Lesung

Thomas Rosenlöcher

Wie ich in Ludwig Richters Brautzug verschwand

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Details

Im Jahr 2003 wurde in Dresden der 200. Geburtstag des Malers Ludwig Richter mit einem großen Stadtfest begangen. Berühmte Bilder Richters, darunter sein „Brautzug im Frühling“, wurden von Dresdner Bürgern nachgestellt. Bei Thomas Rosenlöcher verschwimmt diese touristische Realität mit den Wunschvorstellungen seines dresden- und auch sonst verliebten erzählerischen Alter ego zu einer phantastisch-satirischen Liebeserklärung an die Elbmetropole oder an das, was sie sein könnte. Auch die zweite Erzählung „Sandsteindresden“, ist ein Versuch, die weltweite Liebe zu Dresden zu erklären.

Thomas Rosenlöcher wurde 1947 in Dresden geboren. Bis 1967 absolvierte er eine Ausbildung zum Handelskaufmann, es folgte der Armeedienst bei der NVA. 1976 bis 1979 studierte er am Literaturinstitut „Johannes Becher“ in Leipzig. In den folgenden Jahren war Rosenlöcher Mitarbeiter am Kinder- und Jugendtheater in Dresden. Seit 1983 arbeitet er als freischaffender Autor. Er lebt in Dresden (Kleinzschachwitz) und in Beerwalde (Erzgebirge). 2002 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Dresden und 2005 ein Villa Massimo-Stipendium.

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Veranstaltungsort

Wolfsburg

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Christian Schleicher

Christian Schleicher bild

Stellvertretender Leiter Politische Bildungsforen und Leiter Politische Bildungsforen Nord

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