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30 Jahre Pariser Charta: Hoffnungen und Realitäten

Onlinediskussion

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30 Jahre Pariser Charta
30 Jahre Pariser Charta

Die Verabschiedung der Pariser Charta auf dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Teilnehmerstaaten der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) vom 19. - 21. November 1990 in Paris war mit großen Hoffnungen verbunden.

‚Ein neues Zeitalter der Demokratie, des Friedens und der Einheit‘ – mit diesen Worten beginnt der Text der Charta. Überwunden schien die Teilung der Welt, die Berliner Mauer war gut ein Jahr zuvor am 9. November 1989 gefallen und mit ihr der Eiserne Vorhang, der die Welt in Ost und West trennte. Die Länder auf dem europäischen Kontinent kamen nun zusammen, um gemeinsame Prinzipien für eine regelbasierte europäische Friedensordnung zu vereinbaren – die Pariser Charta als maßgeblicher Garant für Sicherheit in Europa.

Wie erfolgreich war sie in der Verwirklichung ihrer Grundidee? Wird sie ihrem historischen Anspruch in der heutigen Zeit noch gerecht? Militärische Auseinandersetzungen wie im Osten der Ukraine, die Krim-Annexion, das Wiederaufflackern der Kämpfe um Bergkarabach und weitere globale Macht- und Systemkonflikte weisen in eine andere Richtung. Welche Rolle kommt der OSZE als Sicherheitsgemeinschaft zu? Kann sie eine nachhaltige Sicherheitsordnung herbeiführen?

Diesen und weiteren Fragen wird im Rahmen dieser Diskussion nachgegangen.

 

 

Programm

17:00 Uhr

Begrüßung

Claudia Crawford, Leiterin Multilateraler Dialog KAS ​​​​​​ Wien

Impulse

Botschafter Christian Strohal, ehem. Sonderbeauftragter des österreichischen OSZE-Vorsitzes, ehem. Direktor des ODIHR

Botschafterin Gesa Bräutigam, Leiterin der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OSZE

Paneldiskussion

Moderation

Stephanie Liechtenstein, freie Journalistin

 

Hier können Sie an der Veranstaltung teilnehmen.

 

 

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Veranstaltungsort

Wien
Kärntner Ring 15,
1010 Wien
Österreich
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Multilateraler Dialog Wien