Publikationen

Unabhängige Medienprojekte und Journalistenbüros Südosteuropas

Journalisten in Südosteuropa können nicht behaupten, dass sie es einfach haben. Sie sind rechtlich gesehen frei und können unabhängig berichten, doch ihre Arbeit wird erschwert durch intransparente Medienbesitzverhältnisse, Monopolisierung des Vertriebs, externen Druck von politischen und wirtschaftlichen Akteuren sowie Selbstzensur.

Bulgarische Medienbranche kann Vertrauenskrise nicht entschärfen

KAS-Umfrage: Bürger sehen Medien und Politische Kommunikation kritisch

Zwei Drittel der Bulgaren (65 Prozent) verneinen, dass die Medien unabhängig sind. Einige sind unentschieden, nur 12 Prozent glauben an freie Berichterstattung. Das ist der schlechteste Wert innerhalb von drei Jahren, ergab eine Studie im Auftrag des KAS-Medienprogramms Südosteuropa. Von der Politik fühlen sich die Bürger ebenfalls unzureichend informiert. 67 Prozent bewerten die Öffentlichkeitsarbeit der Politiker allgemein negativ. Es wurden 1.000 Einwohner ab 18 Jahren repräsentativ befragt.

Interview: Europäische Standards in den Medien fördern

In einem wissenschaftlichen Interview sprach Christian Spahr, Leiter des KAS-Medienprogramms Südosteuropa, über die Arbeit vor Ort.

Medien und Vergangenheit

Empfehlungen einer KAS-Arbeitsgruppe

Medien sind die wichtigsten Mittler bei politischen Systemwechseln und der Aufarbeitung von Konflikten. Sie sollen helfen, die Vergangenheit transparent zu machen – nur so gelingt der Übergang zur Demokratie.

Experten kritisieren Kommunal-Wahlkampf

Ein Monitoring der politischen Berichterstattung wurde von der Stiftung Mediendemokratie (FMD) in Zusammenarbeit mit dem Medienprogramm Südosteuropa der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt. Der Anlass waren Kommunalwahlen in Bulgarien.

"Wir arbeiten mit motivierten Journalisten"

KAS-Experte Christian Spahr im Interview mit dem "rbb-Medienmagazin"

Der Leiter des KAS-Medienprogramms Südosteuropa, Christian Spahr, und KAS-Projektpartner Oliver Vujović von der Südosteuropäischen Medienorganisation (SEEMO) sprachen über Medienfreiheit in den südosteuropäischen Ländern mit dem "Medienmagazin" des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb). Die Interviews fanden im Rahmen des South East Europe Media Forum (SEEMF) vom 5. bis 6. November in Bukarest statt.

Attila Biro und Ionuţ Stănescu erhalten Preis von Freedom House und KAS

Medienprogramm unterstützt zwei Kategorien des TJA-Wettbewerbs

Am 5. November ehrten Freedom House Rumänien und das KAS-Medienprogramm Südosteuropa die Gewinner des rumänischen Wettbewerbs "Der junge Journalist des Jahres 2015" (TJA) in Bukarest. Mehr als 100 Bewerbungen wurden eingereicht. In fünf Kategorien wurden Preise verliehen; der erste Preis war jeweils mit 1.000 Euro dotiert.

Albanian and Ukrainian reporters win CEI SEEMO Award for Outstanding Merits in Investigative Journalism

The Central European Initiative (CEI) and the South East Europe Media Organisation (SEEMO), in special partnership with the Media Program South East Europe of the Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), have announced the winners of the "CEI SEEMO Award for Outstanding Merits in Investigative Journalism" 2015: Aleksandra Bogdani in the section "Professional Journalists" and Nadia Burdey in the section "Young Professional Journalists".

Interview: Vergangenheitsbewältigung in Südosteuropa

"Die Aufarbeitung der Vergangenheit ist ein wichtiges Thema für die Medien Südosteuropas", betont Christian Spahr, Leiter des KAS-Medienprogramms Südosteuropa.

Digitale Kultur in Südosteuropa

Die rasanten Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien prägen die Gesellschaften von heute stärker als alle anderen technischen Neuerungen.