Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Die Palästinenser nach dem Gazakrieg

Thomas Birringer, Leiter des KAS-Auslandsbüros in Ramallah, analysiert in seinem Länderbericht die Auswirkungen des Gazakrieges auf die Palästinenser. Dabei stellt er sowohl die Situation im Gazastreifen als auch in der Westbank dar und beschreibt auch die Veränderung des Kräfteverhältnisses zwischen Fatah und Hamas.

Deutsch-Palästinensisch-Israelisches Journalistenseminar: Artikel im Rheinischen Merkur veröffentlicht

Mit einem ambitionierten Projekt zum Dialog im Nahen Osten hat die Konrad-Adenauer-Stiftung 15 Nachwuchsjournalisten aus Deutschland, Israel und den Palästinensischen Gebieten in Jerusalem zusammengebracht. Bei einem Seminar in der zweiten Novermberhälfte arbeiteten sie als gemeinsame Redaktion an einem Printmagazin zum Thema "Bridging Historical Narratives - Building A Joint Future" unter Anleitung des JONA-Referenten Jochen Markett und des Rheinischen Merkur-Redakteurs Jan Kuhlmann.

Gemeinsame Israelisch-Palästinensische Meinungsumfrage

Nach der Wahl Obamas erwarten Palästinenser und Israelis aktivere Vermittlungsbemühungen der USA im Nahost-Konflikt. Weiterhin Unterstützung des Waffenstillstandsabkommens zwischen Hamas und Israel.

Fatah führt bei Meinungsumfrage in Palästinensergebieten vor Hamas

Die Fatah-Bewegung des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas führt nach einer neuen Meinungsumfrage in der Gunst der palästinensischen Öffentlichkeit deutlich vor der radikalen Hamas. Das Palästinensische Zentrum für Politik- und Meinungsforschung in Ramallah veröffentlichte am Donnerstag eine Umfrage, der zufolge Hamas bei Wahlen gegenwärtig nur 28 Prozent der Stimmen erzielen würde. Die gemäßigtere Fatah würde hingegen auf 42 Prozent kommen. 20 Prozent der Befragten äußerten sich unentschieden.

Gemeinsame Israelisch-Palästinensische Meinungsumfrage

Weiterhin sind Israelis und Palästinenser mehrheitlich für Zwei-Staaten-Lösung.Israelis befürworten die Freilassung von Marwan Barghouti für Gilad Shalit.

Die Palästinenser und der Nahostkonflikt

Humanitäre Erfolge aber kaum Fortschritte im Friedensprozess

Bei der Mittelmeerkonferenz vom 13. Juli in Paris auf Einladung von Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy gelangen gleich mehrere viel versprechender Gespräche: Treffen zwischen Palästinenserpräsident Abbas und Israels Ministerpräsident Olmert, wie erneut in Paris, sind fast schon Routine. Doch daneben wurde in direkten Verhandlungen zwischen Syrien und dem Libanon die Aufnahme diplomatischer Beziehungen beschlossen. Die gleichzeitige Anwesenheit Olmerts und des syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad war – auch ohne Händedruck der beiden – ein gutes Zeichen für die gerade begonnenen Kontakte zwischen den beiden Staaten. Syriens Bedeutung für eine friedliche Koexistenz Israels mit den arabischen Staaten kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Beim Treffen zwischen Abbas und Olmert gab es jedoch auch in Paris keinen Durchbruch.

Gemeinsame israelisch-palästinensische Umfrage

Immer weniger Israelis wollen gegenüber den Palästinensern Zugeständnisse machen

Israelis entzweit über Waffenstillstand mit Hamas, Unterstützung für Zugeständnisse gegenüber Syrien und den Palästinensern sinkt; Mehrheit der Palästinenser lehnt Friedensabkommen entlang der Clinton-Parameter ab

Privatsektor leistet Beitrag zu Stabilität und Frieden

Quartett-Gesandter Tony Blair und Premierminister Salam Fayyad bei der KAS

Im Rahmen einer Konferenz am 7. und 8. Mai 2008 verabschiedeten über 120 Vertreter des palästinensischen Privatsektors in Ramallah die von der KAS gemeinsam mit ihrem Partner Palestinian Federation of Industries (PFI) erarbeitete wirtschaftspolitische Agenda. Die von PFI-Präsident Bassem Khoury vorgestellte Agenda orientiert sich am Leitbild der Sozialen Marktwirtschaft. Quartett-Sondergesandter Tony Blair lobte die Initiative des Privatsektors. Premierminister Salam Fayyad nahm die Agenda entgegen und versprach deren Implementierung im konstruktiven Dialog.

Gemeinsame Palästinensisch-Israelische Meinungsumfrage

Weder Israelis noch Palästinenser glauben im Moment an einen Erfolg der Friedensverhandlungen im Nahen Osten. Statt dessen mehren sich im Gaza-Streifen und im Westjordanland wieder die Befürworter für Angriffe auf Israel. Dies ist das Ergebnis einer Meinungsumfrage in Ramallah, die von der Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert wurde.

Meinungsumfrage März 2008

Mahmoud Abbas und Fatah sind mit steigender Popularität von Hamas konfrontiert, das öffentliches Vertrauen in Leistung und Legitimation der Regierung Salam Fayyad sinkt.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.