprogramms Südosteuropader Konrad-Adenauer-Stiftung, zum „Welttag der Pressefreiheit“ am 3. Mai.

Demokratie braucht Medienvielfalt

Die EU-weite Bürgerinitiative für Medienvielfalt wurde in Bulgarien offiziell auf einer zweitägigen Diskussionsveranstaltung am 12. und 13. April in Sofia eröffnet.

Schweigen und Skandalisierung

Der Umgang südosteuropäischer Medien mit der Vergangenheit

Bei der Bewältigung der politischen Vergangenheit sind Massenmedien ein Schlüssel zum Bewusstseinswandel der Bevölkerung. Nur mit ihrer Unterstützung kann die Akzeptanz für demokratische Strukturen geschaffen werden, aber auch für eine veränderte Wahrnehmung der Geschichte. In Südosteuropa zeigt das nicht nur der Blick auf die kommunistische Epoche, sondern auch der Umgang der Medien mit den Jugoslawienkriegen. In beiden Fällen gibt es Nachholbedarf an hochwertiger Berichterstattung und kritischer Selbstreflexion der Medien.

Studio-Talk: Wie kann sich Qualität in den Medien durchsetzen?

Guter Journalismus ist ein wichtiges politisches Korrektiv - diese Überzeugung muss sich noch stärker durchsetzen.