Länderberichte

Politische Kurzberichte der KAS-Auslandsbüros

Reuters / Ibraheem Abu Mustafa

Zur Lage in Gaza

Die Protestbewegung nimmt Kurs auf die israelische Grenze und das Militär reagiert mit großer Härte. Eine Zwischenbilanz

Seit dem 30. März 2018 finden in Gaza Demonstrationen und Proteste statt. Die 45 Tage, über die der Protest sich erstrecken soll, stehen unter der Überschrift „Großer Marsch der Rückkehr“. Israel hat in den vergangenen zwei Wochen mit großer Härte auf die Proteste an der Grenze reagiert – zur Empörung vieler internationaler Beobachter.

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Endlich ein Durchbruch? Zur Wiederbelebung des gemeinsamen israelisch-palästinensischen Wasserkomitees

Auslandsinformationen, Ausgabe 3 | 2017

Marc Frings und Johannes Lutz analysieren in der jüngsten Ausgabe des KAS Journals "Auslandsinformationen" die Widerbelebung des gemeinsamen israelisch-palästinensischen Wasserkomitees.

KAS

Eskalation am Tempelberg

Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verschärft Sicherheitsvorkehrungen und löst damit Gewaltwelle aus

In einem Konflikt, der zunehmend religiös aufgeladen wird, sorgt schon die kleinste Veränderung des Status quo am Jerusalemer Tempelberg für erhitzte Gemüter. In Zeiten politischen Stillstandes ist das Eskalationspotential besonders hoch, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Die aktuelle Krise war deshalb absehbar und hätte mit einem besseren Krisenmanagement verhindert werden können.

KAS

Ein Häftling als Hoffnungsträger?

Interview mit Fadwa Barghouti

Seit 15 Jahren sitzt der Fatah-Politiker Marwan Barghouti im israelischenGefängnis. Im Interview berichtet seine Frau Fadwa Barghouti,wie er auf die heutige Lage der Palästinenser blickt.

Abbas in Berlin

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas unterstreicht seine Verhandlungsbereitschaft gegenüber Israel

Erst zwölf Monate ist es her, als Bundeskanzlerin Angela Merkel den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas das letzte Mal in Berlin empfangen hatte. Am 24. März 2017 war Abbas erneut bei ihr zu Gast, um über die Lage der Palästinenser und den Konflikt mit Israel zu diskutieren. Zudem traf sich der Präsident mit Bundestagspräsident Norbert Lammer und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel. Den Auftakt bildete eine Rede des Präsidenten in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) m 23. März.

Wiki Commons

Spätes Handeln, keine Folgen

Die USA lassen eine israelkritische Resolution im Sicherheitsrat passieren und sehen zugleich die Zweistaatenlösung in Gefahr. Damit kehrt der israelisch-palästinensische Konflikt zurück auf die internationale Bühne.

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Lokalwahlen gestoppt: Eine vertane Chance?

Der Oberste Gerichtshof in Ramallah hat die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen vorerst gestoppt. Der Wahltermin 8. Oktober ist somit nicht mehr haltbar – Hintergründe, Lehren und Perspektiven.

Letzte Festung Kommunalpolitik

Über abgehaltene und anstehende Wahlen in den Palästinensischen Gebieten

In der Abwesenheit nationaler Wahlen dominieren Universitäts- und Kommunalwahlen die öffentliche Debatte um politische Teilhabe in den Palästinensischen Gebieten. Nun werden sie von parteipolitischen Grabenkämpfen vereinnahmt.

Oslo auf dem Prüfstand

Die Rede von Präsident Abbas vor den Vereinten Nationen

Am 30. September hielt Mahmud Abbas eine Rede vor der 70. Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN). Seine Worte machten viele Zuhörer ratlos: Hat er oder hat er nun nicht die so genannten Oslo-Abkommen, das heißt die palästinensisch-israelische Vertragsgrundlage für die Lösung des Konflikts zwischen beiden Völkern aufgekündigt? Fest steht: Nicht die aktuelle Gewaltspirale in Israel und den besetzten Palästinensischen Gebieten, sondern längerfristige Beweggründe haben Abbas dazu veranlasst, eine neue Phase der bilateralen Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern einzuläuten.

Abbas in New York

Zur Lage in den Palästinensergebieten zu Beginn der VN-Generalversammlung

Am 30. September wird Mahmud Abbas vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen (VN) sprechen. Mitte des Monats hatte er angekündigt, während seines Auftritts vor der Staatengemeinschaft eine rhetorische „Bombe platzen zu lassen“.

Über diese Reihe

Die Konrad-Adenauer-Stiftung ist in rund 110 Ländern auf fünf Kontinenten mit einem eigenen Büro vertreten. Die Auslandsmitarbeiter vor Ort können aus erster Hand über aktuelle Ereignisse und langfristige Entwicklungen in ihrem Einsatzland berichten. In den "Länderberichten" bieten sie den Nutzern der Webseite der Konrad-Adenauer-Stiftung exklusiv Analysen, Hintergrundinformationen und Einschätzungen.

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Herausgeber

Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.