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Unter dem Leitthema „Energieunabhängigkeit der Mongolei – Potenziale und Herausforderungen“ diskutierten Fachleute aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft beim Mongolisch-Deutschen Forum in Ulaanbaatar aktuelle Entwicklungen im Energiesektor sowie Perspektiven für erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wind und Erdwärme. Die Veranstaltung fand im mongolischen Außenministerium im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Mongolei statt. In verschiedenen Vorträgen und Beiträgen beleuchteten u. a. Erin-Ulzii B., Leiter der Abteilung für Energiepolitik im Energieministerium, und Enkhbold B., Forscher an der Nationalen Universität der Mongolei, die aktuellen Herausforderungen und Innovationspotenziale der mongolischen Energiepolitik. Das Forum wurde eröffnet durch Ochirbat P., ehemaligen Staatspräsidenten der Mongolei und Vorsitzenden des Mongolisch-Deutschen Forums, sowie durch Beiträge von Hana Becker, stellvertretende deutsche Botschafterin.
Eine Podiumsdiskussion widmete sich zudem der Rolle von Kernenergie, der bestehenden Infrastruktur sowie der künftigen Ausrichtung der Energiepolitik. Moderiert von Munkhtur D. (Ambassadors at Large), diskutierten unter anderem Zoljargal J., Mitglied des mongolischen Parlaments, und Badamdamdin R., Vorsitzender des Verbands der Erzeuger erneuerbarer Energien. Ziel der Veranstaltung war es, konkrete Impulse für eine nachhaltige Energiezukunft zu setzen und den fachlichen Austausch zwischen beiden Ländern weiter zu vertiefen.