Seminar

Patria Querida: mit strategischer Organisation und effektiver Kommunikation zum Erfolg

Regionalprogramm Parteienförderung und Demokratie in Lateinamerika stellt gemeinsam mit der Partei „Patria Querida“ ein mehrtägiges Beratungsangebot für ihre Führungskräfte auf die Beine.

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26 Mitglieder der Partei waren in der paraguayischen Hauptstadt zusammen gekommen - darunter drei Abgeordnete des nationalen Parlaments, drei Senatoren, verschiedene Beamte der Städte- und Gemeinderäte sowie Mitglieder der Jugendorganisation der Partei.

Gerade durch die in letzter Zeit verstärkte Integration junger Nachwuchspolitiker in den politischen Entscheidungsprozess versucht sich die Partei dabei, von ihrer Konkurrenz abzuheben.

Ángel Arellano, Projektkoordinator der Konrad Adenauer Stiftung (KAS) in Montevideo, eröffnete das Zusammentreffen. In seinem Vortrag präsentierte er die verschiedenen Projekte der KAS Montevideo in Lateinamerika, wie etwa die Plattform „Diálogo Político“, die die beiden jährlichen Printausgaben der gleichnamigen Zeitschrift mit beinahe täglichen online verfügbaren Beiträgen ergänzt. Leser aus ganz Lateinamerika können so die politischen Geschehnisse der Welt und ihrer Länder verfolgen – auch aus Paraguay.

Augusto Reina, Politikwissenschaftler, Berater und Professor der Katholischen Universität Argentiniens hielt zunächst einen Vortrag über moderne Parteistrukturen und organisierte im Anschluss einen Workshop, bei dem die Teilnehmer an einem runden Tisch über die aktuellen Herausforderungen der Politik debattieren konnten.

Daniel Supervielle, Journalist, Stratege für Unternehmenskommunikation und Professor an der Universität Montevideo, gab anschließend Einblicke in die neuen Herausforderungen politischer Kommunikation im digitalen Zeitalter. Zur Vertiefung der Thematik moderierte er einen weiteren Workshop, der die Teilnehmer dazu animierte, über Optimierungsmöglichkeiten der politischen Kommunikation in den sozialen Netzwerken nachzudenken.

Darüber hinaus gestalteten Mitglieder von Patria Querida diverse Programmpunkte mit. Sie wollten unter anderem aufzeigen, in welchen Politikbereichen es sinnvoll wäre, die Parteiaktivität weiter zu intensivieren. Milciades Benítez analysierte hierzu die Ergebnisse der letzten landesweiten Wahl und erklärte, inwiefern eine politische Neuausrichtung der Partei Sitze im Senat und Abgeordnetenhaus einbringen konnte. Gleichermaßen gab Mario Paz Castaing, zweiter Vizepräsident der Partei, einen Überblick über die politische Lage des Landes.

Von Paulina Serrano, der Kommunikationsbeauftragten in der Wahlkampagne 2018, erhielten die Teilnehmer aus nächster Nähe Informationen aus ihrem ehemaligen Zuständigkeitsbereich.

„Nach dem Wahlergebnis 2013, welches nicht die nötigen 2% Stimmen erbrachte um in den Senat einzuziehen, benötigten wir eine vollständige Neuausrichtung unserer Wahlkampfstrategie. Mithilfe neuer Zielsetzungen und Vorgehensweisen konnten wir bei den letzten Wahlen 2018 auf das politische Spielfeld zurückkehren, sowohl im Kongress als auch in zahlreichen Gemeinden“, betonte Benítez.

Die Veranstaltung wurde vom paraguayischen Politikberater Rodney Acevedo, Chef der Firma „Consumer Intelligence“ und Ex-Vizeminister für Kommunikation und Information, abgeschlossen. Er gab einen Ausblick auf die politischen Perspektiven der Partei. Auf Grundlage der Auswertung nationaler Befragungen entstand eine bereichernde Debatte über die verschiedenen Möglichkeiten zukünftiger Wahlkampfstrategien.

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Veranstaltungsort

Asunción, Paraguay

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