Publikationen

Generation Dialog Peru – Chile I Chile - Peru

10 Jahre Stärkung der bilateralen Beziehungen

Zehn Jahre nach Beginn des Projekts „Generation Dialog Chile–Peru“ stellen wir die Fortschritte und Herausforderungen vor. Ziel des Dialogprogramms ist der Aufbau einer neuen Beziehung zwischen den beiden Ländern, die auf Vertrauen und gegenseitigem Verständnis basiert.

Auf dem Weg zur gefestigten Demokratie

Hochrangige Kommission für politische Reformen

Seit dem Abschlussbericht der Hochrangigen Kommission für politische Reformen hat die Konrad-Adenauer-Stiftung in Peru die Inhalte in verschiedenen Formaten entwickelt, um die 12 Projekte zu vorzustellen und die Diskussion der entwickelten Vorschläge zu erleichtern.

Peru nach dem Selbstmord von Ex-Präsident Alan García

Wie neue Odebrecht-Enthüllungen die Konstruktion eines Heldenmythos beflecken

Ein ehemaliger peruanischer Präsident, der sich durch einen Kopfschuss dem Zugriff der Justiz entzieht - selbst in der an viel Drama gewohnten politischen Kultur Lateinamerikas nimmt dieses Ereignis eine Sonderstellung ein. Während die Anhänger Alan Garcías im Kampf um die Deutungshoheit schnell einen Heldenmythos zu konstruieren suchten, geraten sie durch neue Geständnisse aus dem Umfeld des Verstorbenen in die Defensive. Jenseits aller Verschwörungstheorien holt der Schatten der Korruption den polarisierenden Staatsmann in den beiden Wochen nach seinem Tod ein. Unabhängig davon, wie direkt dieser Schatten letztlich auf ihn fallen wird, dürfte es noch einige Zeit brauchen, bis Peru zumindest in Ansätzen wieder zur politischen Normalität zurückfinden kann.

Der Prozess der Verhandlungen zwischen Peru und Ecuador (1995 - 1998)

Dieses Buch reflektiert zum Gedenken an den zwanzigsten Jahrestag der Unterzeichnung das Friedensabkommen von Brasilia und gibt uns die Möglichkeit, die exemplarischen diplomatischen Verhandlungen, die zu diesem erfolgreichen Ergebnis geführt haben, neu zu bewerten. Außerdem werden den wichtigsten Protagonisten eine verdiente institutionelle Anerkennung zugeschrieben. Nur verfügbar auf Spanisch.

Richtlinienpapier "Sicherheitsrichtlinien zwischen Peru und seinen Nachbarn"

Im Jahr 2018 veröffentlichte das politische Sicherheitsnetzwerk eine neue Publikation mit dem Titel "Die neue Rolle der bewaffneten Einsatzkräfte in Bolivien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Ecuador und Peru", die eine kurze Zusammenfassung der Studien zu diesem Thema enthält. Der Text ist nur auf Spanisch und Englisch verfügbar.

KAS

Klarer Verstand, starke Arme, brennendes Herz

Zum 100. Geburtstag von Luis Bedoya, dem großen Christdemokraten Perus

Der 100. Geburtstag des Luis Bedoya am 20. Februar 2019 war das erste große politische Ereignis des Jahres 2019 in Peru. Dabei gelang dem ehemaligen Bürgermeister von Lima und Gründer der Christlichen Volkspartei Perus das große Kunststück, das politisch zerstrittene Land für wenige Tage zu einen. Wie kaum eine Persönlichkeit sonst wird Bedoya in allen politischen Lagern des Landes als ein Vorbild an demokratischer Gesinnung, Ehrlichkeit, und Dialogbereitschaft bewundert. Dabei bleibt der „junge Hundertjährige“ auch in seinem reifen Alter eine der stärksten Stimmen der peruanischen Demokratie.

Pazifik-Allianz Situation, Perspektiven und Vörschlage zu ihrer Konsolidierung

Das vorliegende Buch, das von dem Institut für Internationale Studien der Pontificia Universidad Catolica del Peru mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung verfasst wurde, analysiert den wirtschaftlichen und juristischen Rahmen der im Jahr 2011 gegründeten Pazifik-Allianz

Venezolanische Migration nach Lateinamerika

Venezolanische Migration nach Lateinamerika

Klares Mandat für Präsident Vizcarra

Deutlicher Sieg im Verfassungsreferendum öffnet die Tür für Refor¬magenda

Bei einem Verfassungsreferendum nahm eine überwältigende Mehrheit der Stimmberechtigten mehrere von Präsident Martín Vizcarra vorgeschlagene Reformen an. Während die inhaltliche Reichweite derselben eher begrenzt ist, ist die beeindruckende Zustimmung für die Vorschläge des Präsidenten vor allem eine Legitimationsquelle für den nicht direkt ins Amt gewählten Vizcarra. Er ist jetzt gefordert, das klare Mandat des Wählers mutig zur Lösung eines Reformstaus zu nutzen, welcher das Land während der letzten Jahre gehemmt hat. Dafür wird er mit einigen neugewählten Gouverneuren in Regionen arbeiten müssen, die mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind.

© Gianna Benalcázar

Ecuadors Chance

Nach 18 Monaten unter Präsident Lenín Moreno erinnert immer weniger an einen „bolivarischen“ Staat

In nur 18 Monaten Amtszeit hat Präsident Lenín Moreno das Land in einem Tempo umgestaltet, wie dies kaum ein Beobachter für möglich gehalten hätte. Nicht nur riskierte er den völligen Bruch mit seinem linksautoritären Amtsvorgänger Rafael Correa und stellte wichtige Freiheitsrechte wieder her, sondern führte das Land auch aus allen „bolivarischen“ Gremien und zurück in die internationale Gemeinschaft. Parteien und Zivilgesellschaft sind nun gefordert, diesen wiedererlangten Spielraum zur Entwicklung von überzeugenden Zukunftsvisionen zu nutzen, um möglichen erneuten populistischen Versuchungen entgegenzutreten.