Veranstaltungsberichte

Gespräch: "10 Jahre PA in Mexikos Außen- und Handelspolitik".

Woche der Pazifik-Allianz | 10 Jahre lateinamerikanische Integration

Zehn Jahre nach der Gründung der Pazifik-Allianz (PA) führten die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) Mexiko, das Instituto Matías Romero (IMR), die Studiengruppe “Mexiko und die Pazifik-Allianz” (Grupo de Estudios sobre México y la Alianza del Pacífico, GEMAP) sowie vereinzelte akademische Institutionen am 28. und 29. April die "Woche der Pazifik-Allianz |10 Jahre lateinamerikanische Integration" durch. Im Rahmen der Veranstaltungen wurde die Diskussion "10 Jahre PA in der mexikanischen Außen- und Handelspolitik" durchgeführt.

An der Diskussion am 29. April nahmen Hans Blomeier, Leiter des Auslandsbüros Mexiko der KAS, Alejandro Alday, Generaldirektor des Instituto Matías Romero des Außenministeriums, César Remis, Leiter der Abteilung für internationale Verhandlungen, Staatssekretär für Außenhandel des Wirtschaftsministeriums, und Patricia von Wartenberg, Generaldirektorin der Regionalen Integration Lateinamerikas und der Karibik des Außenministeriums, teil.

Die Veranstaltung wurde von Hans Blomeier moderiert, der zu Beginn der Veranstaltung sagte, dass sich der Fortschritt und die Relevanz der PA aus der Tatsache erklärt, dass sie die achtgrößte Volkswirtschaft der Welt ist und 41% des BIP von Lateinamerika und der Karibik darstellt. Darüber hinaus würdigte der Leiter der KAS Mexiko die Bemühungen der Mitgliedsländer, diese Erfolge zu erzielen.

Alejandro Alday sagte seinerseits, dass "es sehr wichtig war, der Welt zu zeigen, was vier Länder Lateinamerikas und der Karibik im Interesse der Integration vereint tun können”. Er schloss sich der Anerkennung der geleisteten Arbeit an und erwähnte, dass dies lediglich die ersten 10 Jahre der Pazifik-Allianz seien.

César Remis erläuterte die Relevanz der Teilnahme Mexikos an diesem Wirtschaftsbündnis, beschrieb das aktuelle Handelsszenario und erklärte, dass "Mexikos Handelspolitik durch die Öffnung und Diversifizierung der Märkte gekennzeichnet ist". Schließlich wies er darauf hin, dass eine stärkere Zusammenarbeit in der Region zu einer tieferen Integration und besseren Wachstums Vorteilen für die vier Länder führen wird.

Patricia von Wartenberg erklärte ihrerseits, dass die Pazifik-Allianz nicht nur kommerzielle Ziele verfolgt, sondern ein Instrument der Bürgerbeteiligung ist, durch das die Zusammenarbeit zwischen allen Mitgliedsländern wächst. Aus diesem Grund hat dieser internationale Mechanismus das Wachstum verschiedener Sektoren unterstützt, wie z. B. die Stärkung von Frauen, den digitalen Markt und andere. Darüber hinaus versicherte Sie, dass "die Beziehungen zu Lateinamerika und der Karibik eine Priorität für Mexiko sind”.

Die Podiumsteilnehmer bekräftigten, dass sich die Schwerpunkte der Arbeit weiterentwickelt haben und es deshalb wichtig ist, neue Themen wie Geschlechtergleichstellung und Umweltschutz einzubeziehen und zu beeinflussen.
 

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