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Gemeinsame Verteidigungspolitik für ein starkes und sicheres Europa

von Andrzej Godlewski

Informationsmaterial nach der Debatte am 15.04.2019

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union geben mehr als 200 Milliarden Euro für die Verteidigung aus. Das ist im Falle der Vereinigten Staaten etwa dreimal so viel, aber vergleichbar mit den Verteidigungsausgaben Chinas und ein paar Mal so viel wie die Ausgaben Russlands für dieses Ziel. Insgesamt besteht das militärische Potenzial der EU-Länder aus mehr als anderthalb Millionen Soldaten, mehr als 7500 Panzern und fast 2500 Flugzeugen und Hubschraubern. Dennoch ist Europa immer noch nicht in der Lage, seine eigene Sicherheit allein zu gewährleisten. • Welche Erfahrungen gibt es bisher mit der Entwicklung der europäischen Verteidigungszusammenarbeit? Inwieweit ist es möglich, die oft unterschiedlichen Interessen der EU-Länder in Einklang zu bringen? • Inwieweit sind die Erklärungen der Staats- und Regierungschefs Frankreichs und Deutschlands glaubwürdig und können sie die Gründung der Europäischen Verteidigungsunion (EUO), die bis 2025 errichtet werden soll, näher bringen? • Was können und sollten die EU-Länder tun, um ihre Sicherheit wirklich zu verbessern? • Wie kann man die Schaffung einer europäischen Verteidigungszusammenarbeit mit guten Beziehungen zu den USA und der Aufrechterhaltung des Zusammenhalts der NATO in Einklang bringen? Fünfundzwanzig EU-Länder sind ebenfalls Mitglieder der NATO. Die Zusammenfassung der Debatte wurde von Andrzej Godlewski verfasst und in polnischer Sprache bereitgestellt.

An der Debatte haben:

Eduardas BORISOVAS, Litauischer Botschafter in Polen

Oberst i.R. Joachim FRANKE, Gastdozent der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg

Kommentatorin: Beata GORKA-WINTER, Europäisches Zentrum der Warschauer Universität

als Moderator Andrzej GODLEWSKI, Universität SWPS

teilgenommen.

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