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Energieunion – ein solidarisches und unabhängiges Europa

Informationsmaterial nach der Debatte am 17.05.2019

Die EU definiert Ziele der Energieunion als "die Versorgung der Verbraucher mit sicherer, klimafreundlicher, wettbewerbsfähiger und erschwinglicher Energie". In diesem Zusammenhang achtet Polen besonders auf Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit von einem einzigen Lieferanten. Für andere Länder stehen saubere Energie und eine höhere Produktion aus erneuerbaren Quellen im Vordergrund. Bis 2030. Die erneuerbaren Energien sollen 32% des Energiemixes der EU bilden. Diese Diskrepanzen zeigen sich vor allem im energiepolitischen Ansatz der polnischen und deutschen Behörden, der sich in der Einstellung zum Projekt Nord Stream 2, zur Kernenergie oder zu erneuerbaren Energien widerspiegelt. • Inwieweit dient die derzeitige Umsetzung der Ziele der Energieunion wirklich der Schaffung eines Europas der Solidarität und Unabhängigkeit im Energiebereich? Welche Anpassungen sind in dieser Hinsicht erforderlich und welche Maßnahmen sollte Polen ergreifen? • Welchen Einfluss hat Deutschland auf die EU-Energiestrategie? • Inwieweit können unterschiedliche polnische und deutsche energiepolitische Interessen weitgehend miteinander in Einklang gebracht werden? Inwieweit können die EU-Institutionen diesem Zweck dienen? • Inwieweit ist es möglich, in Polen einen parteiübergreifenden Konsens zu erreichen, ähnlich wie bei der Diversifizierung der Gasversorgung, auch im Bereich anderer Energiepolitiken, einschließlich des Atomprogramms? • Die EU betrachtet nicht nur die russische Politik, sondern auch das Vorgehen Chinas als dominanter Hersteller von Elektrobatterien als Herausforderung für die Energiesicherheit. Wie sollte die EU auf die Ausweitung der Befugnisse in diesem Bereich reagieren? • Welche Bedeutung kann ein Energiebündnis mit den Vereinigten Staaten für Europa haben? Die Zusammenfassung der Debatte wurde von Andrzej Godlewski verfasst und in polnischer Version bereitgestellt.

An der Diskussion haben:

Wojciech Jakóbiak, Chefredakteur BiznesAlert.pl

Jerzy Kurella, Experte für Energiefragen, Staszica-Institut

Cornelius Ochmann, Co-Direktor der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, Warschau

Prof. Andrzej Zybertowicz, Berater des Polnischen Staatspräsidenten

als Kommentarin Karolina Baca-Pogorzelska, Journalistin „Dziennik Gazeta Prawna”

und Moderator: Andrzej GODLEWSKI, Universität SWPS

teilgenommen.

Ansprechpartner

Hanna Dmochowska

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Diskussion
17. Mai 2019
Konferenzzentrum Zielna
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