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Die Auswirkungen von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Big Data und Industrie 4.0 auf die Arbeit von kleinen und mittleren Unternehmen in LATEINAMERIKA

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Der technologische Wandel hat die Arbeitsweise von Unternehmen in aller Welt verändert. Ziel dieser Untersuchung ist es, zu analysieren, wie diese Veränderungen in die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Lateinamerika eingeflossen sind, da sie für die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung in der Region von Bedeutung sind.

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Dieses Dokument ist der konsolidierte Bericht der fünf Länder, die am Projekt "Auswirkungen von Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, Big Data und Industrie 4.0 auf die Arbeit von KMU in Lateinamerika" teilgenommen haben: Argentinien, Costa Rica, Ecuador, Mexiko und Uruguay.

Es werden die wichtigsten Ergebnisse der Erhebungen vorgestellt, die bei einer Stichprobe von 480 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durchgeführt wurden, davon 96 in jedem Land, aufgeteilt in zwei Wirtschaftszonen in den Sektoren Primärindustrie (einschließlich Landwirtschaft und Viehzucht), Handel (Groß- und Einzelhandel) und Dienstleistungen. Darüber hinaus wurde eine Sondierungsstudie mit 50 neu gegründeten Unternehmen (10 pro Land) durchgeführt, um einen ersten Ansatz für diese Art von Unternehmen vorschlagen zu können.

Zu den Hauptergebnissen gehört, dass eine größere Zahl von KMU den Einsatz spezialisierter IT-Systeme in ihre Prozesse in den Bereichen Logistik und Versorgung, Personalwesen, Produktion, Verwaltung und Finanzen, CRM, Datenanalyse, Workflow oder BPM einbeziehen muss. Dies erfordert mehr Investitionen und eine bessere Ausbildung des Personals, damit Start-ups einen höheren Grad an digitaler Reife erreichen als beobachtet. Darüber hinaus sind die von den KMU genutzten technologischen Ressourcen sehr einfach: Sie nutzen in der Regel das Internet, aber nur wenige nutzen mobile Anwendungen und Online-Shops, die sehr leistungsfähige Instrumente für das Unternehmensumfeld darstellen. Auf der anderen Seite investiert die Hälfte der KMU nicht in Datenanalyse, Technologie oder Kommunikation. Abschließend wird hervorgehoben, dass der Weg zur digitalen Reife der KMU in Lateinamerika darin besteht, die Lücken bei der Konnektivität und der Nutzung von IKT zu schließen, über staatliche Unterstützung zu verfügen, die es ihnen ermöglicht, zu kompetenten IKT-Nutzern zu werden, ihre Entwicklung in Richtung Digitalisierung und Übernahme neuer digitaler Technologien zu verstärken, neue Produkte und Dienstleistungen mit einem hohen Maß an digitaler Innovation zu schaffen und Techniken wie Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Big Data und Industrie 4.0 fortschrittlich einzusetzen.

 

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Kontakt

Marcee Sofía Gómez Marín

Marcee Gómez

Projektkoordinatorin

marcee.gomez@kas.de +507 387 4477
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