Publikationen

Papstbesuch: KAS-Roundtable zur Situation der Christen

Aus Anlass des Papstbesuches im Heiligen Land veranstaltete die KAS in Bethlehem ein Roundtable-Gespräch mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, und Vertretern palästinensischer Christen.Fragen der Wirtschaft, Bildung und der Rolle der Kirchen diskutierten u.a. Bassem Khoury(Präsident Industrieverband PFI) und Claudette Habasch (Präsidentin Caritas Jerusalem).

Beide Seiten teilen Pessimismus zum Friedensprozess

Gemeinsame israelisch-palästinensische Meinungsumfrage, März 2009

Meinungsumfrage März 2009

Popularitätseinbußen für Abbas und Zuwachs für Hamas – Mit Ausnahme des Gazastreifens

Ergebnisse der aktuellen Umfrage und Vergleich mit der Umfrage vom Dezember 2008

Deutsch-palästinensisch-israelisches Magazin junger Journalisten erschienen

Das Ergebnis einer deutsch-palästinensisch-israelischen Akademie für 15 junge Journalisten aus Deutschland, Israel und den Palästinensischen Gebieten, die in binationalen Teams Artikel zu Politik und Gesellschaft der beiden Konfliktparteien recherchierten, liegt nun in gedruckter Form vor. Bereits am 18. Dezember 2008 war in der deutschen Wochenzeitung „Rheinischer Merkur“ eine Auswahl der besten Texte zu lesen.

Palästinensische Reaktionen auf das Wahlergebnis in Israel

Nach Auszählung von rund 99% der abgegebenen Stimmen steht fest, dass in den israelischen Parlamentswahlen vom 10. Februar 2009 die zentristische Partei Kadima der Außenministerin Tzipi Livni mit 28 Mandaten einen knappen Vorsprung vor dem rechtsgerichteten Likud unter Benjamin Netanyahu (27 Mandate) erzielen konnte. Da jedoch insgesamt die Parteien rechts des Zentrums eine Mehrheit der Sitze erreichten, besteht die Möglichkeit, dass die neue Regierung aus einer Koalition dieses politischen Spektrums (mit oder ohne Kadima) unter Führung Netanyahus gebildet werden wird. Weniger wahrscheinlich ist die Option einer „großen Koalition“ zwischen Kadima, Likud und der Arbeitspartei unter der Führung Livnis.

KAS Ramallah hilft beim Wiederaufbau der Privatwirtschaft in Gaza

Die Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah führt zusammen mit ihrem strategischem Partner, dem palästinensischen Industrieverbund PFI (Palestinian Federation of Industries) eine ausführliche Studie über die Schäden, die die Privatwirtschaft in Gaza erlitten hat, und Möglichkeiten des Wiederaufbaus durch. Hierbei steht der industrielle Sektor im Vordergrund.

MIFTAH veröffentlicht Studien über die Arbeit des Palestinian Legislative Council

Im Rahmen des Projektes „Enhancing the Role of Civil Society Organisations in the Legislative Process“ zwischen der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah und MIFTAH sind drei neue Publikationen erschienen.MIFTAH zielt auf die Förderung demokratischer Prinzipien und „good governance“ in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Durch seine angesehenen Vorstandsmitglieder hat MIFTAH eine hohe Reputation und weit reichende Kontakte zu nationalen und internationalen Gruppen, und das über Parteigrenzen hinaus. Zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Ramallah hat MIFTAH eine Monitoring-Einheit aufgebaut, die die Arbeit des palästinensischen Parlamentes, des Palestinian Legislative Council überwacht.

Die Palästinenser nach dem Gazakrieg

Thomas Birringer, Leiter des KAS-Auslandsbüros in Ramallah, analysiert in seinem Länderbericht die Auswirkungen des Gazakrieges auf die Palästinenser. Dabei stellt er sowohl die Situation im Gazastreifen als auch in der Westbank dar und beschreibt auch die Veränderung des Kräfteverhältnisses zwischen Fatah und Hamas.

„Jerusalem Book Club“ erhält Sonderpreis des DIHK

Dem Jerusalem Book Club, getragen von der Ost-Jerusalemer Schmidt-Schule sowie der West-Jerusalemer Academy of Music and Dance und von der KAS Ramallah gefördert, wurde der Sonderpreis des Wettbewerbes „Schüler bauen weltweit Brücken“ des DIHK verliehen.

Deutsch-Palästinensisch-Israelisches Journalistenseminar: Artikel im Rheinischen Merkur veröffentlicht

Mit einem ambitionierten Projekt zum Dialog im Nahen Osten hat die Konrad-Adenauer-Stiftung 15 Nachwuchsjournalisten aus Deutschland, Israel und den Palästinensischen Gebieten in Jerusalem zusammengebracht. Bei einem Seminar in der zweiten Novermberhälfte arbeiteten sie als gemeinsame Redaktion an einem Printmagazin zum Thema "Bridging Historical Narratives - Building A Joint Future" unter Anleitung des JONA-Referenten Jochen Markett und des Rheinischen Merkur-Redakteurs Jan Kuhlmann.